Natriumchromat
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| 2 Natriumion Chromation | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Natriumchromat | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | Na2CrO4 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
geruchlose, durchscheinende gelbe Kristalle<ref name="alfa" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 161,97 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="alfa" /> | ||||||||||||||||||
| Dichte |
2,73 g·cm−3 (18 °C)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
792 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
thermische Zersetzung<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
gut in Wasser (530 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Zulassungsverfahren unter REACH |
besonders besorgniserregend: krebserzeugend, erbgutverändernd, fortpflanzungsgefährdend (CMR)<ref name="SVHC_100.028.990">Eintrag in der SVHC-Liste der Europäischen ChemikalienagenturVorlage:Abrufdatum</ref>; zulassungspflichtig<ref name="Zulassungspflicht_100.028.990">Eintrag im Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe der Europäischen ChemikalienagenturVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| MAK |
Schweiz: 5 μg·m−3 (berechnet als Chrom)<ref>Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva): Grenzwerte – Aktuelle MAK- und BAT-Werte (Suche nach Chrom(VI)-Verbindungen)Vorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Toxikologische Daten |
136 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="alfa">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref> | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Natriumchromat ist eine chemische Verbindung der Elemente Natrium, Chrom und Sauerstoff bzw. das Natriumsalz der Chromsäure.
Gewinnung und Herstellung
Es entsteht als Zwischenprodukt bei der Gewinnung von Chrom aus dem Mineral Chromit.<ref>Martin Bertau, Armin Müller, Peter Fröhlich, Michael Katzberg, Karl Heinz Büchel, Hans-Heinrich Moretto, Dietmar Werner: Industrielle Anorganische Chemie. John Wiley & Sons, 2013, ISBN 978-3-527-64958-7, 3.8.3.4.1 Natriumchromat.</ref> Das Chromiterz wird mit Natriumcarbonat und Luftsauerstoff bei 1200 °C zu Natriumchromat oxidiert.<ref>Uwe Böhme: Anorganische Chemie für Dummies. WILEY-VCH, ISBN 978-3-527-70502-3, S. 198.</ref>
- <chem>4 FeO . Cr2O3 + 8 Na2CO3 + 7 O2 -> 8 Na2CrO4 + 2 Fe2O3 + 8 CO2</chem>
Eigenschaften
Natriumchromat wirkt stark oxidierend.
Verwendung
Das Natriumsalz der Chromsäure wird im Labor als starkes Oxidationsmittel, als Markierungssubstanz in der biologischen Forschung<ref>I. Lauermann, H. Hecker, E. Kirchner: Erstellung von Blutvolumenreferenzwerten für erythrozytenmarkierende Indikatorverdünnungsmethoden anhand von Literaturdaten. In: Transfusion Medicine and Hemotherapy. 26, 1999, S. 360, doi:10.1159/000053520.</ref>, als Korrosionsschutzmittel in Kühlgeräten und als Holzschutzmittel<ref>PAN Pesticides Database: Sodium Chromate, abgerufen am 18. Juni 2023.</ref> eingesetzt.
Sicherheitshinweise und gesetzliche Regelungen
Natriumchromat kann zu Allergien führen. Der Stoff ist giftig beim Verschlucken und sehr giftig beim Einatmen. Natriumchromat wurde im Juni 2010 aufgrund seiner Einstufung als krebserzeugend (Carc. 1B), mutagen (Muta. 1B) und reproduktionstoxisch (Reprod. 1B) in die Kandidatenliste der besonders besorgniserregenden Stoffe (Substance of very high concern, SVHC) aufgenommen.<ref name="SVHC_100.028.990" /> Im April 2013 wurde Natriumchromat danach in das Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe mit dem Ablauftermin für die Verwendung in der EU zum 21. September 2017 aufgenommen.<ref name="Zulassungspflicht_100.028.990" /><ref name="Verordnung (EU) Nr. 348/2013">Verordnung (EU) Nr. 348/2013Vorlage:Abrufdatum</ref> Als Chrom(VI)-Verbindung unterliegt Natriumchromat außerdem den Beschränkungen im Anhang XVII, Nummer 47 und 72 der REACH-Verordnung (in Deutschland umgesetzt durch die Chemikalien-Verbotsverordnung).<ref name="beschränkte_stoffe">ECHA: Liste der beschränkten Stoffe – Anhang XVII der REACH-Verordnung, abgerufen am 5. September 2020.</ref>
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Hautkontakt
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Ätzender Stoff
- Sensibilisierender Stoff
- Erbgutverändernder Stoff
- Krebserzeugender Stoff
- Stoff mit reproduktionstoxischer Wirkung
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- CMR-Stoff
- SVHC-Stoff
- Zulassungspflichtiger Stoff nach REACH-Anhang XIV
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Natriumverbindung
- Chromat
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 47
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 29
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 72