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Chrom(II)-oxid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Chrommonoxid)
Kristallstruktur
Strukturformel von Chrom(II)-oxid
Vorlage:Farbe Cr2+ 0 Vorlage:Farbe O2−
Allgemeines
Name Chrom(II)-oxid
Andere Namen

Chrommonoxid

Verhältnisformel CrO
Kurzbeschreibung

schwarzer Feststoff<ref name="HoWi" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 3037052
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 68,00 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="HoWi" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Chrom(II)-oxid (CrO) ist eine anorganische chemische Verbindung von Chrom und Sauerstoff (genauer ein Oxid von Chrom).

Gewinnung und Darstellung

Chrom(II)-oxid kann durch Reduktion von Chrom(III)-oxid mit Phosphinsäure gewonnen werden:

<math>\mathrm {H_3PO_2 + 2\ Cr_2O_3 \rightarrow 4\ CrO + H_3PO_4}</math>

Schwarzes Chrom(II)-oxid entsteht auch bei der thermischen Zersetzung von Chromhexacarbonyl bei 250 bis 550 °C im Vakuum<ref name="HoWi">A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-012641-9, S. 1454.</ref> oder bei Reaktion von Chromamalgam mit Salpetersäure.<ref name="KO">Kirk-Othmer encyclopedia of chemical technology. John Wiley & Sons, 2004, ISBN 0-471-48517-9, S. 268 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Ein hexagonales braun-rotes Kristallpulver kann durch Reduktion von Chrom(III)-oxid mit Wasserstoff gewonnen werden.<ref name="KO" />

Eigenschaften

Chrom(II)-oxid besitzt eine Natriumchlorid-Struktur und disproportioniert bei höheren Temperaturen in Chrom und Chrom(III)-oxid.<ref name="HoWi" /> Es existiert nicht in kompakter Form, kann aber auf kubischen Substraten als CrxO (0,67<x<1) wachsen.<ref name="Hibma" /><ref name="DOI10.1002/zaac.19693690305">G. Brauer, H. Reuther, H. Walz, K. H. Zapp: Über Chrom(II)-oxid. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie. 369, 1969, S. 144–153, doi:10.1002/zaac.19693690305.</ref>

Verwendung

Verwendet wird Chrom(II)-oxid als Bestandteil von Tonermaterialien und als Bestandteil und Zwischenprodukt von Chromoxid-Dünnschicht-Strukturen in der Elektronikindustrie.<ref name="Hibma">Tjipke Hibma: THIN LAYERS OF TRANSITION METAL OXIDES (PPT; 5,9 MB)</ref><ref>Oana Corina Rogojanu, G.A Sawatzky, L.H Tjeng: Stabilizing CrO by epitaxial growth. Reichsuniversität Groningen, 2002, abgerufen am 26. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Dissertation).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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