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Christian Berger (Kameramann)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Österreichischer Filmpreis 2011 (01) Christian Berger.jpg
Christian Berger (2011)

Christian Berger (* 13. Jänner 1945 in Langenwang, Steiermark<ref name="tirolvoninnen">Silvana Resch: Der Filmmaler. In: Tiroler Tageszeitung, Österreichischer Rundfunk, Landesstudio Tirol, Casinos Austria AG (Hrsg.): Tirol von innen gesehen: Zeitzeugen im Gespräch. Haymon, Innsbruck 2016, ISBN 978-3-7099-7279-3 (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>) ist neben seiner Tätigkeit als Universitätsprofessor an der Filmakademie Wien Drehbuchautor, Filmproduzent, Kameramann und Regisseur.

Berger gilt gemeinsam mit Christian Bartenbach als Erfinder eines innovativen Beleuchtungssystems namens Cine Reflect Lighting System. Dabei wird das ganze Set von einer einzigen, speziell dafür entwickelten Lichtquelle und verschiedenen Reflektoren ausgeleuchtet.<ref>Kino macht Schule: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unterrichtsmaterialien zu "Das weiße Band" (Memento vom 28. September 2021 im Internet Archive) (PDF; 293 kB), S. 22f.</ref>

Jährlich wird beim innsbruck nature film festival der Christian Berger Cinematography Award verliehen.<ref>Preise. In: INFF. 6. August 2024, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Werdegang

Christian Berger wurde als Sohn des Malers Fritz Berger und dessen Frau Emmy, einer Tänzerin, in der Steiermark geboren, als seine Eltern gegen Ende des Zweiten Weltkriegs auf der Flucht vor der sowjetischen Armee nach Tirol waren. Anschließend wuchs er in Lans bei Innsbruck auf.<ref name="tirolvoninnen" />

Seine Karriere begann Berger 1968 als ständiger freier Mitarbeiter beim ORF-Landesstudio für Tirol und Vorarlberg. In den 1970er Jahren gründete er seine eigene Produktionsfirma und arbeitete intensiv an Dokumentarfilmen und Bildberichterstattungen, wirkte aber auch als Regisseur, Produzent oder Co-Autor an Fernsehproduktionen mit.

Nachdem er mehrere Dutzend Stunden Dokumentarmaterial gedreht hatte, widmete er sich in den 1980er Jahren eigenen Spielfilmprojekten für das Kino, wofür er zahlreiche Auszeichnungen erhielt (Quinzaine des Réalisateurs in Cannes, Max-Ophüls-Preis Saarbrücken). In den 1990er-Jahren setzte er diese Arbeit fort und nahm zudem Lehrtätigkeiten an wichtigen Filmschulen z. B. in Frankreich, Italien, Kuba oder Österreich auf.

Privates

Berger ist mit Schauspielerin Marika Green verheiratet und damit Onkel der Schauspielerin Eva Green.

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen

Film-Auszeichnungen

Datei:Christian Berger, ROMY 2010.jpg
Christian Berger (Romy 2010)

Happy End:

Das weiße Band:

Caché:

  • 2005 – Publikumspreis auf dem Manaki Brothers Film Festival
  • 2005 – Nominierung beste Kamera Europäischer Filmpreis
  • 2006 – Goldener Kader, beste Spielfilmkamera

Landleben:

  • 1996 – Viennale Preis Neues Kino

Bennys Video:

  • 1993 – „Bestes Licht“ festival de l’image Chalon s Saone

Mautplatz:

  • 1995 – Festival du Film de Strasbourg „Passages“-Preis der Jury

Raffl:

  • 1985 – Ophülspreis
  • 1985 – Moskau Kamerapreis
  • 1985 – Cadiz Spezialpreis der Jury
  • 1986 – Goldener Kader
  • 1986 – Österreichischer Würdigungspreis für Filmkunst
  • 1997 – Österreichische Filmwochen in Paris
  • 1998 – „The Blue Light: The Mountain Film“ New York
  • 1999 – Österreichische Filmtage in Montreal

Der Untergang des Alpenlandes:

  • 1974 - 1. Preis Internationales Kurzfilmfestival Linz

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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