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Bundesamt für Informatik und Telekommunikation

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Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT
«Corporate Design Bund» – Logo der Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Französische Bezeichnung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Italienische Bezeichnung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Rätoromanische Bezeichnung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Englische Bezeichnung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Hauptsitz Zollikofen, Eichenweg 1–3<ref>Staatskalender. Abgerufen am 15. Juni 2025.</ref>
Direktor Dirk Lindemann<ref>Die Geschäftsleitung des BIT im Überblick (Stand: 1. Januar 2025). Abgerufen am 15. Juni 2025.</ref>
Stellvertreter Philippe Voirol<ref>Staatskalender. Abgerufen am 25. Juni 2025.</ref>
Mitarbeiterzahl rund 1'700 interne Mitarbeitende (29.12.2023)<ref>Das BIT in Kürze. Abgerufen am 25. Mai 2025.</ref>, 1'663 Vollzeitstellen (2026)<ref>Datenportal Bundeshaushalt 2024. In: Eidgenössische Finanzverwaltung EFV. Abgerufen am 13. März 2026.</ref>
Aufsicht Eidgenössisches Finanzdepartement EFD
Untergeordnete Bereiche
  • Direktionsstab (DS)
  • Finanzen (FI)
  • Human Resources (HR)
  • Interne Revision (IR)
  • Platform Services (PS)
  • Business Solutions (BS)
  • Defence Platform (DP)
  • Domestic Services (DO)
  • Strategy and Resources (SR)
Webpräsenz www.bit.admin.ch

Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Bundesbehörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Es ist ein dem Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) unterstelltes Bundesamt.

Das BIT erbringt Informatik- und Telekommunikationsleistungen zur Unterstützung der Geschäftsprozesse der Leistungsbezüger und gewährleistet die erforderliche Sicherheit für Informatikmittel und Daten. Dabei hält es die Vorgaben des Informatikrates des Bundes (IRB) ein. Es richtet sein Angebot auf die Bedürfnisse der Leistungsbezüger aus und setzt die verfügbaren Mittel wirtschaftlich und wirksam ein. Es kann seine Leistungen gemäss den Vorgaben der Finanzhaushaltgesetzgebung auch Dritten erbringen.<ref>172.215.1 Organisationsverordnung für das Eidgenössische Finanzdepartement (OV-EFD), 7. Abschnitt, Artikel 16-18. In: Fedlex. Abgerufen am 27. Juli 2025.</ref>

Das BIT ist mit über 1600 Vollzeitstellen der grösste interne IKT-Leistungserbringer der Bundesverwaltung. Daneben gibt es nebst dem Bundesamt für Cybersicherheit in drei weiteren Departementen eigene Leistungserbringer (ISC-EJPD,<ref>Informatik Service Center ISC EJPD. Abgerufen am 25. Mai 2025.</ref> ISCeco<ref>Information Service Center WBF ISCeco. Abgerufen am 25. Mai 2025.</ref> und IT EDA). Als Erbringer von Standarddiensten ist das BIT in den Bereichen Telekommunikation, Internet, betriebswirtschaftliche Lösungen und operative Sicherheit für die ganze Bundesverwaltung tätig. Es verantwortet für drei Departemente den Betrieb von Rechenzentren und Fachanwendungen, für sechs Departemente und die Bundeskanzlei die Bewirtschaftung der über 50 000 standardisierten Arbeitsplatzsysteme und für die gesamte Bundesverwaltung den Betrieb von Datennetzen und Telekommunikationsinfrastrukturen und sorgt damit für eine funktionierende Telekommunikation zwischen allen Bundesstellen im In- und Ausland.

