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Bundestagswahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wahlkreis 206: Ludwigshafen/Frankenthal
Datei:Bundestagswahlkreis 206-2025.svg
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Wahlkreisnummer 206
Einwohner 327.300<ref name="Strukturdaten">Strukturdaten 206: Ludwigshafen/Frankenthal. Bundeswahlleiterin, abgerufen am 22. Februar 2025.</ref>
Wahlberechtigte 205.998
Wahldatum 23. Februar 2025
Wahlbeteiligung 79,2 %

Der Bundestagswahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal (Wahlkreis 206; bis zur Bundestagswahl 2021 Wahlkreis 207) ist ein Wahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst die kreisfreien Städte Ludwigshafen am Rhein und Frankenthal (Pfalz) sowie aus dem Rhein-Pfalz-Kreis die verbandsfreien Gemeinden Bobenheim-Roxheim, Böhl-Iggelheim, Limburgerhof und Mutterstadt und die Verbandsgemeinden Dannstadt-Schauernheim, Lambsheim-Heßheim und Maxdorf sowie Altrip und Neuhofen aus der Verbandsgemeinde Rheinauen.

In der aktuellen Abgrenzung existiert der Wahlkreis seit der Wahlkreisreform von 2002. Er ging aus dem Vorgängerwahlkreis Ludwigshafen hervor, dem 2002 die Gemeinden Frankenthal (Pfalz), Bobenheim-Roxheim und Lambsheim sowie die Verbandsgemeinden Heßheim und Maxdorf aus dem aufgelösten Wahlkreis Frankenthal hinzugefügt wurden. Frankenthal (Pfalz) hatte zusammen mit seiner näheren Umgebung bereits von 1949 bis 1965 zum Wahlkreis Ludwigshafen am Rhein gehört.

Im Wahlkreis Ludwigshafen kam es zwischen 1976 und 1998 zu überregional mit besonderem Interesse verfolgten Zweikämpfen um das Direktmandat zwischen dem CDU-Kandidaten Helmut Kohl und den jeweiligen Gegenkandidaten der SPD.

Wahlkreisgeschichte

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1949 11 Ludwigshafen am Rhein Ludwigshafen am Rhein, Frankenthal (Pfalz), Landkreis Ludwigshafen, Landkreis Frankenthal (Pfalz) ohne den Amtsgerichtsbezirk Grünstadt
1953–1961 158 Ludwigshafen am Rhein
1965–1969 159 Ludwigshafen Ludwigshafen am Rhein, Landkreis Ludwigshafen
1972–1976 159 Ludwigshafen Ludwigshafen am Rhein, vom Landkreis Ludwigshafen die Gemeinden Altrip, Böhl-Iggelheim, Limburgerhof, Mutterstadt und Neuhofen sowie die Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim
1980–1998 157 Ludwigshafen
2002 210 Ludwigshafen/Frankenthal Ludwigshafen am Rhein, Frankenthal (Pfalz), vom Rhein-Pfalz-Kreis die Gemeinden Altrip, Bobenheim-Roxheim, Böhl-Iggelheim, Lambsheim, Limburgerhof, Mutterstadt und Neuhofen sowie die Verbandsgemeinden Dannstadt-Schauernheim, Heßheim und Maxdorf
2005 209 Ludwigshafen/Frankenthal
2009–2013 208 Ludwigshafen/Frankenthal
2017–2021 207 Ludwigshafen/Frankenthal
2025– 206 Ludwigshafen/Frankenthal

Im Jahre 1969 wurde der Ostteil des ehemaligen Landkreises Frankenthal (Pfalz) in den Landkreis Ludwigshafen eingegliedert. Der Landkreis Ludwigshafen wurde 2004 in Rhein-Pfalz-Kreis umbenannt.

Wahlkreisabgeordnete

Wahl Abgeordneter Partei Stimmen
in %
1949 Vorlage:Parteinamefarbe 43,1
1953 43,3
1957 45,2
1961 47,0
1965 Vorlage:Parteinamefarbe 51,1
1969 54,9
1972 58,9
1976 53,1
1980 54,1
1983 Vorlage:Parteinamefarbe 47,7
1987 46,0
1990 Vorlage:Parteinamefarbe 44,7
1994 46,0
1998 Vorlage:Parteinamefarbe 47,9
2002 47,3
2005 43,4
2009 Vorlage:Parteinamefarbe 38,4
2013 43,3
2017 Vorlage:Parteinamefarbe 32,2
2021 Vorlage:Parteinamefarbe 32,8
2025 kein – ungenügende Zweitstimmendeckung

Wahlergebnisse

Bundestagswahl 2025

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Bundestagswahl 2025 – WK Ludwigshafen/Frankenthal
Zweitstimmen
 %
30
20
10
0
27,5 %
23,4 %
19,4 %
8,9 %
6,8 %
4,9 %
4,4 %
4,7 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
+5,5 %p
+11,6 %p
−10,6 %p
−2,9 %p
+3,8 %p
+4,9 %p
−7,6 %p
−4,7 %p

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2021

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Die Bundestagswahl 2021 fand am Sonntag, dem 26. September 2021 statt. Dabei konnte Christian Schreider für die SPD das Wahlkreismandat von der CDU zurückerobern.<ref>Der Bundeswahlleiter: Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2021. Abgerufen am 18. Oktober 2021.</ref>

