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Campeonato Sudamericano 1939

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Campeonato Sudamericano 1939
Fußball-Südamerikameisterschaft 1939
Anzahl Nationen 5
Südamerikameister Peru 1825Datei:Flag of Peru (1825–1950).svg Peru (1. Titel)
Austragungsort Peru 1825Datei:Flag of Peru (1825–1950).svg Peru
Eröffnungsspiel 15. Januar 1939
Turnierende 12. Februar 1939
Spiele 10
Tore 47 (⌀: 4,7 pro Spiel)
Zuschauer 141.000 (⌀: 14.100 pro Spiel)
Torschützenkönig Peru 1825Datei:Flag of Peru (1825–1950).svg Teodoro Fernández
(7 Tore)
← Argentinien 1937
Spielort 1939 in Peru

Das Campeonato Sudamericano von 1939 war die 15. Ausspielung der südamerikanischen Kontinentalmeisterschaft im Fußball und fand vom 15. Januar bis zum 12. Februar zum dritten Mal in Peru statt. Die Peruaner übernahmen damit bereits zum zweiten Mal innerhalb von 4 Jahren die Gastgeberrolle. Das Turnier litt unter dem Fernbleiben der beiden Erstplatzierten der letzten Südamerikameisterschaft, Argentinien und Brasilien; daneben fehlten auch noch Bolivien und Kolumbien. Dafür startete zum ersten Mal seit dem Beitritt zur CONMEBOL im Jahre 1927 die Nationalmannschaft Ecuadors.

Das Turnier wurde wie gehabt im Ligasystem (Jeder gegen Jeden) ausgetragen. Bei Punktgleichheit auf dem ersten Platz war ein Entscheidungsspiel vorgesehen. Alle Spiele wurden, wie schon vor 4 Jahren im Estadio Guadelupe in Lima ausgetragen.

Sensationeller Sieger der Campeonato Sudamericano 1939 wurde erstmals Gastgeber Peru.

Spielergebnisse

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Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Peru 1825Datei:Flag of Peru (1825–1950).svg Peru  4  4  0  0 013:400  +9 08:00
 2. UruguayDatei:Flag of Uruguay.svg Uruguay  4  3  0  1 013:500  +8 06:20
 3. Paraguay 1842Datei:Flag of Paraguay 1842.svg Paraguay  4  2  0  2 009:800  +1 04:40
 4. ChileDatei:Flag of Chile.svg Chile  4  1  0  3 008:120  −4 02:60
 5. EcuadorDatei:Flag of Ecuador.svg Ecuador  4  0  0  4 004:180 −14 00:80

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Beste Torschützen

Rang Spieler Tore
1 Peru 1825Datei:Flag of Peru (1825–1950).svg Teodoro Fernández 7
2 Peru 1825Datei:Flag of Peru (1825–1950).svg Jorge Alcalde 5
UruguayDatei:Flag of Uruguay.svg Severino Varela 5
4 Paraguay 1842Datei:Flag of Paraguay 1842.svg Marcial Barios 3
Paraguay 1842Datei:Flag of Paraguay 1842.svg Tiberio Godoy 3
UruguayDatei:Flag of Uruguay.svg Pedro Lago 3
UruguayDatei:Flag of Uruguay.svg Roberto Porta 3

Mannschaften im Turnier

ChileDatei:Flag of Chile.svg Chile
Chile startete außergewöhnlich schwach in dieses Turnier. Nach der deutlichen 1:5-Auftaktniederlage gegen Paraguay durfte man bereits weitergehende Ambitionen bei dieser Meisterschaft begraben. Danach konnte man sich von Spiel zu Spiel steigern, jedoch weitere Niederlagen gegen Peru (1:3) und Uruguay (2:3) nicht vermeiden. So feierte man erst im letzten Spiel gegen „Neuling“ Ecuador (4:1) den ersten Turniersieg, der gleichzeitig Platz vier bedeutete.

EcuadorDatei:Flag of Ecuador.svg Ecuador
Ecuador zahlte bei seiner ersten Copa-Teilnahme ordentlich Lehrgeld. In allen Duellen blieb das Team absolut chancenlos. Mit vier deutlichen Niederlagen in vier Spielen belegte der „Copa-Neuling“ am Ende den fünften und letzten Platz.

Paraguay 1842Datei:Flag of Paraguay 1842.svg Paraguay
Paraguay startete furios in dieses Turnier. Der klare 5:1-Auftakterfolg gegen Chile ließ viel für den weiteren Turnierverlauf erwarten. Doch in den beiden folgenden Spielen konnten die Paraguayos die geweckten Erwartungen nicht erfüllen; in den Duellen mit Gastgeber Peru (0:3) und dem Topfavoriten Uruguay (1:3) war man chancenlos. So blieb nach einem abschließenden 3:1-Pflichtsieg über die schwachen Ecuadorianer am Ende nur Platz drei.

Peru 1825Datei:Flag of Peru (1825–1950).svg Peru
Peru war die große Sensation bei dieser Campeonato Sudamericano. Beflügelt vom Heimvorteil wuchs das Team über sich hinaus. Schon nach den glatten Auftaktsiegen gegen Ecuador und Chile wurde klar, dass der Gastgeber zum größten Konkurrenten der „Urus“ bei diesem Turnier werden würde. Dass man dann aber noch den hoch favorisierten Rekord-Südamerikameister im direkten Vergleich mit 2:1 besiegen konnte, hatte eigentlich keiner den Peruanern so recht zugetraut. Doch angesichts der während des gesamten Turniers gezeigten Leistung war Peru ein würdiger Südamerikameister.

UruguayDatei:Flag of Uruguay.svg Uruguay
Uruguay war vor diesem Turnier der absolute Topfavorit. Nach dem Verzicht Argentiniens und Brasiliens glaubte die gesamte Fachwelt an einen sicheren achten Turniererfolg. Doch schon beim knappen 3:2-Erfolg über Chile zeigte die Mannschaft Schwächen, die sich dann im „Finale“ gegen den Gastgeber aus Peru noch offensichtlicher zeigten. Das entscheidende Duell ging völlig unerwartet mit 1:2 verloren und der achte Titelgewinn war verspielt.

Weblinks

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