Chausseehaus (Wiesbaden)
<imagemap> Datei:Map Chausseehaus Wiesbaden.png|mini|400px|Umgebungskarte Chausseehaus zum Anklicken rect 315 58 611 145 Schläferskopf rect 93 349 305 432 #Forsthaus rect 62 503 198 595 #Joseph-Baum-Haus rect 305 568 515 647 #Geschichte rect 767 631 972 731 #Haus Taunusfreude rect 358 461 471 510 #Villa Taunusblick rect 1044 119 1263 226 Tier- und Pflanzenpark Fasanerie rect 558 537 759 583 #Haltepunkt Chausseehaus rect 988 820 1274 851 Wiesbaden-Dotzheim rect 1358 506 1385 795 Wiesbaden-Klarenthal rect 1358 129 1385 275 Wiesbaden rect 1271 9 1349 37 Jagdschloss Platte rect 745 7 923 36 Bahnhof Eiserne Hand rect 430 274 607 355 Aartalbahn rect 50 49 230 307 Hessen rect 8 588 39 761 Georgenborn rect 8 326 39 539 Bad Schwalbach rect 1089 584 1295 633 Kloster Klarenthal rect 1175 272 1353 334 Jagdschloss Fasanerie default Datei:Map Chausseehaus Wiesbaden.png desc bottom-right </imagemap>
Chausseehaus ist eine ehemals als Sommerfrische genutzte Häusergruppe und ein Forstrevier im Naturpark Rhein-Taunus und gehört zu der etwa 6 km ostsüdöstlich gelegenen Stadt Wiesbaden.
Geschichte
Namensgebend war das Nassauische Zollhaus, wo die Reisenden an der 1764 als Chaussee erbauten Bäderstraße Wegegeld und Zoll bezahlen mussten.<ref name="atbgeschichte">NTB: Die Geschichte der Aartalbahn, abgerufen am 22. Juni 2011</ref>
An der Stelle dieses Chausseehauses befindet sich heute ein Forsthaus. 1787 gehörte der Wohnplatz zum Fürstentum Nassau-Usingen und ab 1867 zur Stadt Wiesbaden.<ref>„Chausseehaus, Stadt Wiesbaden“. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 4. November 2010). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref> Im wilhelminischen Zeitalter wurde das Gebiet mit einer Gaststätte, einem Erholungsheim und einem Hotel als Sommerfrische genutzt. An Langenschwalbach und Wiesbaden war es über die Bäderstraße und einen Bahnhof an der Aartalbahn angeschlossen. Der anderthalb Kilometer nördlich gelegene Kaiser-Wilhelm-Turm auf dem Schläferskopf diente als nahegelegener Aussichtspunkt. Als Überbleibsel des Zweiten Weltkriegs steht am Chausseehaus noch eine Splitterschutzzelle (50° 5′ 49,1″ N, 8° 10′ 18,3″ O
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}}).<ref>historisches-wiesbaden.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bunker ( vom 23. September 2013 im Internet Archive), abgerufen am 12. August 2011</ref>
Heute wird mit Chausseehaus insbesondere das traditionsreiche Ausflugslokal mit Biergarten (50° 5′ 48″ N, 8° 10′ 10″ O
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}}) bezeichnet. Der angrenzende Parkplatz ist Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren in den umgebenden Wäldern, u. a. in die FFH-Gebiete Buchenwälder nördlich von Wiesbaden und Weilburger Tal-Klingengrund im Tal des Weilburger Bachs. Im Norden grenzen an das Ausflugslokal die Wiesen des Gehrner Bachs. Sie dienen seit 1911 als Golfplatz des Wiesbadener Golf-Clubs (50° 5′ 53,8″ N, 8° 10′ 9,2″ O
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}}).
Verkehrsanbindung
Straßen
Die für die Entstehung des Chausseehauses ursächliche Landstraße ist die hier als Lahnstraße bekannte Landesstraße L 3037. Sie führt von Wiesbaden als Hohe Straße über die Hohe Wurzel (Scheitelhöhe ca. 570 m) nach Bad Schwalbach. Am Chausseehaus zweigt von ihr die L 3038 nach Westen ab, die über Georgenborn nach Schlangenbad führt. Es gibt mit den genannten Ortschaften regelmäßige Busverbindungen durch den RMV<ref>Reiseauskunft Deutsche Bahn, abgerufen am 20. Juni 2011</ref> sowie mit der Wiesbadener Innenstadt, mit dem Stadtteil Dotzheim und dem nahegelegenen Tier- und Pflanzenpark am Jagdschloss Fasanerie.
