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Antje Buschschulte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Antje Buschschulte Vorlage:SportPicto
Persönliche Informationen
Name: Antje Buschschulte
Nation: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Schwimmstil(e): Rücken, Freistil, Schmetterling
Verein: SC Magdeburg
Geburtstag: 27. Dezember 1978 (47 Jahre)
Geburtsort: West-Berlin
Größe: 1,86 m
Gewicht: 73 kg
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 5 × Bronzemedaille
Schwimm-WM 2 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
Kurzbahn-WM 2 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Schwimm-EM 6 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 4 × Bronzemedaille
Kurzbahn-EM 10 × Goldmedaille 9 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Medaillen
 Olympische Spiele
Bronze 1996 Atlanta 4 × 100 m Freistil
Bronze 2000 Sydney 4 × 200 m Freistil
Bronze 2004 Athen 200 m Rücken
Bronze 2004 Athen 4 × 100 m Lagen
Bronze 2004 Athen 4 × 200 m Freistil
 Weltmeisterschaften
Silber 2001 Fukuoka 50 m Rücken
Bronze 2001 Fukuoka 100 m Rücken
Gold 2001 Fukuoka 4 × 100 m Freistil
Gold 2003 Barcelona 100 m Rücken
Silber 2003 Barcelona 4 × 100 m Freistil
Bronze 2005 Montreal 50 m Rücken
Silber 2005 Montreal 100 m Rücken
Silber 2005 Montreal 4 × 100 m Freistil
Bronze 2005 Montreal 4 × 100 m Lagen
 Kurzbahnweltmeisterschaften
Silber 1997 Göteborg 4 × 100 m Freistil
Gold 2000 Athen 50 m Rücken
Bronze 2000 Athen 100 m Rücken
Gold 2000 Athen 200 m Rücken
Silber 2000 Athen 4 × 100 m Freistil
 Europameisterschaften
Bronze 1997 Sevilla 100 m Freistil
Gold 1997 Sevilla 100 m Rücken
Silber 1997 Sevilla 200 m Rücken
Gold 1997 Sevilla 4 × 100 m Freistil
Gold 1997 Sevilla 4 × 200 m Freistil
Gold 1997 Sevilla 4 × 100 m Lagen
Gold 1999 Istanbul 4 × 100 m Freistil
Bronze 2000 Helsinki 100 m Rücken
Bronze 2002 Berlin 200 m Rücken
Gold 2002 Berlin 4 × 100 m Lagen
Bronze 2006 Budapest 50 m Rücken
Silber 2006 Budapest 100 m Rücken
 Kurzbahneuropameisterschaften
Silber 1996 Riesa 200 m Freistil
Silber 1996 Riesa 50 m Rücken
Gold 1996 Riesa 100 m Rücken
Silber 1996 Riesa 200 m Rücken
Gold 1996 Riesa 4 × 50 m Lagen
Silber 1998 Sheffield 100 m Rücken
Gold 1998 Sheffield 200 m Rücken
Bronze 1999 Lissabon 50 m Rücken
Silber 1999 Lissabon 100 m Rücken
Gold 1999 Lissabon 200 m Rücken
Gold 2002 Riesa 50 m Rücken
Gold 2002 Riesa 100 m Rücken
Silber 2002 Riesa 200 m Rücken
Silber 2003 Dublin 50 m Rücken
Gold 2003 Dublin 100 m Rücken
Gold 2003 Dublin 200 m Rücken
Gold 2004 Wien 50 m Rücken
Silber 2004 Wien 100 m Rücken
Gold 2006 Helsinki 50 m Schmetterling
Silber 2006 Helsinki 100 m Rücken

Antje Buschschulte (* 27. Dezember 1978 in West-Berlin) ist eine ehemalige deutsche Schwimmerin.

Sportlicher Werdegang

Datei:Gedenktafel Breiter Weg (Magdeburg) Antje Buschschulte.jpg
Sports Walk of Fame in Magdeburg

Im Alter von sieben Jahren begann Buschschulte mit dem Schwimmsport in Berlin, wo sie vom Verein TSV Zehlendorf 88 gesichtet wurde. Ihr erster internationaler Wettkampf war nach dem Umzug der Familie nach Lübeck-Travemünde die Jugendeuropameisterschaften in Istanbul 1993, wo sie mit 14 Jahren über 100 m Rücken und mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel gewinnen konnte. 1995 wechselte sie nach Hamburg zu professionellem Training. Nach Bronze über 4 × 100 m Freistil bei den Olympischen Spielen 1996 beendete ihr Hamburger Trainer Glen Christiansen (Schweden) seine Tätigkeit und Buschschulte wechselte mit 17 Jahren von der SG Hamburg zum SC Magdeburg, wo sie auf das Sportgymnasium ging und zu ihrem langjährigen Trainer Bernd Henneberg kam. Ihre Spezialdisziplinen waren die kurzen Rücken- und Freistilstrecken. 2006 gewann sie bei einem Ausflug auf die Delphindisziplin den Europameistertitel auf der Kurzbahn über 100 m. Insgesamt holte sie über 54 Medaillen bei internationalen Meisterschaften und nahm an vier Olympischen Spielen teil (1996, 2000, 2004, 2008). 2003 wurde sie Weltmeisterin über 100 m Rücken. Sie ist die einzige deutsche Schwimmerin, die in 14 Jahren in Folge von 1995 bis 2008 an jedem internationalen Wettkampfhöhepunkt des Jahres teilnahm (EM, WM, Olympische Spiele). Am 28. November 2008 erklärte sie ihren Rücktritt vom aktiven Sport.<ref>Buschschulte beendet Erfolgs-Karriere. 29. November 2008, abgerufen am 24. November 2025.</ref>

