Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen
| Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) | |
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| colspan="2" class="notheme" style="padding: 1em 0; text-align: center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe" | Logo | |
| Rechtsform | Nicht rechtsfähiger Verein |
| Gründung | 30./31. März 1985 in München |
| Sitz | Berlin |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Zweck | Förderung sicherheitspolitischer Bildung |
| Vorstand | Josef Hebeda, Janek Dirr, Pascal Läpple, Mats Göttsche, Jannik Steinwender |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitarbeiter | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Website | www.sicherheitspolitik.de |
Vorlage:Hinweisbaustein Der Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) ist ein Nachwuchsnetzwerk außen- und sicherheitspolitisch orientierter Hochschulgruppen an deutschen Universitäten und Hochschulen. Seine Arbeit als überparteilicher Dachverband wird auf dem Gebiet der sicherheitspolitischen Bildung finanziell über den Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr<ref>Lobbyregistereintrag VdRBw, Sachbericht S. 28. In: Lobbyregister des Deutschen Bundestages. Abgerufen am 4. Februar 2026.</ref> mittelbar vom Deutschen Bundestag gefördert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zuschuss an den "Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V." ( vom 9. Januar 2021 im Internet Archive) Haushaltsgesetz 2021</ref>
Geschichte
Vorgeschichte
Die Geschichte außen- und sicherheitspolitischer Hochschulgruppen in Westdeutschland beginnt 1959 mit der Gründung der Unabhängigen Hochschulgruppen für Wehrkunde sowie 1962 mit dem Ring wehrpolitischer Hochschulgruppen. Die Gründung der Bundesvereinigung Sicherheitspolitischer Hochschulgruppen gilt als weiterer Schritt zu einer außen- und sicherheitspolitischen Hochschulorganisation. Die drei Vorgängerorganisation hatten jedoch keinen Bestand und sind daher keine direkten Vorläuferorganisationen des BSH.
Gründung und Vorgänger BSR
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Studierende Reservisten (BAGStudRes) wurde am 30. März 1985 von 27 Studenten der Universitäten Aachen, Gießen, Mainz, Heidelberg, Augsburg, Regensburg, München, Kiel, Nürnberg-Erlangen, Braunschweig, Hannover, Göttingen, Bonn, Bielefeld, Köln und Lippe in den Räumlichkeiten der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München gegründet. Neben dem Hauptsitz in Bonn wurde eine Geschäftsstelle in Bielefeld eingerichtet. Die „BAGStudRes“ (abgekürzt „BSR“) bestand bis 2005 und ist die Vorgängerorganisation des Bundesverbands Sicherheitspolitik an Hochschulen. Im Zuge der Öffnung der BSR für ungediente Studierende benannte sich die BSR im Jahr 2005 in Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen um und gab sich eine neue Satzung<ref>Neuer Vorstand bei den studierenden Reservisten. Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V., 29. November 2005, abgerufen am 4. Februar 2026.</ref>. Sein Sitz ist heute in Berlin.
Bundesverband
Als sicherheitspolitisches Nachwuchsnetzwerk sieht sich der Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen als Mittler und Multiplikator außen- und sicherheitspolitisch relevanter Themen für Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.<ref>Satzung. In: sicherheitspolitik.de. Abgerufen am 14. April 2017.</ref>
Der Verband und die in ihm zusammengeschlossenen Hochschulgruppen vertreten die Werte der freiheitlich demokratischen Grundordnung und arbeiten überparteilich und überkonfessionell. Das Engagement im Verband ist grundsätzlich ehrenamtlich. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und steht allen immatrikulierten Studenten, Doktoranden und Hochschulmitarbeitern offen.
Struktur
Das höchste Gremium des BSH ist die Bundesversammlung, die einmal im Jahr aus Delegierten und Gästen aller Hochschulgruppen zusammentritt. Die Bundesversammlung wählt satzungsgemäß jährlich den Bundesvorstand, der für die Gestaltung der Arbeit auf Bundesebene verantwortlich ist. Der Bundesvorstand setzt sich aus einem Vorsitzenden und mehreren stellvertretenden Vorsitzenden zusammen. Der aktuelle Bundesvorstand<ref>Bundesvorstand. In: sicherheitspolitik.de. Abgerufen am 8. Januar 2020.</ref> besteht aus vier gewählten stellvertretenden Vorsitzenden mit den Ressorts Hochschulgruppenarbeit, Akademien, Seminare und Exkursionen sowie Publikationen. Den Vorstandsmitgliedern und ihren jeweiligen Ressorts sind Beauftragte zugeordnet, welche sie in ihrer Arbeit unterstützen. Die Beauftragten werden durch den Bundesvorstand für ein Jahr ernannt. Die im BSH zusammengeschlossenen Hochschulgruppen gestalten und bestimmen ihre inhaltliche und organisatorische Arbeit selbstständig. Die Hochschulgruppen (HSGn) sind eigenständige Studierendengruppen, die sich an ihrem Hochschulstandort mit dem Thema Sicherheits- und Außenpolitik auseinandersetzen. Häufig genutzte Formate sind Podiumsdiskussionen, Exkursionen oder Vorträge. Die Initiativen unterscheiden sich in ihrem Status innerhalb des BSH von den HSGn. Sie bilden die Vorstufe zu einer Hochschulgruppe. Auf Antrag werden diese durch den gewählten Bundesvorstand zur Hochschulgruppe ernannt und dürfen ab diesem Zeitpunkt das Corporate Design des BSH nutzen. Mit Stand Oktober 2025 vereint der BSH 27 Hochschulgruppen und fünf Initiativen.<ref>Hochschulgruppen. In: sicherheitspolitik.de. Abgerufen am 17. Januar 2026.</ref> Sie können zur Finanzierung ihrer Aktivitäten auf Mittel des Bundesverbandes zurückgreifen. Die Mittel werden durch den Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr als Zuwendungsempfänger des Bundes verwaltet.
Publikationen
Wissenschaft und Sicherheit
Die Schriftenreihe Wissenschaft und Sicherheit (WiSi) wurde zwischen 2005 und 2014 regelmäßig herausgegeben.<ref>Wissenschaft und Sicherheit. In: sicherheitspolitik.de. Abgerufen am 1. April 2020.</ref> Insgesamt sind sieben Sammelbände der Schriftenreihe im Berliner Wissenschafts-Verlag erschienen, u. a. zu den Themen Medien und Terrorismus, den deutsch-israelischen Sicherheitsbeziehungen sowie dem Zeitalter der Einsatzarmee. Für die publizistische Tätigkeit im Rahmen des Projektes Wissenschaft und Sicherheit erhielt der BSH am 9. Oktober 2008 den vom Bundespräsidenten, der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft verliehenen Titel Ausgewählter Ort im Land der Ideen.<ref name=":0">Wissenschaft und Sicherheit / Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen | Land der Ideen | Deutschland. 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 1. April 2020. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Goldene Eule
Der Bundesvorstand des BSH zeichnet mit dem Nachwuchsförderpreis Goldene Eule<ref>Goldene Eule. In: sicherheitspolitik.de. Abgerufen am 14. April 2017.</ref> regelmäßig herausragende Abschlussarbeiten zu sicherheitspolitischen Themen aus. Der Preis wird im Zwei-Jahres-Rhythmus in den Kategorien Bachelor- und Masterarbeit verliehen.
WiSi-Online
Im Jahr 2004 begründete der BSH die Onlinepublikation Wissenschaft und Sicherheit – Online, abgekürzt WiSi-Online.<ref>Wissenschaft & Sicherheit online. In: sicherheitspolitik.de. Abgerufen am 1. April 2020.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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