Haltepunkt Chausseehaus
Der ehemalige Bahnhof und heutige Haltepunkt Chausseehaus (50° 5′ 48″ N, 8° 10′ 18″ O
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}}) wurde auf 290 m<ref>Jahrbücher des Nassauischen Vereins für Naturkunde, Bände 72–78, 1920, Seite 73</ref> an der Aartalbahn gegen Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet; die Nachbarstationen sind Wiesbaden-Dotzheim und Eiserne Hand. Da Biebrich Waldgebiete um das Chausseehaus besaß, hieß der Bahnhof bis mindestens 1907 Biebrich Chausseehaus.<ref>Sehenswertes Biebrich: Postkarte um 1907</ref> Der Bahnhof diente außerdem dem Personenverkehr zu Hotel, Restaurant und Erholungsheim und verfügte über drei Gleise.<ref>Klaus Kopp: 100 Jahre Langenschwalbacher Bahn 1889–1989. hrsg. vom Heimat- und Verschönerungsverein Dotzheim e. V., Wiesbaden 1989, ISBN 3-924401-11-X.</ref> Am 28. Mai 1967 wurde das mechanische Stellwerk außer Betrieb genommen<ref>Liste deutscher Stellwerke, abgerufen am 22. Juni 2011</ref> und anschließend der Bahnhof zum Haltepunkt zurückgebaut. Am 25. September 1983 wurde der Personenverkehr auf dem Streckenabschnitt Wiesbaden – Bad Schwalbach eingestellt. 1986 wurde der Personenverkehr mit Museumszügen durch die Nassauische Touristik-Bahn (NTB), welche ihren Sitz im benachbarten Dotzheimer Bahnhof hat, wieder aufgenommen. Ein Jahr später wurden die Gebäude und die technischen Anlagen der Strecke und des Bahnhofs unter Denkmalschutz gestellt.<ref name="atbgeschichte" /> Heute besteht die Station nur noch aus einem Gleis mit Bahnsteig. Das südwestlich des Bahnsteiges gelegene Bahnhofsgebäude befindet sich in Privatbesitz.
Im Rahmen des Projektes „Stadtbahn Wiesbaden“ war zwischen 1998 und 2001 sowie zwischen 2011 und 2013 eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs zwischen Bad Schwalbach und Wiesbaden im Gespräch. Vom Chausseehaus wäre die Stadtbahn auf eigene Gleise abgezweigt und durch die Wiesbadener Innenstadt gefahren. Heute existieren Planungen zur Reaktivierung der Aartalbahn als Stadt- oder Regionalbahn.