Das BIT verrechnet den Leistungsbezügern gemäss Verrechnungspreiskonzept die gesamten Kosten für die Leistungserbringung. Das BIT verrechnet den Leistungsbezügern (LB) die gesamten Kosten für die Leistungserbringung. Im Jahr 2024 nahm das BIT dadurch 858 Millionen Franken ein, wobei sich diese Einnahmen in 564 Millionen Franken für IKT-Betriebskosten (Leistungsgruppe 1, LG1) und 294 Millionen Franken für IKT-Projekte und -Dienstleistungen (Leistungsgruppe 2, LG2) aufteilen. Die laufenden Einnahmen des BIT stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 207,9 Millionen. Das Wachstum von 2023 auf 2024 war hauptsächlich auf die Übernahme der Informatikleistungen der bisherigen Führungsunterstützungsbasis (FUB) in der Höhe von 150,2 Millionen und die Migration der Arbeitsplatzgeräte bei der Verteidigung (+26,2 Mio.) zurückzuführen. Ferner trugen höhere SAP-Betriebskosten (+6,6 Mio.) und höhere Projektumsätze für die E-ID Vertrauensinfrastruktur (7,7 Mio.) zu dieser Entwicklung bei.<ref>Staatsrechnung 2024, Band II, EFD, S. 107. In: Staatsrechnung 2024. Abgerufen am 27. Juli 2025.</ref>

Vorgängerorganisationen

Zentralstelle für Organisationsfragen der Bundesverwaltung (ZOB)

Nachdem die Bundesverwaltung im Zweiten Weltkrieg stark gewachsen war, setzen in der unmittelbaren Nachkriegszeit Bemühungen nach einer Zurückbildung der Verwaltung ein. In diesem Kontext wurden nebst einem Personalabbau auch weitere Rationalisierungsmassnahmen eingeleitet. So beschloss der Bundesrat 1953, eine Koordinationsstelle für die Spar- und Rationalisierungsbestrebungen innerhalb der Bundesverwaltung zu schaffen. 1954 verabschiedeten die eidgenössischen Räte schliesslich ein Bundesgesetz über die Schaffung einer Zentralstelle für Organisationsfragen der Bundesverwaltung (ZOB),<ref>BBl 1954 II 537 Bundesgesetz über die Zentralstelle für Organisationsfragen der Bundesverwaltung (Vom 6. Oktober 1954). In: Fedlex. Abgerufen am 20. Juni 2025.</ref><ref>Zentralstelle für Organisationsfragen der Bundesverwaltung (Bern) im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek</ref> die im Finanz- und Zolldepartement angesiedelt war und die fortan die Zweckmässigkeit und Wirksamkeit der Organisation und der Arbeitsweise sowie die Möglichkeit einer sparsamen Gestaltung der Bundesverwaltung prüfen sollte. Die schnelle Entwicklung der Elektronik im Bereich der Büromaschinen veranlasste den Bundesrat am 16. Dezember 1960 zu einem Beschluss, in dem er das Pflichtenheft der ZOB um die Koordination aller Bestrebungen der Bundesverwaltung auf dem Gebiet der Automation erweiterte und innerhalb der ZOB eine Abteilung Koordinationsstelle für Automation schuf.<ref>BBl 1962 I 780 Bericht der Finanzdelegation der eidgenössischen Räte an die Finanzkommissionen des Nationalrates und des Ständerates über ihre Tätigkeit im Jahre 1961 (Vom 1.Februar 1962). In: Fedlex. Abgerufen am 9. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bis zu Beginn der 1970er-Jahre verfügte die Bundesverwaltung über vier allgemeine Rechenzentren: das Rechenzentrum der Bundesverwaltung, das Rechenzentrum des EMD, das Rechenzentrum der ETH Zürich und das Rechenzentrum der ETH Lausanne.<ref>Kurt Steiner: Zum Stand der elektronischen Datenverarbeitung in der Bundesverwaltung, in: Verwaltungspraxis 27 (1973), H. 8/9, S. 230–231.</ref> Neben den allgemeinen Rechenzentren bestanden noch im Jahr 1973 erst wenige dezentrale Datenverarbeitungsdienste mit eigenen Geräten und eigenem Personal, so beispielsweise in der Meteorologischen Zentralanstalt Zürich, der Zentralen Ausgleichskasse der AHV in Genf, der Eidgenössischen Steuerverwaltung, dem Kassen- und Rechnungswesen, der Eidgenössischen Zollverwaltung, im Institut für Nuklearforschung sowie dem Rechenzentrum der Konstruktionswerkstätte und der Munitionsfabrik in Thun. Insgesamt erhöhten sich die Ausgaben für EDV-Geräte in der Bundesverwaltung rapide von rund 10 Millionen Franken im Jahr 1963 auf rund 30 Millionen Franken im Jahr 1968, auf rund 140 Millionen Franken im Jahr 1973 und schliesslich auf rund 214 Millionen Franken im Jahr 1978.<ref>Sandro Fehr: Supportaufgaben in der Bundesverwaltung 1918–2000. Forschungsbericht. S. 30-34. In: Schweizerisches Bundesarchiv, Forschungsberichte. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Moritz Mähr: Wie der Verwaltungscomputer die Arbeitsmigration programmierte. Elektronische Datenverarbeitung in der Bundesverwaltung 1964–1982 (Dissertation). In: Research Gate. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref>

