Zum Inhalt springen

Christian Storz (Politiker, 1865)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Christian Storz (1865–1943).jpg
Christian Storz, um 1908

Christian Storz (* 8. Dezember 1865 in Tuttlingen; † 27. März 1943 in Günzburg)<ref>im Handbuch von F. Raberg wird als Todestag der 2. Oktober 1933 in Neu-Ulm genannt, wenngleich er darauf hinweist, dass andere Quellen auch das Jahr 1943 nennen</ref> war ein deutscher Jurist, Politiker und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben

Storz war der Sohn des Tuttlinger Stadtschultheißen und Landtagsabgeordneten Christian Storz. Er besuchte die Volks- und Lateinschule in Tuttlingen, das Gymnasium in Tübingen, die Universitäten Tübingen, München und Straßburg. Seit dem Wintersemester 1887/88 war er Mitglied der Studentenverbindung Lichtenstein Tübingen.<ref>Lichtenstein e.V. (Hrsg.): Der Tübinger Lichtenstein 1873–1933, 1933, Seite 52.</ref> Ab 1892 war er Rechtsanwalt und ab 1900 außerdem Sekretär der Handelskammer Heidenheim. Von 1899 bis 1903 war er Vorstand des Sängerclubs Heidenheim.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/singkreis.heidenheim.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Er veröffentlichte die Schriften: Gedanken und Vorschläge über das süddeutsche Bahnsystem und Reisebriefe aus Westafrika und Beiträge zur Entwicklung der deutschen Kolonien Togo und Kamerun.

Von 1903 bis 1912 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Württemberg 14 (Ulm, Heidenheim, Geislingen) und die Deutsche Volkspartei.<ref>Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 15). Halbband 2, Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 1248–1252.</ref> Weiter war er Mitglied der Württembergischen Landstände von 1906 bis 1913.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein