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Carl Kleineidam

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Datei:Foto Carl Kleineidam.jpg
Carl Kleineidam

Carl Kleineidam, auch Karl Kleineidam, (* 3. April 1848 in Hohengiersdorf,<ref>Hohengiersdorf 1872 umbenannt in Giersdorf: Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Amtsbezirk Giersdorf.] territorial.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. April 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung; seit 1945 Gałązczyce</ref> Landkreis Grottkau; † 11. Juni 1924 in Giersdorf) war Fürstbischöflicher Delegat für Brandenburg und Pommern und Propst der St.-Hedwigs-Kirche in Berlin.

Leben

Kleineidam war 1870 Soldat im Deutsch-Französischen Krieg.<ref name="Pacelli">Karl Kleineidam. In: Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis von 1917 bis 1929, Stand: 17. Juni 2011.</ref> Er empfing am 17. April 1874 in Breslau die Priesterweihe. Während des Kulturkampfes war er von 1875 bis 1884 im britischen Bistum Clifton tätig. 1884 wurde er Religionslehrer in Freiwaldau (heute: Gozdnica). 1887 übernahm er die Pfarrstelle an der Herz-Jesu-Kirche in Charlottenburg. 1899 wechselte er als Erzpriester nach Naumburg am Queis (heute: Nowogrodziec).<ref name="Gabriel">Gabriel Adriányi, Reimund Haas, Karl Josef Rivinius, Hermann-Josef Scheidgen: Im Gedächtnis der Kirche neu erwachen: Studien zur Geschichte des Christentums in Mittel- und Osteuropa : Festgabe für Gabriel Adriányi zum 65. Geburtstag, Böhlau Verlag Köln Weimar, 2000, Seite 355</ref><ref name="Pacelli" />

Am 30. Mai 1905 erfolgte die Ernennung zum Propst der St.-Hedwigs-Kirche in Berlin und 1906 die Ernennung zum Fürstbischöflichen Delegaten für Brandenburg und Pommern<ref name="Gabriel" /><ref name="Pacelli" /> sowie die Ernennung zum Ehrendomherrn des Breslauer Doms.<ref name="Pacelli" /> 1920 wurde er durch Papst Benedikt XV. zum Apostolischen Protonotar ernannt. Zusammen mit dem Breslauer Weihbischof Karl Augustin erhielt er die Ehrendoktorwürde der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau.<ref>Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau, Bände 13–14, Holzner-Verlag 1968, Seite 272</ref> 1920 ging er in den Ruhestand.<ref>Erwin Gatz (Hrsg.): Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder 1785/1803 bis 1945. Ein biographisches Lexikon. Duncker & Humblot, Berlin 1983, ISBN 3-428-05447-4, S. 387.</ref>

Kleineidam weihte unter anderem die Kirche St. Antonius von Padua in Oberschöneweide, die Pfarrkirche zur Heiligen Familie in Rüdersdorf, St. Elisabeth in Schöneberg, die Herz-Jesu-Kirche in Bernau und St. Maria Meeresstern in Werder. Am 12. März 1914 zelebrierte er das Requiem für Kardinal Georg von Kopp in der St.-Hedwigs-Kathedrale in Berlin.<ref>Westfälisches Volksblatt Nr. 70, 13. März 1914, S. 2.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Karl NeuberFürstbischöflicher Delegat für Brandenburg und Pommern
1905–1920
Josef Deitmer

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