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Cantacuzino (Familie)

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Datei:Cantacuzin COA.jpg
Wappen des fürstlichen Hauses Cantacuzino/Cantacuzene
Datei:Cantacuzino-Enescu 1.jpg
Cantacuzinopalast in Bukarest
Datei:CantacuzinoPalace.jpg
Schloss Cantacuzino in Bușteni, Rumänien

Cantacuzino (auch: Cantacuzene) ist eine rumänische Adelsfamilie, die ihre Herkunft von der byzantinischen kaiserlichen Familie der Kantakuzenos ableitet.<ref name="Jean-Michel">Jean-Michel Cantacuzène, Mille ans dans les Balkans Éditions Christian, Paris (1992) ISBN 2-86496-054-0.</ref>

Die ersten Mitglieder der Familie können allerdings erst im späten 16. Jahrhundert, mit dem Phanarioten Michael „Şeytanoğlu“ Kantakuzenos, bezeugt werden, über ein Jahrhundert nach dem Fall Konstantinopels.<ref name="Finlay">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ob die Kantakuzenos-Familie der osmanischen Zeit tatsächlich Nachfahren der byzantinischen kaiserlichen Familie sind, ist fragwürdig, zumal es damals unter wohlhabenden griechischen Familien häufig war, byzantinische Nachnamen zu adoptieren und berühmte Adelshäuser der byzantinischen Vergangenheit als ihre Vorfahren zu erklären.<ref name="Finlay"/>

Der Byzanzforscher Steven Runciman schrieb über die späteren Kantakuzenoi als „vielleicht die einzige Familie, deren Anspruch, in der direkten Linie von Byzantinischen Kaisern zu stammen, authentisch sei“,<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> aber seinem Kollegen Donald Nicol zufolge haben sich „patriotisch gesinnte rumänische Historiker bemüht um zu zeigen, dass ... von all den byzantinischen kaiserlichen Familien diejenige der Kantakuzenos die einzige ist, von der wahrheitsgemäß gesagt werden kann, dass sie bis heute überlebt habe; aber die Nachfolge nach der Mitte des 15. Jahrhunderts ist, um es milde auszudrücken, unsicher.“<ref>Nicol, The Byzantine Family of Kantakouzenos (Cantacuzenus), ca. 1100–1460: A Genealogical and Prosopographical Study (Washington, D.C.: Dumbarton Oaks, 1968), S. v</ref>

Bekannte Namensträger

Weblinks

Commons: Cantacuzino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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