Gebäude
Forsthaus
Im Jahr 1816 wurde durch den Fürsten von Nassau das Edikt zur Organisation der Forstverwaltung erlassen und das Forstgebiet Chausseehaus eingerichtet.<ref name=info2629><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus – Information ( vom 25. Oktober 2014 im Internet Archive), Hessen-Forst, abgerufen am 23. Juni 2013.</ref><ref>Wiesbadener Begegnungen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Adventskalender 2009 ( vom 25. Oktober 2014 im Internet Archive)</ref> Das heutige Forstamtsgebäude wurde 1896 aus Backsteinen erbaut.<ref name=info2629 /> Das Forsthaus Chausseehaus (50° 6′ 3″ N, 8° 9′ 37″ O
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}}) ist als Dienststelle von Hessen-Forst verantwortlich für insgesamt 16.000 Hektar Wald,<ref name=forstamt2001><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus ( vom 8. November 2016 im Internet Archive) auf hessen-forst.de</ref> darunter etwa 3800 Hektar Staatswald, für die Wälder der Städte Idstein und Taunusstein, der Gemeinden Niedernhausen und Waldems sowie für Privatwald.<ref>Hessen-Forst – Forsthaus Chausseehaus: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />über uns ( vom 10. September 2012 im Internet Archive), am 10. September 2012 archiviert im Internet Archive.</ref>
Die etwa 30 Mitarbeiter des Forsthauses und der 8 Revierförstereien<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus – Reviergrenzen ( vom 4. November 2013 im Internet Archive), Hessen-Forst, abgerufen am 23. Juni 2013</ref><ref name=forstamt2001 /> bieten Informationen zu Naturschutz, Wald und Jagd sowie wald- und erlebnispädagogische Unternehmungen an und verkaufen Holz und Wildfleisch.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus – Angebote ( vom 6. November 2013 im Internet Archive), Hessen-Forst, abgerufen am 23. Juni 2013.</ref>
Joseph-Baum-Haus
Die Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns-Erholungsheime (GKH)<ref>Deutsche Gesellschaft für Kaufmannserholungsheim im Stadtlexikon der Stadt Wiesbaden</ref> eröffnete im Mai 1913<ref name=jbaum /> westlich der Gaststätte das Kaiser-Wilhelm-Heim (50° 5′ 49″ N, 8° 9′ 25″ O
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|name=Kaiser-Wilhelm-Heim Wiesbaden
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}}). Der vom Wiesbadener Architekten Paul A. Jacobi entworfene Neubau war innen eher bescheiden gehalten. Im Erdgeschoss befanden sich ein Speisesaal, Gemeinschaftsräume wie ein Rauchsalon für Herren, ein Damenzimmer sowie Schreib- und Lesehalle, in der oberen Etage waren die Wohnzimmer zu finden.<ref name=jbaumhaus>Joseph-Baum-Haus im Stadtlexikon der Stadt Wiesbaden</ref>
Das Erholungsheim diente im Ersten Weltkrieg als Lazarett für verwundete Soldaten aus Handel und Industrie.<ref name=jbaumhaus /> Nach dem Ende des Deutschen Kaiserreichs wurde es in Taunus-Heim umbenannt, und in den 1920er Jahren stiegen die Gästezahlen wieder an.<ref name=jbaumhaus /> Im Zweiten Weltkrieg wurde dort erneut ein Lazarett eingerichtet, in dem unter anderem die Verletzten der Bombardierung Wiesbadens versorgt wurden.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Kinder starben unter Trümmern. In: Wiesbadener Tagblatt. Vorlage:Cite book/Date (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am 22. Juni 2011]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Zwischen 1945 und 1949 diente es als Krankenhaus und anschließend wieder als Erholungsstätte, seit 1965 nach dem Gründer der GKH unter dem Namen Joseph-Baum-Haus.<ref name=jbaumhaus /> Zu dieser Zeit gehörte es der Europäischen Gesellschaft für Kur- und Erholungshäuser e. V.<ref>nach Aufdruck einer 1968 postalisch gelaufenen Ansichtskarte (mit Ansicht des Joseph-Baum-Hauses)</ref> Seit dem 24. November 1984 ist es Sitz des H.-B.-Wagnitz-Seminars der Hessischen Justizakademie, wird aber nach wie vor als Joseph-Baum-Haus bezeichnet.<ref name=jbaum>Baum, Joseph im Stadtlexikon der Stadt Wiesbaden.</ref><ref>Der jüdische Textilunternehmer Joseph Maier Baum und seine Firma „Nassauische Leinenindustrie“ in Wiesbaden. In: Nassauische Annalen, Band 120, Wiesbaden 2009, Seiten 245–269.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Justizakademie Hessen ( vom 3. Mai 2012 im Internet Archive), abgerufen am 20. Juni 2011.</ref>
Haus Taunusfreude