Beruf

Nach dem Abitur studierte sie Sport und Englisch, später Biologie. Sie ist dem Schwimmsport weiterhin verbunden und war von Mai 2009 bis September 2011 Vizepräsidentin des Landesschwimmverbandes Sachsen-Anhalt. Von November 2011 bis Mai 2015 arbeitete Antje Buschschulte als Büroleiterin von Rainer Robra, dem Chef der sachsen-anhaltischen Staatskanzlei.

Im Jahr 2015 promovierte sie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Neurobiologie mit einer Dissertation mit dem Titel Reward- and attention-related determinants of color selection in human visual cortex.<ref>Antje Buschschulte: Reward- and attention-related determinants of color selection in human visual cortex. Magdeburg 2015 (dnb.de [abgerufen am 13. Mai 2021] Universitätsbibliothek).</ref> Mittlerweile arbeitet sie als Referentin der Staatskanzlei.<ref name = DSH/>

Politik

Buschschulte ist Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Zur Landtagswahl am 6. Juni 2021 in Sachsen-Anhalt wurde sie auf Listenplatz 9 der Landesliste der Grünen und als Direktkandidatin im Wahlkreis Magdeburg West aufgestellt,<ref>Martin Krauss: Schwimmweltmeisterin über Politik: „Immun gegen Shitstorms“. In: Die Tageszeitung: taz. 27. März 2021, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 29. März 2021]).</ref><ref>Peter Jacob: Ex-Weltmeisterin Antje Buschschulte zieht es in die Politik. In: SWIM.DE. 27. Oktober 2020, abgerufen am 24. November 2025.</ref> verpasste jedoch den Einzug in den Landtag.<ref>dpa: Wahlen: Ex-Schwimmstar Buschschulte verliert gegen Justizministerin. In: Die Zeit. 7. Juni 2021, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 2. November 2023]).</ref>

In einem Interview sagte Buschschulte, nach der Kandidatur für die Landtagswahl, sie würde sich politisch engagieren, um an zukünftigen Entscheidungen beteiligt zu sein, wobei sie sich besonders für das Thema Digitalisierung interessiert.<ref name = DSH>Ex-Schwimmstar und Jung-Politikerin Antje Buschschulte: „In Sport und Politik braucht man einen langen Atem“ vom 9. Juni 2021 Stiftung Deutsche Sporthilfe, aufgerufen am 17. Mai 2022</ref>

Privates

Von 2001 bis 2002 war Buschschulte mit dem Sprinter Ingo Schultz liiert.<ref name="netzeitung-201967567"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. netzeitung.de</ref> Seit dem 11. November 2011 ist sie mit dem deutschen Schwimmer Helge Meeuw verheiratet.<ref>Buschschulte & Meeuw: Sie haben geheiratet. In: bunte.de. 12. November 2011, abgerufen am 23. Oktober 2016.</ref> Das Paar hat drei Töchter und lebt in Magdeburg.<ref name = DSH/>

Weblinks

Commons: Antje Buschschulte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1973: Ulrike Richter | 1975: Ulrike Richter | 1978: Linda Jezek | 1982: Kristin Otto | 1986: Betsy Mitchell | 1991: Krisztina Egerszegi | 1994: He Cihong | 1998: Lea Loveless | 2001: Natalie Coughlin | 2003: Antje Buschschulte | 2005: Kirsty Coventry | 2007: Natalie Coughlin | 2009: Gemma Spofforth | 2011: Zhao Jing | 2013: Missy Franklin | 2015: Emily Seebohm | 2017: Kylie Masse | 2019: Kylie Masse | 2022: Regan Smith | 2023: Kaylee McKeown | 2024: Claire Curzan | 2025: Kaylee McKeown Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1927: Wilhelmina den Turk | 1931: Marie Braun | 1934: Hendrika Mastenbroek | 1938: Cor Kint | 1947: Karen Harup | 1950: Ria van der Horst | 1954: Geertje Wielema | 1958: Judy Grinham | 1962: Ria van Velsen | 1966: Christine Caron | 1970: Tinatin Lekweischwili | 1974: Ulrike Richter | 1977: Birgit Treiber | 1981: Ina Kleber | 1983: Ina Kleber | 1985: Birte Weigang | 1987: Kristin Otto | 1989: Kristin Otto | 1991: Krisztina Egerszegi | 1993: Krisztina Egerszegi | 1995: Mette Jacobsen | 1997: Antje Buschschulte | 1999: Sandra Völker | 2000: Nina Schiwanewskaja | 2002: Stanislawa Komarowa | 2004: Laure Manaudou | 2006: Laure Manaudou | 2008: Anastassija Sujewa | 2010: Gemma Spofforth | 2012: Jenny Mensing | 2014: Katinka Hosszú / Mie Østergaard Nielsen | 2016: Mie Østergaard Nielsen | 2018: Anastassija Fessikowa | 2020: Kathleen Dawson | 2022: Margherita Panziera | 2024: Adela Piskorska Vorlage:Klappleiste/Ende

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