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Chemmis

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Chemmis (altägyptisch Achbit, Ach-bit) ist der mythologische Name einer schwimmenden Insel, die als Zufluchtsort des heranwachsenden Horus im Osirismythos eine zentrale Rolle spielt. Der Ort konnte bis in die Gegenwart archäologisch nicht erschlossen werden, da die genaue Lage unbekannt ist. Aufgrund der Beschreibungen wird Chemmis jedoch in Schaba nahe der altägyptischen Stadt Buto vermutet.

Mythologische Verbindungen

Altägyptische Mythen

Aus dem Alten Reich geht aus dem Pyramidentext 1703c hervor, dass „Isis ihren Sohn Horus in Chemmis geboren hatte“.<ref>Pyramidentext 1703c.</ref> Im Pyramidentext 2190 wird geschildert, dass Horus vom Ort Chemmis nach Buto ging. Dort reinigte er sich für die spätere Rache für seinen Vater Osiris an Seth.

Aus der Zeit von Ramses III. und Sethnacht wurde Hathor auf einer Stele aus Deir el-Medina als „Herrin von Chemmis“ genannt. Ramses III. berichtet, dass er in Heliopolis das Horus-Heiligtum mit blühenden Papyrusstauden umgeben und so „in ein Chemmis“ gesetzt habe.

Chemmis in der griechischen Mythologie

Herodot berichtete über die Entstehung der schwimmenden Insel Chemmis:

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Literatur

  • Erika Feucht: Ein Bildnis der Neith als Schlangengöttin. In: Willy Clarysse: Egyptian Religion: The last thousand Years; Studies dedicated to the memory of Jan Quaegebeur, Bd. 2. Peeters, Leuven 1998, ISBN 90-429-0669-3, S. 107
  • Alan B. Lloyd: Herodotus, Book 2, Commentary 99-182. Brill, Leiden 1993, ISBN 90-04-07737-5

Einzelnachweise

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