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Campos do Jordão

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Município da Estância Climática de Campos do Jordão
Suíça Brasileira
Campos do Jordão
Datei:Montagem Campos do Jordão.jpg
Campos do Jordão (Brasilien)
Campos do Jordão (Brasilien)
Campos do Jordão
Koordinaten 22° 44′ S, 45° 35′ WKoordinaten: 22° 44′ S, 45° 35′ W
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Lage des Munizips im Bundesstaat São Paulo
Symbole
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Wappen
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Flagge
Gründung 29. April 1874 (152 Jahre)
Stadtrecht: 19. Juni 1934 (91 Jahre)Vorlage:Infobox Ort in Brasilien/Wartung
Basisdaten
Staat Brasilien
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink São Paulo
Metropolregion Vale do Paraíba e Litoral Norte
Höhe 1628 m
Gewässer Rio Piagui
Klima ozeanisches Höhenklima, Cfb
Fläche 290 km²
Einwohner 47.789 (2010<ref name="IBGECamp" />)
Dichte 164,8 Ew./km²
Schätzung 52.713 (1. Juli 2021)<ref name="IBGECamp" />
Gemeindecode IBGE: 3509700
Telefonvorwahl (+55) 12
Zeitzone UTC−3
Website camposdojordao.sp (brasilianisches Portugiesisch)
Politik
Stadtpräfekt Marcelo Padovan (2021–2024)
Partei PSDB
Wirtschaft
BIP 1.318.467 Tsd. R$
25.312 R$ pro Kopf
(2019)
HDI 0,749 (hoch) (2010)
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Campos do Jordão, amtlich {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist eine Stadt im Bundesstaat São Paulo in Brasilien. Nach offizieller Schätzung des IBGE wohnten hier im Jahr 2021 52.713 Menschen, Jordanenser genannt.<ref name="IBGECamp">Campos do Jordão – Panorama. IBGE, abgerufen am 21. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Stadt liegt ca. 170 km nordöstlich der Hauptstadt São Paulo, 1628 m über dem Meeresspiegel in den Bergen der Serra da Mantiqueira. Es ist die höchstgelegene Gemeinde Brasiliens.

Ein verbreiteter Spitzname der Stadt lautet Suíça Paulista (auf Deutsch etwa: São-Paulische Schweiz). Sie wird besonders gern im brasilianischen Winter von brasilianischen Touristen und Wochenendausflüglern aus der Stadt São Paulo besucht, die in der kalten Jahreszeit „europäische Gefühle“ erleben wollen. Dann füllen sich die Villen, Apartmenthäuser und Hotels. Dieser Teil von Campos do Jordão ist wochentags außerhalb der Ferienzeiten fast menschenleer.

Der Ort liegt in einem Tal mit einigen im Schweizer Stil erbauten Fachwerkhäusern. Hauptattraktion, außer der Stadt selbst, ist der 1.950 Meter hohe Pedra do Baú (Truhenfelsen), ein Granitblock mit einer Höhe von 330 Metern, der weithin sichtbar aus der Landschaft emporragt. Er liegt auf dem Weg nach São Bento do Sapucaí. Bei den häufigsten natürlich vorkommenden Gesteinstypen im Plateau der Serra da Mantiqueira handelt es sich um Gneis, Granit, Schiefer, Quarzit und Migmatit.<ref name="Bismut_PC 0279 1900"/>

Der städtische Teil von Campos do Jordão zieht sich auf etwa fünf Kilometern in einem Tal entlang: das Handelszentrum Abernéssia (eine Wortverbindung die auf Aberdeen und Inverness zurückgeht), Jaguaribe mit dem Busbahnhof und das touristische Capivari, in dem die meisten Restaurants, Hotels und Boutiquen liegen. Außer durch Stadtbusse werden die Stadtteile durch eine kleine Straßenbahn verbunden. Auf denselben Gleisen verkehrt auch der meist von Besuchern benutzte Zug nach Santo Antônio do Pinhal.

In den höheren Lagen finden sich viele Araukarien, die auch heute noch die native Vegetation beherrschen. Der östliche Teil des Munizips wird vom Parque Estadual de Campos do Jordão (auch Horto Florestal genannt) eingenommen. Er ist mit dem Stadtbus erreichbar und bietet neben guter Infrastruktur etwa 20 km Wanderwege. Einen Ausblick auf die Stadt bekommt man vom Morro do Elefante (Elefantenhügel). Fernsicht in das Paraíbatal hat man vom 15 km entfernten Pico de Itapeva.

Das natürliche Landschaftsbild innerhalb und außerhalb der Stadt ist geprägt durch einen Wechsel von Tälern und Berghängen mit Steigungen im Bereich von 10–35°. Es kommen durch Abschiebungen entstandene Geländestufen, sowie durch Blockrutschung verursachte Amphitheater-Formationen vor, die an den Hängen bewaldet sind. Um die Jahrtausendwende ist es auf dem Stadtgebiet zu mehreren Hangrutschungen nach starken Regenfällen gekommen. Hierbei spielen natürliche Faktoren wie eine sehr hohe Wasseraufnahme des vorliegenden lehmig-schluffigen oberen Bodenhorizonts eine Rolle, als auch unverdichtetes, bei Baumaßnahmen aufgebrachtes Bodenmaterial.<ref name="Bismut_PC 0279 1900"/><ref name="200220_2030_PAL"/>

Bevölkerung

Vorlage:Historische Bevölkerung der Gemeinden im Bundesstaat São Paulo

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

Commons: Campos do Jordão – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Bismut_PC 0279 1900">Silvio Takashi Hiruma; Claudio Riccomini, May Christine Modenesi-Gauttieri: Neotectonic-related landforms in the Campos do Jordão Plateau, Southeast Brazil. In: Derbyana. Band 42, 2021, S. 752–771, doi:10.14295/derb.v42.752.</ref> <ref name="200220_2030_PAL">Adriana Ahrendt, Lázaro Valentin Zuquette: Triggering factors of landslides in Campos do Jordao city, Brazil. In: Bulletin of Engineering Geology and the Environment. Band 62, 2003, S. 231–244, ISSN 1435-9537, doi:10.1007/s10064-003-0191-8.</ref> </references>

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