Burghügel Ruhlkirchen
| Burg Ruhlkirchen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat | Deutschland | |||||
| Ort | Antrifttal-Ruhlkirchen | |||||
| Entstehungszeit | um 1100 | |||||
| Burgentyp | Niederungsburg | |||||
| Erhaltungszustand | Burghügel mit Resten der Ringmauer und Wassergraben | |||||
| Geographische Lage | 50° 48′ N, 9° 11′ O
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| Höhenlage | 250 m ü. NN | |||||
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Der Burghügel Ruhlkirchen ist die Ausgrabungsstätte einer abgegangenen Wasserburg neben der Antrift 200 Meter nordwestlich des Ortsteils Ruhlkirchen der Gemeinde Antrifttal im Vogelsbergkreis in Hessen.
Beschreibung
Die 30 mal 26 Meter große Burganlage wurde um 1100 an einer Flussschleife der Antrift am südwestlichen Fuß des Eulenbergs von den Herren von Ruhlkirchen auf einem künstlich angelegten Burghügel erbaut, umgeben von einem durch die Antrift gespeisten Wassergraben. Sie war ziegenhainisches Lehen. Um 1200 wurden die Umfassungsmauern auf zwei Meter verstärkt. Von 1262 bis 1272<ref>HStAM Bestand Urk. 26 Nr. 315</ref> werden der Ritter Gerlach von Ruhlkirchen und seine Frau Jutta erwähnt, die später in landgräflich-hessischen Diensten in Alsfeld waren. Ein Herdanus von Ruhlkirchen erscheint urkundlich noch im Jahre 1278.<ref> {{Internetquelle | hrsg= Hessisches Institut für Landesgeschichte | url= {{LAGIS/WeblinksZ|OL|9881}} | titel= Ruhlkirchen, Vogelsbergkreis | titelerg= {{LAGIS/Datenbanknamen|OL }} (Stand: {{FormatDate|2012-07-23 }})| werk= Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS) |abruf-verborgen=0 | abruf= 2012-12-10 }}</ref>
Um 1293 wurde die Burg durch den Landgrafen Heinrich I. von Hessen zerstört.
Von 1986 bis 1987 wurden die Reste der Burg ausgegraben und Teile der Ringmauer restauriert.
Einzelnachweise
<references />
Literatur
- Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. 2. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 1995, ISBN 3-86134-228-6. S. 241 f.
Weblinks
- Burg Ruhlkirchen bei burgenwelt.org
- Wasserburg Ruhlkirchen bei vogelsberg-touristik.de
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