Bundesamt für Organisation (BFO)

Organisatorisch wurde die 1955 geschaffene ZOB 1980 zum Bundesamt für Organisation (BFO)<ref>Schweiz. Bundesamt für Organisation im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek</ref> erhoben, wobei die Zuständigkeit im EDV-Bereich bestätigt wurde. Die entsprechende Aufgabe im Bundesgesetz von 1980 lautete: «Fördert, koordiniert und überwacht die automatische Datenverarbeitung und stellt die Gesamtplanung sicher.» Ausserdem wurde das Bundesamt dazu ermächtigt, fachtechnische Weisungen über zweckmässigen und wirtschaftlichen Einsatz von Mitteln der automatischen Datenverarbeitung zu erlassen. Die Beschaffung und Verwendung von Einrichtungen der automatischen Datenverarbeitung sowie die dafür erforderlichen Planungsarbeiten in der Bundesverwaltung bedurften weiterhin der Zustimmung des Bundesamtes.<ref>BBl 1980 III 1432. Bundesgesetz über das Bundesamt für Organisation vom 19. Dezember 1980. In: Fedlex. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref>

Bundesamt für Informatik (BfI)

Im Rahmen des Effizienzsteigerungsprojektes EFFI-QM-BV<ref>BBl 1996 IV 811 Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates vom 15. November 1993 «Evaluation EFFI-QM-BV» Stellungnahme des Bundesrates vom 17. Juni 1996. In: Fedlex. Abgerufen am 20. Juni 2025.</ref> wurden 1990 in der Bundesverwaltung neue Führungsstrukturen nach den Grundsätzen des New Public Management (NPM) geschaffen. Dabei wurde auch der Grundsatz der Trennung von Beratung und Kontrolle verfolgt, was zur Auflösung des BFO und zur Schaffung eines neuen Bundesamtes für Informatik (BfI)<ref>Schweiz. Bundesamt für Informatik im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek</ref> führte.<ref>BBl 1990 II 1259. Geschäftsverkehrsgesetz. Änderung vom 22. Juni 1990. In: Fedlex. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Dieses neue Querschnittsamt war für die Bearbeitung departementsübergreifender konzeptioneller und technischer Fragen der Informatik zuständig und trug die betriebliche Verantwortung für departementsübergreifende Informatikanwendungen. Zudem hatte es die Verwaltungseinheiten des Bundes im Bereich der Informatik zu unterstützen, zu beraten und in Zusammenarbeit mit der Informatik-Konferenz des Bundes (IKB) technische Weisungen über den Einsatz der Informatik (Standards und Normen) zu erstellen. Das Bundesamt entwickelte ausserdem selber Informatikanwendungen, bot den Verwaltungseinheiten die eigene Informatikinfrastruktur zur Verfügung und erfüllte im Auftrag anderer Ämter Informatikaufgaben.<ref>Verordnung über das Bundesamt für Informatik und über die Koordination der Informatik in der Bundesverwaltung (VINFBV) vom 11. Dezember 1989. In: AS 1990, S. 1537-1540. In: Bundesarchiv. Abgerufen am 18. August 2025.</ref> Die Bundesinformatik widmete sich unterdessen der Technik. Von den anfangs 172 Angestellten arbeiteten rund 75 Prozent im Rechenzentrum der allgemeinen Bundesverwaltung (RZ BV). Die übrigen Mitarbeitenden waren mit der Ausbildung der Benutzer, Dienstleistungen und Planung befasst. Bis 1999 wuchs deren Anzahl auf 230 Mitarbeitende an. Der Direktor des BfI, Henri Garin, leitete das Amt bis zum Übergang in das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation im Jahr 1999. Eines seiner ersten Projekte war der Neubau eines zentralen Verwaltungsgebäudes in Bern<ref>Verwaltungsgebäude Titanic ll. In: Open House Bern. Abgerufen am 14. Juni 2025.