Mindestens ab 1959 unterhielt das Deutsche Rote Kreuz das Kindererholungsheim Taunusfreude etwa 600 m südöstlich des Gasthauses an der Bahnstrecke.<ref>Arbeitsgemeinschaft Verschickungskind, 30. Januar 2021: DRK-Kindererholungsheim Taunusfreude</ref> Das Ensemble (50° 5′ 34″ N, 8° 10′ 54″ O
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|name=Haus Taunusfreude Wiesbaden
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}}) besteht aus einem zweistöckigen Haupthaus mit Schopfwalmdach und mehreren einstöckigen Anbauten. Alle Gebäude sind aus Sichtfachwerk errichtet. Im September 1989 wurde das Heim nach dreijähriger Ruhezeit als Auffanglager für Bürger der DDR reaktiviert.<ref>Eberhard Schwarz in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. November 1989: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Da kann man nur noch heulen. Ereignisse in der DDR sind im Übergangsheim Tagesgespräch ( vom 5. März 2016 im Internet Archive), Seite 10 der PDF-Datei 15 MB</ref> Die im Wald gelegenen Gebäude, welche die Stadt Wiesbaden in Folge zur Unterbringung von Aussiedler-Familien nutzte, wurden 2005 als Erbbaurecht an die Freie Christliche Schule Wiesbaden übergeben, die dort auch einen Kindergarten betreibt.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Darwin nicht außen vor. In: Wiesbadener Tagblatt. Vorlage:Cite book/Date (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am 22. Juni 2011]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Freie Christliche Schule auf wiesbaden.de, abgerufen am 23. Juni 2013</ref><ref>Drucksache 16/6065 (PDF; 74 kB), Hessischer Landtag, 16. Wahlperiode, 16. September 2006, Seite 2</ref> Die Expansionspläne der Schule, die mögliche Anlage einer Privatstraße zur Verbesserung der Anbindung<ref>Freie Christliche Schule: Ärger um den Ausbau, Frankfurter Rundschau, 5. Juni 2010</ref><ref>Gottvertrauen in die Schulentwicklung: Streit um Expansionspläne der Freien Christlichen Schule / Anwohner fürchten Lärmbelastung, Frankfurter Allgemeine, 20. Oktober 2005</ref> und die Nutzung des nahegelegenen Bolzplatzes Langendellschlags als Schulsportanlage sorgten für Diskussionen im angrenzenden Stadtteil Kohlheck.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kohlhecker fürchten um den Bolzplatz: Langendellschlag Protest gegen Pläne der Christlichen Schule ( vom 7. März 2016 im Internet Archive), Wiesbadener Tagblatt, 23. Juni 2009, im Pressespiegel der SPD Dotzheim</ref>
Villa Taunusblick
Nördlich des heutigen Gasthauses befand sich die Villa Taunusblick (50° 5′ 53″ N, 8° 10′ 5″ O
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|name=ehemalige Villa Taunusblick, Wiesbaden-Chausseehaus
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}}), die um 1900 als Sommerfrische und Hotel diente.<ref>Postkarte von 1909</ref> Die angrenzende Walderholungsstätte wurde von der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt genutzt<ref>„Wiesbaden, Chausseehaus, NSV“. Topografie des Nationalsozialismus in Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref> und 1952 von der Arbeiterwohlfahrt zu einem Kurheim umgebaut.<ref>Margrit Spiegel: Wiesbadener Firmenbriefköpfe: Gebäudeansichten auf Geschäftsschreiben und Rechnungen; 50 weitere Kurzporträts von Unternehmen und Hotels, Reiß-Verlag Wiesbaden, 2011, ISBN 978-3-928085-58-8, Seiten 139–143.</ref> Der Gebäudekomplex aus insgesamt drei Gebäuden stand ab Mitte der 1970er leer und wurde dem Verfall preisgegeben. Ab 1989 wurde das Ensemble aus der Jahrhundertwende von einem Investor erworben, der dort Asylbewerber unterbringen wollte. Im Jahr 1991 erließ die Stadt Wiesbaden eine Abrissverfügung, die 2002 gerichtlich bestätigt wurde.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Alte Villa ist ein Kulturdenkmal. In: Frankfurter Allgemeine. Vorlage:Cite book/Date (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am 25. Juni 2011]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref name="faz2002">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: "Taunusblick" nicht mehr schützenswert. VGH bestätigt Abrißverfügung der Stadt / Klage auf Schadensersatz noch nicht entschieden. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Vorlage:Cite book/Date (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am 19. September 2011]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Im Jahr 2003 wurden die Gebäude abgerissen, eine Schadensersatzklage wurde in Betracht gezogen.<ref name="faz2002" />
Weblinks
- Chausseehaus im Wiesbadener Stadtlexikon
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten