Zum Inhalt springen

Burg Sternenfels

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Burg Sternenfels
Datei:Sternenfels-wasserturm.jpg
Der Wasserturm von Sternenfels auf dem Schlossberg an der Stelle der einstigen Burg

Der Wasserturm von Sternenfels auf dem Schlossberg an der Stelle der einstigen Burg

Staat Deutschland
Ort Sternenfels
Entstehungszeit um 1232
Burgentyp Höhenburg
Erhaltungszustand Burgstall
Ständische Stellung Adlige
Bauweise Stubensandstein
Geographische Lage 49° 3′ N, 8° 51′ OKoordinaten: 49° 2′ 56,4″ N, 8° 51′ 12,3″ O
 {{#coordinates:49,049001|8,853406|primary
dim=200 globe= name=Burg Sternenfels region=DE-BW type=building
  }}
Höhenlage 375,4 m ü. NN
Burg Sternenfels (Baden-Württemberg)
Burg Sternenfels (Baden-Württemberg)

Die Burg Sternenfels ist eine abgegangene Höhenburg auf dem 375 m hohen Schlossberg der Gemeinde Sternenfels im Enzkreis in Baden-Württemberg.

Geschichte

Die Burg wurde Anfang des 13. Jahrhunderts von den Herren von Sternenfels als Stammsitz erbaut und 1232 erwähnt. Nachdem die Burg an die Herren von Liebenstein gegangen war, wurde sie 1320 an Württemberg verpfändet. Bevor die Burg 1778 abgerissen und bis 1780 abgetragen wurde, diente sie im 17. Jahrhundert als Sitz eines Forstknechts und als Gefängnis für Wilderer<ref name="Buck" />.

Die Burg, von der heute nur noch Wall und Graben erhalten ist<ref name="Buck">Dieter Buck: Das große Buch vom Stromberg-Heuchelberg. Natur, Kultur, Geschichte, Orte. 1. Auflage. Silberburg-Verlag, Tübingen 2006, ISBN 3-87407-704-7, S. 46.</ref>, wurde aus weißem Stubensandstein erbaut.

Ein erster Aussichtsturm wurde 1866 errichtet, welcher baufällig wurde und 1966 gesprengt werden musste.<ref>Einweihung auf dem Schlossberg. sternenfels.org, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. September 2013; abgerufen am 3. Juni 2013.</ref> Ein Jahr später, 1967, wurde auf dem Schlossberg ein 14 Meter hoher Wasserturm mit Aussichtsplattform im Stile eines Bergfrieds errichtet. Im Turm befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte der Herren von Sternenfels und zur Geologie von Stromberg und Heuchelberg.

Literatur

Einzelnachweise

<references />