</ref> für 130 Millionen Franken. Bis dahin war das BfI an vier Standorten innerhalb der Stadt Bern untergebracht, was diverse Nachteile hatte: Arbeitsräume und gewisse Geräte mussten mehrfach vorhanden sein, Führung sowie Kommunikation waren erschwert und die periphere Lage der EDV-Betriebe verursachte Zeitverluste beim Bringen und Holen von Datenträgern sowie umfangreichen Druckarbeiten (damals bedruckte das Rechenzentrum jährlich mehr als 10 Millionen Seiten Papier). Ferner wurden jährlich rund 5000 Datenträger mit anderen EDV-Anlagen bei Bund, Kantonen und Privatwirtschaft ausgetauscht. Im Rahmen der Regierungs- und Verwaltungsreformen in der Zweiten Hälfte der 1990er-Jahre wurden auch die Bereiche Informatik und Kommunikation vertieft untersucht. Dabei zeigte sich, dass aufgrund der raschen Entwicklung der Technologie und der in kurzer Zeit praktisch flächendeckenden Einführung der Informatik aus kleinen Anfängen sowie der, auch in Rezessionszeiten, angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt für Informatikkräfte eine unkoordinierte Entwicklung stattgefunden habe. Als wichtigster Schwachpunkt im Informatikbereich der Bundesverwaltung wurde jedoch die Führung und Steuerung bezeichnet.<ref>Botschaft über die Finanzierung der Reorganisation der Informatik und Telekommunikation in der Bundesverwaltung (NOVE-IT) vom 23. Februar 2000. In: BBl 2000, Bd. 1, S. 1644. In: Fedlex. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Im Jahr 2000 beschloss der Bundesrat daher die Bundesinformatik mittels der Verordnung und den Weisungen über die Informatik und Telekommunikation in der Bundesverwaltung (BinfV und BInfW) erneut zu reorganisieren.<ref>Verordnung über die Informatik und Telekommunikation in der Bundesverwaltung (Bundesinformatikverordnung, BinfV) vom 23. Februar 2000, in: AS 2000, S. 1227-1238; Weisungen des Bundesrates über die Informatik und Telekommunikation in der Bundesverwaltung (Informatikweisungen Bundesrat, BInfW) vom 23. Februar 2000, in: BBl 2000, Bd. 1, S. 2853–2859. In: Fedlex. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Dabei wurden im Wesentlichen drei verschiedene Rollen definiert: Der aus Vertretern der Departemente und der Bundeskanzlei zusammengesetzte Informatikrat des Bundes (IRB) sollte als Stabs-, Planungs- und Koordinationsorgan die strategische Gesamtverantwortung für die Informatik der Bundesverwaltung tragen. Als Leistungsbezüger (LB) wurden alle Departemente, die Bundeskanzlei und die Verwaltungseinheiten bezeichnet, die Informatikleistungen bezogen. Angeboten wurden die Informatikleistungen von den Leistungserbringern (LE), die etwa die IT-Infrastruktur bereitstellten, Lösungen entwickelten und den Support sicherstellten. Dabei durfte es pro Departement höchstens einen LE geben, was de facto eine Zentralisierung der Informatikdienstleistungen auf Departementsstufe bedeutete. Die Verordnung erlaubte den Departementen aber auch eine weitergehende Zentralisierung durch Zusammenschlüsse von departementalen LE in überdepartementale Einheiten. Zusätzlich zu dieser Organisation wurde festgelegt, dass gewisse vom Informatikrat des Bundes (IRB) zu bestimmende Querschnittsleistungen vom neuen, aus dem ehemaligen Bundesamt für Informatik gebildeten Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) zentral für sämtliche Departemente erbracht werden sollten. Dazu zählten insbesondere die zivile Daten- und Sprachkommunikation – d. h. Telekommunikation, Internet und Intranet –, Querschnittsanwendungen, sogenannt ganzheitliche Informatikdienstleistungen wie Beratung, Konzeption, Betrieb und Support, Organisation von Kursen, Sicherstellung der Interoperabilität und Katastrophenvorsorge. Das BIT konnte aber auch als LE von Departementen dienen, was zunächst beim Heimdepartement EFD und bei der Bundeskanzlei der Fall war und später auch auf andere Departemente ausgedehnt wurde. Nebst der organisatorischen Neuausrichtung und Neustrukturierung wurden die Rechenzentren zusammengeführt, ein Kompetenzzentrum SAP und eine Abteilung für Anwendungsentwicklung geschaffen sowie die Automatisierung der Datenerfassung und der Aufbau der bundesweiten Telekommunikationsleistungen mit Anschluss der Kantone und der Botschaften im Ausland vorangetrieben.

