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Christoph Müller (Filmproduzent)

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Datei:MKr369345 Christoph Müller (NRW-Empfang, Berlinale 2025).jpg
Christoph Müller (2025)

Christoph Müller (* 30. November 1964<ref>Unternehmensregister: Neueintragung Mythos Film GmbH. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 4. September 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/www.unternehmensregister.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> in Wuppertal, Nordrhein-Westfalen) ist ein deutscher Filmproduzent und Drehbuchautor.

Leben

Christoph Müller studierte von 1990 bis 1994 Produktion an der Hochschule für Fernsehen und Film München und der National Film and Television School in England. Im Anschluss war er unter anderem als Autor bei Helmut Dietls Late Show und Dominik Grafs Der Skorpion, dann als ausführender Produzent bei Bernd Eichingers Harte Jungs tätig, bevor er 2001 gemeinsam mit Sven Burgemeister die Münchner Goldkind Film gründete.

Mit Goldkind produzierte er Soloalbum nach dem Roman von Benjamin von Stuckrad-Barre, in dem Matthias Schweighöfer und Nora Tschirner ihr Leinwand-Debüt gaben, und den Adolf-Grimme-Preis prämierten Wholetrain, mit Elyas M’Barek in seiner ersten Kinofilm-Hauptrolle.

Es folgte Marc Rothemunds Sophie Scholl – Die letzten Tage, der 2005 unter anderem mit dem Silbernen Bären, dem Bayerischen, Deutschen und Europäischen Filmpreis ausgezeichnet wurde und eine Oscar-Nominierung als Bester fremdsprachiger Film 2006 erhielt.

2007 wurde Christoph Müller zur Senator Filmproduktion geholt, bei der er bis 2010 für deutsche Produktionen als Geschäftsführer tätig war. Dort produzierte er neben einigen Koproduktionen die Erfolgskomödie Vollidiot nach dem gleichnamigen Roman von Tommy Jaud und mit Oliver Pocher in der Hauptrolle, den Mystery-Thriller Die Tür mit Mads Mikkelsen und die Komödie Whisky mit Wodka von Andreas Dresen, mit Henry Hübchen in der Hauptrolle.

2010 war Müller Produzent und Koautor des erfolgreichen Kinofilms Goethe! mit Alexander Fehling und Moritz Bleibtreu. Der von Regisseur Philipp Stölzl inszenierte Film wurde unter anderem beim Deutschen Filmpreis als Bester Film und für den Besten Hauptdarsteller nominiert.

Für die Constantin Film produzierte er Sönke Wortmanns Überraschungsfilm Das Hochzeitsvideo. Bei der UFA-Cinema Bestsellerverfilmung von Noah Gordons Der Medicus, mit Tom Payne, Stellan Skarsgård und Ben Kingsley, agierte Christoph Müller als Associate Producer und Co-Writer. Im Anschluss produzierte er Marco Kreuzpaintners Coming In, mit Kostja Ullmann und Aylin Tezel.

Im Januar 2013 gründete Christoph Müller mit dem Medienunternehmer Lars Dittrich die Mythos Film Produktion. Das erste Projekt der Mythos ist die Verfilmung von Timur Vermes’ Bestseller Er ist wieder da.

Seit Oktober 2017 war er als Geschäftsführer und Produzent bei der Constantin Film Produktion GmbH tätig. In dieser Funktion verantwortete er unter anderem den Politthriller Der Fall Collini (2019) nach dem Roman von Ferdinand von Schirach mit Elyas M’Barek und Heiner Lauterbach in den Hauptrollen. Es folgten Sönke Wortmanns Contra (2020) mit Christoph Maria Herbst und Nilam Farooq sowie die Komödie Der Nachname mit Iris Berben und Christoph Maria Herbst. 2022 produzierte Müller die von Doris Dörrie inszenierte Ensemblekomödie Freibad, die in einem ausschließlich Frauen vorbehaltenen Freibad spielt. 2023 folgte Laura Lackmanns Caveman mit Moritz Bleibtreu und Laura Tonke. Zudem fungierte er als Koproduzent bei der Bestsellerverfilmung Sonne und Beton unter der Regie von David Wnendt nach dem Roman von Felix Lobrecht.

Seit Februar 2025 ist Christoph Müller als Kinoproduzent für die UFA Fiction GmbH tätig. Im Februar 2026 kam Die Ältern unter der Regie von Sönke Wortmann in die Kinos.

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen

  • Bayerischer Filmpreis 2005, Produzentenpreis für Sophie Scholl – Die letzten Tage
  • DVD Champion 2005, Personality Awards 2005 – Movie Award für Sophie Scholl – Die letzten Tage

Weblinks

Commons: Christoph Müller (producer) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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