Cécile Verny Quartet
Das Cécile Verny Quartet ist eine Jazz-Band aus Freiburg im Breisgau, die zahlreiche Auszeichnungen wie zum Beispiel beim international bedeutenden Jazzfestival in Juan-les-Pins<ref>1.5.: jazz aktuell +++ jazzfestival | nmz - neue musikzeitung. Abgerufen am 11. September 2020.</ref> oder den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhielt.<ref name=":0">Preis der Deutschen Schallplattenkritik für Cécile Verny Quartett. In: JazzPages. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 12. September 2020. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Frontfrau und Namensgeberin des Quartetts ist die in der Elfenbeinküste geborene und in Frankreich aufgewachsene Sängerin Cécile Verny. Begleitet wird sie von Bernd Heitzler am Bass, Andreas Erchinger am Piano/Synthesizer und Lars Binder am Schlagzeug (bis 2009 Torsten Krill). Seine Anfänge fand das Quartett 1987 in Straßburg.
Musikalisches Profil
Afrikanische Wurzeln, französische Gesangstradition und Jazzgesang sind wichtige Quellen für die rhythmisch anregende Mischung aus Chanson, Scat-Gesang, Rock, Blues und Swing, die auf Französisch und Englisch vorgetragen werden. Für die CD European Songbook beschäftigte das Quartett angesehene Arrangeure wie z. B. Michael Gibbs oder Carinne Bonnefoy.
Außer in Deutschland oder Frankreich fand die Musik des Quartetts auch in internationalen Jazzkreisen Beachtung wie z. B. im US-amerikanischen Downbeat-Magazin.<ref>Kira Grunenberg: DownBeat Reviews. Abgerufen am 11. September 2020.</ref> Auf Einladung des Goethe-Instituts gastierte das Quartett in Marokko, Kenia, Südafrika und im Sudan.<ref>Manfred Ewel: Workshop und Konzert im Sudan - Magazin - Cécile Verny Quartett: Goethe-Institut Sudan. In: www.goethe.de. 11. September 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. September 2020; abgerufen am 21. Februar 2023. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Diskografie
- Oazoo (1992)
- Patchwork (1995); Cécile Verny Quartet für Jazz D’Or
- Expressive Impressionen (1995); Cécile Verny Quartett live beim ZMF
- Coquelicot – melodie de vie (1997)
- Got a Ticket (1998)
- Métisse (1999)
- Kekeli (2002)
- Cécile Verny Quartet – live in Antibes (DVD, 2004)
- European Songbook (2005); Solo-CD Cécile Vernys mit erweiterter Besetzung<ref>CD: Cecile Verny - European Songbook / Online Musik Magazin. Abgerufen am 11. September 2020.</ref>
- The Bitter and the Sweet (2006)
- Amoureuse (2008)
- Keep some secrets within (2010)
- Fear & Faith (2013)
- Memory Lane (2014)
- Of Moons and Dreams (2019)
Auszeichnungen
- Prix des »Concours Vocal du Festival de Crest« (1992)
- Festival-Förder-Preis des internationalen Zelt-Musik-Festivals in Freiburg im Breisgau (1995)
- 1. Preis in der Kategorie Vocal Jazz und Grand Prix der Jury beim Jazz-Festival in Antibes/Juan-les-Pins (2003)
- Preis der deutschen Schallplattenkritik für The Bitter and The Sweet als „künstlerisch herausragende Neuveröffentlichung“ im Bereich Jazz (2. Quartal 2006)<ref name=":0" />
- Förderpreis des Reinhold-Schneider-Preises der Stadt Freiburg im Breisgau (2012)
Weblinks
- Tonträger von Cécile Verny Quartet im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (unter Cécile Verny Quartett)
- Tonträger von Cécile Verny Quartet im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (unter Cécile Verny)
- Webpräsenz des Cécile Verny Quartetts
- Webpräsenz von Cécile Verny
- Webpräsenz von Bernd Heitzler
- Webpräsenz von Lars Binder
- Cécile Verny Quartet auf discogs
Einzelnachweise
<references />