Amtsdirektoren

Marius Redli (1999–2011)

Die Gründung des BIT erfolgte am 1. Juli 1999.<ref>Startschuss für die neue Bundesinformatik im EFD. Pressemitteilung v. 01. Juli 1999. In: Eidgenössischen Finanzdepartement. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Schweiz. Bundesamt für Informatik und Telekommunikation im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek</ref> Der erste Direktor war Marius Redli (* 3. April 1950; † 6. September 2021),<ref>Todesanzeige Markus Redli. In: Hommages. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> ein ETH-Ingenieur,<ref>Lebenslauf von Marius Redli. In: Redli GmbH. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> der in der Vorgängerorganisation von 1992 bis 1994 Vizedirektor der Hauptabteilung Betriebe und Datenkommunikation und von 1994 bis 1999 stellvertretender Direktor war. Mit dem Projekt NOVE-IT (2000 – 2004)<ref>BBl 2000 1641 Botschaft über die Finanzierung der Reorganisation der Informatik und Telekommunikation in der Bundesverwaltung (NOVE-IT). In: Fedlex. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>NOVE-IT erfolgreich abgeschlossen. Medienmitteilung v. 25. Februar 2004. In: Eidgenössisches Finanzdepartement. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> wurde die gesamte Informatik der Bundesverwaltung einer Restrukturierung unterzogen, was einerseits eine Trennung von Leistungsbezüger (LB) und Leistungserbringer (LE) vorsah und dem BIT Querschnittaufgaben wie Telekommunikation, Informatikausbildung, Kompetenzzentren für Internet und SAP, operative Sicherheit u. a. übertrug, die es für die gesamte Bundesverwaltung zu leisten hatte. So wurde die Informatik- und Telekommunikationsleistungserbringung (IKT) für das EFD und die Bundeskanzlei konsolidiert, die bestehenden fünf Rechenzentren von BIT, EFV, ESTV, EZV und ZAS zusammengeführt, die Infrastrukturen harmonisiert und die Mitarbeitenden im BIT integriert. Anfang der Nullerjahre herrschte in der Bundesverwaltung ein Informatiker-Mangel.<ref>Informatiker-Mangel beim Bund. Meldung v. 25. März 2001. In: Swissinfo. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> 2003 übernahm das BIT die Leistungserbringung für das UVEK und 2007 für das EDI sowie die Büroautomation für das EJPD. Später wurden die Publica, das Bundesstrafgericht in Bellinzona, das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen, die Swissmedic und das Bundesamt für Sport Kunden des BIT. Mit diesen Schritten verbunden war jeweils die Integration der übernommenen Mitarbeitenden ins BIT, die Anpassung der Organisation, Führungsprozesse und Kultur sowie die Harmonisierung der Infrastruktur und die Nutzung der entstehenden Skaleneffekte zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit. Das BIT wuchs seit seiner Gründung von 230 auf 1200 Mitarbeitende. Seit 2003 steht das BIT im Wettbewerb mit Dritten<ref>Outsourcing schreckt das BIT auf. Bericht v. 2004/04. In: IT Reseller. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> und wird seit 2007 als FLAG-Amt<ref>FLAG = Führung mit Leistungsauftrag und Globalbudget.</ref><ref>BIT: FLAG-Amt statt Outsourcing. Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation wird nicht ausgelagert, sondern erhält mehr Autonomie. Bericht von 2004/17. In: Swiss IT Magazine. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Leistungsauftrag 2007-2011 für das neue FLAG-Amt BIT verabschiedet. Medienmitteilung v. 15. Dezember 2006. In: Bundesamt für Informatik und Telekommunikation. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> mit Leistungsauftrag des Bundesrats und Globalbudget geführt (2010 über 440 MCHF). 2010 wurde angekündigt, dass Marius Redli nach 12 Jahren Amtszeit, in denen er das BIT zu einem der fünf grössten Informatik-Dienstleistungsunternehmen der Schweiz ausgebaut hatte, zurücktritt.<ref>BIT-Direktor Marius Redli tritt nach 12 Jahren zurück. Medienmitteilung vom 1. November 2010. In: Bundesamt für Informatik und Telekommunikation. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Noch kein Nachfolger. Bericht vom 1. November 2010. In: Inside-IT. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref>