Direktkandidat<ref>Kreiswahlvorschläge. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. Oktober 2021.</ref> Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Torbjörn Kartes CDU 25,0 22,0
Christian Schreider SPD 32,8 29,9
Stefan Scheil AfD 11,6 11,8
Michael Goldschmidt FDP 9,0 12,0
Armin Grau GRÜNE 11,2 11,8
Liborio Ciccarello DIE LINKE 3,0 3,0
Hans Arndt FREIE WÄHLER 4,9 3,1
Die PARTEI 0,9
PIRATEN 0,4
ÖDP 0,1
NPD 0,2
V-Partei³ 0,1
Liselotte Seiberth MLPD 0,1 0,0
Alexander Kiesow dieBasis 1,3 1,1
DiB 0,1
Markus Böhm LKR 0,1 0,1
Die Humanisten 0,1
Tierschutzpartei 1,8
Team Todenhöfer 0,8
Volt 0,5
Bernd Michael Hackel AusUnsrerMitte 0,3
Martin Schöne Klimaliste 0,4
Reiner Bechtel Politik durch Bodenständigkeit und Bürgerbeteiligung 0,4

Bundestagswahl 2017

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Die Bundestagswahl 2017 fand am Sonntag, dem 24. September 2017 statt.<ref>Der Bundeswahlleiter: Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2017. Abgerufen am 18. Oktober 2021.</ref>

Direktkandidat<ref>Der Bundeswahlleiter: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Direktkandidat(innen) in Ludwigshafen/Frankenthal (Memento vom 26. September 2017 im Internet Archive)</ref> Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Torbjörn Kartes CDU 32,1 30,9
Doris Barnett SPD 31,9 25,0
Dirk Raik Dreher GRÜNE 5,5 7,3
Thomas Schell FDP 7,5 10,2
Gerald Unger DIE LINKE 5,6 6,7
Marcus Künster AfD 14,5 15,5
PIRATEN 0,6
Hans Arndt FREIE WÄHLER 2,6 1,5
NPD 0,4
ÖDP 0,2
Madeleine Stockert MLPD 0,3 0,1
BGE 0,2
Die PARTEI 1,1
V-Partei³ 0,3

Bundestagswahl 2013

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Die Bundestagswahl 2013 fand am Sonntag, dem 22. September 2013, statt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorläufiges Ergebnis (Memento vom 20. Dezember 2016 im Internet Archive) vom 22. September 2013 auf wahlen.rlp.de</ref>

Es traten 14 Parteien in Rheinland-Pfalz landesweit gegeneinander an. Dies entschied der Landeswahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung am 26. Juli 2013 in Mainz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />14 Parteien treten zur Wahl des 18. Deutschen Bundestages an (Memento vom 7. April 2016 im Internet Archive) Pressemitteilung des Landeswahlleiters vom 26. Juli 2013</ref> Damit erhielten alle Parteien eine Zulassung, die fristgerecht bis zum 15. Juli ihre Landeslisten und weitere Unterlagen eingereicht hatten.<ref>14 Parteien treten in Rheinland-Pfalz bei Bundestagswahl an auf allgemeine-zeitung.de vom 26. Juli 2013</ref>

Die Reihenfolge der zugelassenen Landeslisten auf dem Stimmzettel richtet sich zunächst nach der Zahl der Zweitstimmen, die die jeweilige Partei bei der letzten Bundestagswahl im Land erreicht hat (Listenplätze 1 – 10): CDU, SPD, FDP, GRÜNE, Die Linke, PIRATEN, NPD, REP, ÖDP und MLPD. Neu kandidierende Listen schließen sich in alphabetischer Reihenfolge ihres Namens an (Listenplätze 11 – 14): Alternative für Deutschland (AfD), Bürgerbewegung pro Deutschland (pro Deutschland), Freie Wähler und die Partei der Vernunft.

Direktkandidat<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bekanntmachung der Wahlkreisleiterin (Memento vom 1. Oktober 2013 im Internet Archive) als PDF-Datei vom 26. Juli 2013</ref> Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Maria Böhmer CDU 43,3 39,0
Doris Barnett SPD 35,6 29,5
Thomas Schell FDP 2,5 5,2
Romeo Franz Bündnis 90/Die Grünen 4,8 7,2
Gerald Unger Die Linke 4,9 5,6
Roman Schmitt Piratenpartei 2,8 2,5
Heinz Neumann NPD 1,8 1,4
Marco Steigert Die Republikaner 1,6 1,2
ÖDP 0,2
Madeleine Stockert MLPD 0,2 0,1
AfD 6,0
Bürgerbewegung pro Deutschland 0,2
Hans Arndt Freie Wähler 2,6 1,4
Partei der Vernunft 0,3

Doris Barnett von der SPD konnte über die Landesliste in den Bundestag einziehen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bundestagswahl 2013: Gewählte Bewerberinnen und Bewerber (Memento vom 4. Dezember 2016 im Internet Archive) auf wahlen.rlp.de vom 23. September 2013</ref>

Bundestagswahl 2009

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Maria Böhmer CDU 38,4 32,4 33,7
Doris Barnett SPD 32,4 26,8 37,4
Ralf Marohn FDP 8,6 14,9 10,4
Bernhard Braun Bündnis 90/Die Grünen 6,2 8,6 7,0
Kathrin Senger-Schäfer Die Linke. 8,6 10,3 5,8
Ronald Neumann NPD 1,2 1,2 1,5
Marco Steigert REP 2,4 2,4 2,8
FAMILIE 1,0 1,1
PBC 0,2 0,3
Madeleine Stockert MLPD 0,1 0,1 0,2
DVU 0,1
ödp 0,2
Philipp Scherer PIRATEN 2,1 2,0 -

Doris Barnett (SPD) und Kathrin Senger-Schäfer (Die Linke.) sind über die jeweiligen Landeslisten in den Bundestag eingezogen.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende