Burg Bühringen
| Burg Bühringen | ||||||
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Burg Bühringen: Blick in den inneren Graben, der Burgfelsen rechter Bildrand | ||||||
| Alternativname(n) | (inkorrekt) Burg Überkingen<ref name="Überkingen">Zur korrekten Burg Überkingen, ein Burgstall in Spornlage südwestlich am Ortsrand von Bad Überkingen. Siehe bei: Jonas Froehlich: 4.4.1 Burg Überkingen, in: Im Kreis des Elefanten. Burgen als Ressourcen des Niederadels auf der Schwäbischen Alb 1250–1400 (= RessourcenKulturen Band 24), University Press Tübingen, Tübingen 2023, Hardcover ISBN 978-3-947251-84-1. Online (PDF) ISBN 978-3-947251-85-8. S. 164–168</ref> | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Ort | Bad Überkingen-Bühringen-„Burghalde“ | |||||
| Entstehungszeit | um 1250 | |||||
| Burgentyp | Höhenburg, Spornburg | |||||
| Erhaltungszustand | Burgstall | |||||
| Geographische Lage | 48° 35′ N, 9° 48′ O
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| Höhenlage | 701 m ü. NN | |||||
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Die Burg Bühringen, auch falsch als Burg Überkingen bezeichnet,<ref name="Überkingen" /> ist eine abgegangene Spornburg auf einem 701 m ü. NN hohen Felssporn der Burghalde über dem Zusammenfluss des Rötelbachs in die Fils unweit des Ortes Bad Überkingen im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg.
Geschichte
Die Burg wurde um das Jahr 1250 von den Grafen von Helfenstein erbaut und war der Sitz deren Ministerialen. Sie sind im Jahr 1258 erstmals mit den Rittern Albrecht, Ulrich und Heinrich von Überkingen urkundlich erwähnt. Im Jahr 1363 verkaufte Hans von Obenhausen unter anderem die Burg Überkingen<ref name="Überkingen" /> an den Grafen Ulrich von Helfenstein, sie war später Alterssitz der Gräfin Maria von Helfenstein, Herzogin von Bosnien, der Witwe des Grafen Ulrich von Helfenstein und wurde nach deren Tod 1403<ref name="Überkingen" /> an die Reichsstadt Ulm verkauft; sie besetzte diese mit einem Vogt. Im Zuge der Bauernkriege wurde die Burg 1525 niedergebrannt und danach von Türkheimer Bürgern fast restlos abgetragen.<ref>Quelle Geschichte: Günter Schmitt: Burgenführer Schwäbische Alb, Band 1, S. 273ff.</ref>
Beschreibung
Der Burgstall, der zum Tal hin durch tiefe Steilwände abgesichert war, zeigt noch zum Plateau hin deutlich drei Gräben und zwei Wälle. Der Halsgraben lässt noch die Fundamente der äußeren Wehrmauern erkennen. Vermutlich haben zwei Gebäude existiert, eventuell auf einem kleinen Sporn auch ein Bergfried, der durch einen Graben abgetrennt war.
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Blick vom Burgfelsen in den inneren am Hang auslaufenden Graben
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V.li.n.re.: Äußerer Graben, erster Wall, breiterer mittlerer Graben, Beginn innerer Wall
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Blick vom inneren Wall auf inneren Graben und Burgfelsen
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Markierungstafel
Literatur
- Karl Seith, Max Miller: Historische Stätten VI – Baden-Württemberg – 6. Band. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1965.
- Günter Schmitt: Bühringen (Überkingen). In: Ders.: Burgenführer Schwäbische Alb, Band 1 – Nordost-Alb: Wandern und entdecken zwischen Aalen und Aichelberg. Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach an der Riß 1988, ISBN 3-924489-39-4, S. 271–276.
- Friedrich-Wilhelm Krahe: Burgen des deutschen Mittelalters – Grundriss-Lexikon. Sonderausgabe. Flechsig Verlag, Würzburg 2000, ISBN 3-88189-360-1, S. 128.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Schlösser: Altes Schloss Rechberghausen | Schloss Donzdorf | Wasserschloss Dürnau | Eislinger Schloss | Schloss Eybach | Schloss Filseck | Helfensteinisches Stadtschloss | Schloss Göppingen | Schloss Hausen an der Fils (abgegangen) | Schloss Liebenstein | Neues Schloss Rechberghausen | Wäscherschloss | Schloss Weißenstein | Schloss Winzingen | Schloss Wiesensteig
Adelssitze und Herrenhäuser: Alter Kasten Göppingen | Storchen
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Warttürme: Ödenturm