Giovanni Conti (2011–2019)

2011 wählte der Bundesrat Giovanni Conti zum Nachfolger von Marius Redli.<ref>Bundesrat wählt Giovanni Conti zum neuen BIT-Direktor. Medienmitteilung vom 20. April 2011. In: Eidgenössisches Finanzdepartement. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Von der Swisscom ins Bundesamt. Giovanni Conti wird BIT-Direktor. In: Neue Zürcher Zeitung, v. 21. April 2011, S. 12.</ref><ref>Swisscom-Mann wird neuer Direktor des BIT. Bericht vom 2011/05. In: IT Reseller. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Schon nach einem halben Jahr stiess Conti ein Reorganisationsprojekt für die 1100 internen und 400 externen Mitarbeiter an, dessen Ziel eine Neuausrichtung auf mehr Kundenorientierung und eine bessere Durchgängigkeit zwischen den vier historisch gewachsenen Bereichen war. Im November 2011 stoppte Conti das zusammen mit Microsoft entwickelte Projekt «Gever Office», das bis dahin mehrere Millionen Franken gekostet hatte.<ref>Neuer Chef will Bundesamt für Informatik umbauen. NZZ am Sonntag v. 5. Februar 2012, S. 17.</ref> Das Nachfolgeprogramm "GEVER Bund" wurde 2008 gestartet und Ende 2012 abgeschlossen. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen betreffend die Weiterentwicklung des BIT wurde das Arbeitsverhältnis mit Conti auf Mitte Juni 2019 aufgelöst.<ref>Direktor Giovanni Conti verlässt das BIT. Medienmitteilung v. 22. Mai 2019. In: Eidgenössisches Finanzdepartement. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Abrupter Wechsel an der Spitze des Bundesamts für Informatik. Bericht v. 22. Mai 2019. In: NZZ. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Differenzen mit Finanzminister: BIT-Chef geht. Bericht v. 22. Mai 2019. In: Swissinfo. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>"Unterschiedliche Auffassungen" - Ueli Maurer trennt sich unvermittelt von BIT-Chef. Bericht v. 23. Mai 2019. In: IT Markt. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref>

Dirk Lindemann (ab 2019)

