Burg Neuenburg (Blumberg)
| Burg Neuenburg | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat | Deutschland | |||||
| Ort | Blumberg | |||||
| Entstehungszeit | zwischen 1292 und 1323<ref>Emil Ketterer: Ein Beitrag zur Geschichte des Schlosses Neuenburg. In: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar, 33. Band. baarverein.de, 1980, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Februar 2015; abgerufen am 7. Juli 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Burgentyp | Spornburg | |||||
| Erhaltungszustand | Burgstall | |||||
| Ständische Stellung | Adlige | |||||
| Geographische Lage | 47° 52′ N, 8° 26′ O
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Die Burg Neuenburg ist eine abgegangene Spornburg über der Gauchachschlucht im Gemeindegebiet von Blumberg im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg.
Geschichte
Die Ersterwähnung der Burg fällt ins Jahr 1323. 1409 verkauft Albrecht von Blumberg sie an Heinrich von Almshofen, 1506 erfolgt der Weiterverkauf an Konrad III. von Schellenberg. 1525 wird die Burg im Bauernkrieg in Brand gesetzt, beim Wiederaufbau wird auf die alten, zwei Meter dicken Mauern ein Doppelfachwerkbau aufgesetzt. Nach dem Tod von Johann Franz Berthold von Schellenberg 1704 und dem Wegzug seiner Witwe Elisabeth von Reischach standen die Bauten ab 1708 leer. 1742 zogen die Fürstenberger das Lehen ein. Der Fachwerkbau wurde 1789 wegen Einsturzgefahr abgerissen,<ref>Neuenburg – Wohnplatz. leo-bw.de, abgerufen am 7. Juli 2020.</ref> drei Jahre später fielen dann die Mauern des Erdgeschosses von alleine in sich zusammen. Von der Burganlage sind keine Mauerreste mehr erhalten.<ref>Burg Neuenburg in der privaten Datenbank Alle Burgen.Vorlage:Abrufdatum</ref>
Literatur
- Franz Xaver Kraus (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden. Band 2: Kreis Villingen. Freiburg i. Br. 1890, S. 43 (Digitalisat der UB Heidelberg).
- Arthur Hauptmann: Burgen einst und jetzt – Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten. Verlag Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-040-1, S. 279.
- Roland Weis: Burgen im Hochschwarzwald. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2019, ISBN 978-3-7995-1368-5, S. 127–133.
Einzelnachweise
<references/>
Schlösser: Schloss Bräunlingen (Schellenbergsches Schloss) | Schloss Donaueschingen | Schloss Hüfingen (Oberes Schloss) | Schloss Länge (abgegangen)
Burgen: Burg Aasen (abgegangen) | Burg Althornberg (abgegangen) | Burg Auf der Steig (abgegangen) | Burgruine Bärenberg (Weiberzahn) | Burg Bei Pregin (abgegangen) | Burgruine Blumberg (Alt-Blumberg, Schloss Blumberg) | Burg Bräunlingen (abgegangen) | Wasserburg Bruggen (abgegangen) | Burgruine Burgberg (Bärenberg, Turm) | Burgruine Dellingen | Burg Dreistegen (abgegangen) | Burg Entenburg | Burg Fürstenberg (abgegangen) | Schloss Granegg (abgegangen) | Burg Hardeck (abgegangen) | Keferburg (abgegangen) | Burgruine Kirnberg | Burgruine Kirneck (Kirnegg, Kürneck, Kürnach, Salvest) | Krumpenschloss (Altfürstenberg, Alt-Fürstenberg, Schlossberg) (abgegangen) | Burg Langenstein (abgegangen) | Burg Mühleg | Burg Neudingen (abgegangen) | Burg Neuenburg (abgegangen) | Burgruine Neu-Fürstenberg | Burg Runstal (abgegangen) | Burg Schlossermatt (abgegangen) | Schlössle (abgegangen) | Burg Stockburg | Burgruine Triberg | Burg Unterkirnach (abgegangen) | Burg Villingen (abgegangen) | Burg Vogte (abgegangen) | Burgruine Waldau | Burgruine Warenburg | Burgruine Zindelstein
