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Carl Röchling (Maler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Carl Röchling (BerlLeben 1900-03 HBoll).jpg
Carl Röchling in seinem Berliner Atelier, 1900. Foto von Hermann Boll.
Datei:Reorganisation.jpg
Sitzung der Reorganisationskommission im Jahre 1807, Lithographie von Carl Röchling
Datei:Hohenfriedeberg - Attack of Prussian Infantry - 1745.jpg
Angriff der preußischen Infanterie in der Schlacht bei Hohenfriedberg, Historiengemälde von Carl Röchling
Datei:Schlacht von Leuthen.JPG
Angriff der preußischen Infanterie in der Schlacht bei Leuthen 1757, Historiengemälde von Carl Röchling
Datei:Germans to the front.jpg
Carl Röchling: The Germans to the Front!

Carl Röchling (auch: Karl Röchling oder Roechling) (* 18. Oktober 1855 in Saarbrücken; † 6. Mai 1920 in Berlin) war ein deutscher Maler und Illustrator vornehmlich militärischer und militärhistorischer Themen. Das von ihm geschaffene Bild The Germans to the Front! von 1902 wurde zu einer Ikone des Kaiserreichs wie des deutschen Militarismus schlechthin.

Leben

Carl Röchling studierte von 1875 bis 1880 an der Kunstschule in Karlsruhe bei Ludwig des Coudres und Ernst Hildebrand sowie an der Akademie in Berlin. In Berlin war er Meisterschüler von Anton von Werner, in dessen Auftrag er an der Erstellung verschiedener Panoramagemälde mitwirkte.

Später wurde er durch seine eigenständigen Arbeiten zu einem der bekanntesten Schlachten- und Historienmaler am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus illustrierte er gemeinsam mit seinem Malerkollegen Richard Knötel zwei seinerzeit sehr beliebte Kinderbücher.

Er gehörte zur bevorzugten Auswahl zeitgenössischer Künstler, die das „Komité zur Beschaffung und Bewertung von Stollwerckbildern“ dem Kölner Schokoladeproduzent Ludwig Stollwerck zur Beauftragung für Entwürfe vorschlug.<ref>Röchling, Karl, in: Detlef Lorenz: Reklamekunst um 1900. Künstlerlexikon für Sammelbilder, Reimer-Verlag, 2000, S. 156.</ref>

Carl Röchling starb 1920 im Alter von 64 Jahren in Berlin. Beigesetzt wurde er auf dem Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Friedhof in Berlin-Charlottenburg (heutiger Ortsteil Westend). Das Grab ist nicht erhalten.<ref>Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Begräbnisstätten. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S. 479.</ref>

Werke (Auswahl)

Literatur

  • Gerhard Beckmann (Herausgeber): Carl Röchling, „Unser Heer“. Soldatenalltag in Deutschland um 1890. Die Bildmappe „Unser Heer“ von Carl Röchling. Mittler, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0770-6.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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