Chalupská slať
| Chalupská slať | |||||||
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dim= | globe= | name=Chalupská slať | region=CZ-31 | type=forest
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| Lage: | Südböhmen, Tschechien | ||||||
| Besonderheit: | Hochmoor | ||||||
| Nächste Stadt: | Prachatice | ||||||
| Fläche: | 137 ha | ||||||
Chalupská slať (deutsch Großer Königsfilz) ist ein Hochmoor im Biosphärenreservat Šumava. Es beherbergt den mit 1,3 ha größten Moorsee Tschechiens.
Geographie
Das Naturschutzgebiet liegt auf einer Höhe von 897–920 m nördlich von Borová Lada und hat eine Größe von 240 ha. Südwestlich verläuft die Warme Moldau, in die der Vydří potok fließt, in dessen Tal das Moor liegt.<ref name="CZeCOT">Chalupská slať im Online-Atlas von www.czecot.com</ref>
Die Torfschicht erreicht eine Dicke von bis zu 7 m und ein geschätztes Volumen von 2.340.000 m³. Der Moorsee selbst hat eine Fläche von 1,3 ha. Das eigentliche Moor Chalupská slať macht mit 137 ha Torffläche den größten Teil des Naturschutzgebiets aus, der Rest gehört zum kleineren, nördlich gelegenen Novosvětská slať.<ref name="bbkult"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chalupská slať ( größtes Moorgebiet der Tschechischen Republik ). ( des Vorlage:IconExternal vom 30. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: bbkult.net, Centrum Bavaria Bohemia (deutsch und tschechisch), abgerufen am 26. August 2009.</ref><ref name="böhm">Böhmerwald Grenzenlos. Bayerischer Wald – Šumava – Mühlviertel. Starý most s.r.o., 2007 (2. Auflage). ISBN 3-937067-58-2, S. 64.</ref>
Flora und Fauna
Chalupská slať ist gekennzeichnet durch schwimmende Inseln und Schwingrasen, sowie typische Moorfauna wie z. B. Rundblättrigen Sonnentau, Zwergbirken, Blumenbinsen oder auch Rosmarinheide. Auch der Hochmoorgelbling ist hier zu finden.<ref name="bbkult"/><ref name="jiz">Südböhmen und Böhmerwald - Chalupská slať, abgerufen am 20. August 2009.</ref>
Geschichte
Im 19. Jahrhundert wurde im Moor vor allem Torf gestochen, was zu Schäden an einigen Teilen des Moores führte. Seit 1974 existiert ein 260 m langer Bohlenweg, der bis in die Mitte des Moores zum Seeufer führt und über den man das sonst unzugängliche Moor besichtigen kann. Mit der Errichtung des Nationalparks Šumava wurde das Moor Teil der Zone I, die besonders schützenswerte, naturbelassene Biotope enthält.
Weblinks
Einzelnachweise
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