Burgstall Schwedenschanze (Cham)
| Burgstall Schwedenschanze | ||||||
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Lageplan des Burgstalls Schwedenschanze (Cham) auf dem Urkataster von Bayern | ||||||
| Alternativname(n) | Reichsburg Cham | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Ort | Cham-Altenstadt | |||||
| Entstehungszeit | um 800 | |||||
| Burgentyp | Höhenburg | |||||
| Erhaltungszustand | Burgstall, Wall- und Grabenrest | |||||
| Ständische Stellung | Markgrafen, Herzog | |||||
| Geographische Lage | 49° 13′ N, 12° 42′ O
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| Höhenlage | 415 m ü. NHN | |||||
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Der Burgstall Schwedenschanze, bei der es sich vermutlich um die Reichsburg Cham handelt, ist eine abgegangene Höhenburg (Wallburg) auf dem 415 Meter hohen Galgenberg 35 Meter über dem Zusammenfluss von Chamb und Regen in der Gemarkung Altenstadt der Stadt Cham im oberpfälzischen Landkreis Cham in Bayern. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-3-6742-0060 als „früh- und hochmittelalterliche Wüstung der Reichsburg Cham mit zugehöriger Wallanlage“ geführt.
Geschichte
Die älteste Burganlage im Landkreis Cham wurde vermutlich Ende des 8. Jahrhunderts erbaut. Die Burg Cham wurde erstmals 976 mit dem Rückzug von Kaiser Otto II. „ad civitatem suam, quae Camma dicitur“ erwähnt. Um 1000 gehörte sie den Markgrafen von Schweinfurt.<ref>Peter Hofmann: schweinfurtfuehrer.de/Die bedeutende Rolle der Markgrafen von Schweinfurt von 973 bis 1057. Abgerufen am 6. April 2025.</ref> Im Jahr 1040 war das „castrum Kamb“ Sammelpunkt des Heeres Heinrichs III. gegen den böhmischen Herzog. Die Burg wurde bis 1204 Mittelpunkt der Markgrafschaft Cham und war mit Burgmannen der Diepoldinger Markgrafen besetzt. Danach ging die Markgrafschaft und Burg an Herzog Ludwig I. über und die Burg wurde danach aufgegeben. Teile des Burgareals wurden noch bis ins 15. Jahrhundert genutzt.
Beschreibung
Der 180 mal 300 Meter große und tropfenförmige, nach Südwesten spitz auslaufende, Burgstall zeigt heute noch Reste eines Sohlgrabens, ein 50 Meter langes, 18 Meter breites und 7,5 Meter hohes Teilstück des Burgwalls sowie einen freigelegten Steinkeller. Der Burg angegliedert war eine Außensiedlung mit Handwerksbetrieben, Kirche und wohl ein Hafen.
Literatur
- Bernhard Ernst: Burgenbau in der südöstlichen Oberpfalz vom Frühmittelalter bis zur frühen Neuzeit, Band 2: Katalog. Verlag Dr. Faustus, Büchenbach 2003, ISBN 3-933474-20-5, S. 42–48.
Weblinks
- Burgstall Schwedenschanze in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ des Europäischen BurgeninstitutsVorlage:Abrufdatum
- Wallburg Schwedenschanze, Bernhag, Galgenberg in der privaten Datenbank Alle Burgen.Vorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
<references />
Schlösser: Schloss Altrandsberg | Schloss Arnschwang | Schloss Atzenzell | Schloss Blaibach | Schloss Chameregg (abgegangen) | Schloss Flischbach | Schloss Furth im Wald | Schloss Geigant (abgegangen) | Schloss Grafenwiesen | Schloss Gutmaning | Schloss Haus (abgegangen) | Schloss Hillstett (abgegangen) | Schloss Hof (abgegangen) | Schloss Hohenwarth | Schloss Hötzing | Schloss Katzberg | Schloss Kleinaign (abgegangen) | Schloss Lixenried | Wasserschloss Loifling | Schloss Miltach | Schloss Pemfling | Schloss Pillmersried (abgegangen) | Schloss Püdensdorf (abgegangen) | Schloss Raindorf (abgegangen) | Schloss Ränkam | Schloss Rötz | Schloss Sattelbogen (abgegangen) | Schloss Sattelpeilnstein | Schloss Satzdorf | Schloss Schachendorf | Schloss Stachesried | Schloss Stamsried | Schloss Strahlfeld | Schloss Thierlstein (Lichtenstein) | Schloss Untertraubenbach (abgegangen) | Schloss Waffenbrunn | Schloss Waldmünchen | Schloss Wiesing (abgegangen) | Schloss Windischbergerdorf | Schloss Zandt
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Burgställe (abgegangene, unbekannte Burgen): Burgstall Einberg | Burg Oberraning | Burgstall Ödschloss | Burgstall Schanzenberg | Burgstall Wachsteinfelsen
Wehrkirchen: Kirchenburg Kötzting (Mariae Himmelfahrt) | Kirchenburg Neukirchen beim Heiligen Blut (später Pflegschloss)