Classe préparatoire
Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (abgekürzt CPGE, umgangssprachlich {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Abschnitt der höheren französischen Bildungslaufbahn.
Es handelt sich dabei um zwei bis drei (ausnahmsweise vier) sehr selektive und intensive Jahre Vorbereitungsstudium (manchmal beschrieben als eines der schwierigsten der Welt<ref>France's educational elite. Abgerufen am 31. August 2016.</ref><ref>Gesche Wüpper: So drillt Frankreich die Führungselite von morgen. In: Welt Online. 3. August 2016 (welt.de [abgerufen am 31. August 2016]).</ref>) für die selektiven Aufnahmeprüfungen der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) finden nach dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (entspricht dem Abitur bzw. der Maturität) statt und werden in der Regel direkt an Gymnasien ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) angeboten oder manchmal von bestimmten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) als so genannter {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Grundstudium“) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (‚integrierte Vorbereitungsklassen‘). Die letzteren berechtigen aber in der Regel – entsprechende Leistung vorausgesetzt – nur zum Übertritt an ebendiese Hochschule.
Schon bei den Vorbereitungsklassen gibt es inoffizielle Abstufungen, die renommiertesten sind die der Gymnasien Institution Saint Jean de Douai, Lycée Louis-le-Grand, Lycée Henri IV, Lycée Saint-Louis, Lycée Fénelon und Lycée Stanislas in Paris, Lycée privé Sainte-Geneviève, Lycée La Bruyère, Lycée Hoche und Lycée Notre Dame du Grandchamp in Versailles, Lycée Lakanal in Sceaux, Lycée du Parc, und Sainte-Marie Lyon in Lyon, Lycée Thiers in Marseille und Lycée Pierre-de-Fermat in Toulouse und Centre Madeleine Daniélou in Rueil-Malmaison.<ref>https://www.letudiant.fr/etudes/classes-prepa/classement-le-palmares-des-prepas-de-l-etudiant-11637.html Rangliste der besten Vorbereitungsklassen in der Zeitschrift L'Étudiant, 2013 (französisch)</ref>
Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) sind mit dem deutschen Vordiplom nur bedingt vergleichbar, da in Frankreich diese ersten beiden Studienjahre wesentlich weniger fachorientiert sind, sondern eine allgemeinere Grundausbildung bieten. Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) dienen überwiegend zur Aufnahme in die Grandes écoles, aber die Äquivalenz mit den ersten zwei Jahren eines universitären Studiums ist auch anerkannt. Erhält man im Concours keinen Studienplatz an der gewünschten Hochschule oder wenigstens Hochschulkategorie, kann man sich an einer Universität einschreiben, und dann normalerweise im dritten Studienjahr anfangen.
Diese Vorbereitungsklassen lassen sich in drei Arten einteilen:
- Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bereiten entweder (mit Hauptfach Mathematik oder Physik) auf Ingenieurhochschulen (École Polytechnique, Écoles Centrales, Écoles des Mines usw.), die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Militärhochschulen (St Cyr, École Navale) oder (mit Major Biologie) auf die Tierarztschulen (Écoles vétérinaires) vor. Mit 63 % ist der weitaus größte Teil der Studenten, die eine {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) gewählt haben, in diesen naturwissenschaftlichen Klassen eingeschrieben.
- Die wirtschaftswissenschaftlichen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bereiten auf die Handelshochschulen (HEC, ESSEC, ESCP BS, Neoma Business School, Audencia usw.) und die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Cachan (ENS Cachan) vor. (22 %)
- Die geisteswissenschaftlich ausgelegten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bereiten unter anderem auf die entsprechenden Richtungen (lettres classiques oder modernes, d. h. Sprachen, Literatur, Philosophie, Geschichte und Geographie) der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (IEP) und die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) vor (15 %).
Das Abschlussjahr der classes préparatoires littéraires wurde in der Schüler- und Studentensprache und wird inzwischen auch im allgemeinen Sprachgebrauch als khâgne, das Jahr davor als hypokhâgne bezeichnet. Ihre Schüler nennt man khâgneux (von cagneux, „x-beinig“), vermutlich, weil man im 19. Jahrhundert davon ausging, dass das über die Bücher gebeugte Lernen zu körperlichen Defiziten führen würde bzw. als Spottbezeichnung der sportlicheren Schüler und Kandidaten der Militärschule Saint-Cyr für ihre eher intellektuell und literarisch interessierten Rivalen. Diese übernahmen den Spottnamen als Selbstbezeichnung und verwendeten gemäß einer Mode um 1900 eine pseudo-griechische Schreibweise mit 'kh' statt 'c'.<ref>D’OÙ VIENNENT LES TERMES «KHÂGNE» ET «HYPOKHÂGNE» ? CNEWS, 20. September 2017.</ref>
Einzelnachweise
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