Campanula erinus
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| Campanula erinus | ||||||||||||
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| Datei:Campanula erinus 2.jpg
Campanula erinus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Campanula erinus | ||||||||||||
| L. |
Campanula erinus, deutsch auch Leberbalsam-Glockenblume genannt<ref name="Schmeil und Fitschen2024" />, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Glockenblumen (Campanula) in der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae).
Merkmale
Campanula erinus ist ein einjähriger Schaft-Therophyt, der Wuchshöhen von 3 bis 10 (bis 30) Zentimeter erreicht. Die Pflanze hat eine lange und oft reich verzweigte Hauptachse. Die Blätter sind gezähnt bis gekerbt und wechselständig. Die Zähne der Tragblätter sind 1 bis 2,5 Millimeter groß. Die Krone ist winzig, hellblau und 2 bis 5 (bis 7) Millimeter groß. Die Kronröhre ist verlängert, aber nicht länger als die Kelchzipfel. Die Staubbeutel sind 0,8 bis 1,5 Millimeter groß. Die Fruchtkapsel ist hängend.<ref name="Schmeil und Fitschen2024" />
Die Blütezeit reicht von März bis Mai.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28.<ref name="IPCN" />
Vorkommen
Campanula erinus kommt vom Mittelmeerraum bis zum Iran und zum tropischen Nordostafrika vor.<ref name="WCSP" /> Außerdem gibt es die Art in Makaronesien.<ref name="WCSP" /> Die Art wächst in Phrygana, auf Felsfluren und in Olivenhainen. Auf Kreta ist sie in Höhenlagen von 0 bis 1350 Meter zu finden. In Mitteleuropa kommt sie immer wieder eingeschleppt vor und wurde in Belgien, den Niederlanden, im Kanton Sankt Gallen und in Deutschland in Sachsen, Nordrhein-Westfalen und in Baden-Württemberg beobachtet. Man findet sie in Ruderalfluren, in Gleisanlagen und auf Gründächern.<ref name="Schmeil und Fitschen2024" />
Taxonomie
Campanula erinus wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum Band 1 Seite 169 erstbeschrieben.
Literatur
Einzelnachweise
<references> <ref name="IPCN">Campanula erinus bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="WCSP">Rafaël Govaerts (Hrsg.): Campanula - World Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 8. Februar 2018. </ref> <ref name="Schmeil und Fitschen2024">Gerald Parolly: Campanulaceae. In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 98. Auflage. Verlag Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2024. ISBN 978-3-494-01943-7. S. 747.</ref> </references>
Weblinks
- Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeer- und Alpenflora. [1]