Im Juni 2019 entschied der Bundesrat, die Leitung des BIT interimistisch Dirk Lindemann zu übergeben.<ref>Dirk Lindemann übernimmt interimistisch die Leitung des BIT. Medienmitteilung v. 14. Juni 2019. In: Eidgenössisches Finanzdepartement. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Update: Dirk Lindemann übernimmt die Leitung des BIT. Bericht v. 17. Juni 2019. In: Netzwoche. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Lindemann war seit Januar 2013 Mitglied der Geschäftsleitung und seit Juli 2015 Vizedirektor und Leiter der Hauptabteilung Ressourcen der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV). Im Rahmen seiner vorherigen Tätigkeit als externer Gesamtprojektleiter<ref>Nach Skandal zum Chef befördert. Der Gesamtprojektleiter des missratenen 100-Millionen-Projekts Insieme steigt intern auf: Er wird zum Chefinformatiker der Steuerverwaltung befördert. In: Tagesanzeiger. 16. Oktober 2012, abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Ex-Chef von Pannen-Projekt: Kritik an CIO-Ernennung. Bericht v. 23. Oktober 2012. In: CIO. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Dirk Lindemann war Mitgründer der Firma iNovendis AG in Neftenbach (Handelsregistereintrag CH-020.3.033.780-9), an der auch Philippe Voirol, der heutige stellvertretende Direktor des BIT (ab 01.0.1.2025), beteiligt war. Lindemann und Voirol arbeiteten u. a. in Kaderpositionen bei der Siemens Enterprise Communications Schweiz und bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung, wo Voirol ab 2016 Leiter IKT und ab 2019 Vizedirektor war, zusammen. Quelle: Wechsel an der Spitze von Siemens Enterprise Communications Schweiz. In: Inside IT vom 14. Februar 2008. Abgerufen am 12. August 2025.</ref> für das letztlich gescheiterte IT-Projekt Insieme,<ref>Informatikprojekt INSIEME der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV). Bericht v. 21. November 2014. In: Finanz- und der Geschäftsprüfungskommissionen der eidgenössischen Räte. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Was lief schief bei «Insieme»? Bericht v. 21. November 2014. In: SRF. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Insieme-Skandal: Prozess endet mit Schuld- und Freisprüchen. Tagesschau v. 16. September 2015. In: SRF. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> standen sich Lindemann und Conti wegen Konflikten zwischen der ESTV und dem BIT gegenüber.<ref>Lindemann neuer BIT-Direktor nach Abgang im Streit. Bericht v. 13.11.2019. In: Blick. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Im November 2019 wurde Lindemann definitiv zum neuen Direktor des BIT gewählt.<ref>Dirk Lindemann wird neuer Direktor des BIT. Medienmitteilung v. 13. November 2019. In: Eidgenössisches Finanzdepartement. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Dirk Lindemann definitiv neuer Direktor des BIT. Bericht v. 13. November 2019. In: ICT Kommunikation. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Im Rahmen des Programms «midar» (rätoromanisch für "ändern", "bewegen") wurden erste Schritte zur agilen Transformation des BIT unternommen, indem u. a. die Geschäftsleitung von acht auf fünf Hauptabteilungen verkleinert wurde.<ref>Dirk Lindemann wird neuer Direktor des BIT. Medienmitteilung v. 13. November 2019. In: Eidgenössisches Finanzdepartement. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Dirk Lindemann definitiv neuer Direktor des BIT. Bericht v. 13. November 2019. In: ICT Kommunikation. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Mit der Entwicklung des EU-kompatiblen Schweizer Covid-Zertifikats innert weniger Wochen erlangte das BIT breite Anerkennung, da damit in der Ferienzeit Auslandsreisen ermöglicht wurden.<ref>Das ist der neue Schlüssel für Auslandreisen. NZZ v. 5. Juni 2021, S. 9.</ref><ref>Der Bund kann Digitalisierung – wenn er denn will. NZZ v. 2. Juli 2021, S. 17.</ref> Weitere Schlüsselprojekte des BIT<ref>25 Jahre voller spannender IT-Projekte. Bericht vom 17. Dezember 2024. In: Bundesamt für Informatik und Telekommunikation. Abgerufen am 22. Juni 2025.</ref> sind die Programme GEVER,<ref>Elektronische Geschäftsverwaltung (GEVER) in der Bundesverwaltung. In: Bundeskanzlei. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Neue Strategie für die digitale Geschäftsverwaltung der Bundesverwaltung. Medienmitteilung v. 10. Januar 2025. In: Bundeskanzlei. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> DaziT,<ref>Transformationsprogramm DaziT des Bundesamts für Zoll und Grenzschutz BAZG. In: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> SUPERB,<ref>Programm «SUPERB». In: Bundesamt für Bauten und Logistik. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Erfolgreiche SAP-Migration: Meilenstein für die Digitalisierung der Bundesverwaltung. Medienmitteilung v. 22. April 2024. In: Bundesamt für Bauten und Logistik. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Container Application Environment (CAE) mit Red Hat OpenShift,<ref>Bund löst Suse mit Red Hat ab. Bericht vom 23. Mai 2024. In: Inside IT. Abgerufen am 22. Juni 2025.</ref> E-ID,<ref>Elektronische Identität und Vertrauensinfrastruktur. In: Bundesamt für Justiz. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>«Die E-ID ist ein entscheidender Baustein für die digitale Transformation» - Interview mit Dirk Lindemann v. 18. Januar 2025. In: ti&m. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Swiss Government Cloud (SGC)<ref>Swiss Government Cloud. Bericht vom 6. August 2024. In: Bundesamt für Informatik. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> und die Einführung von Microsoft 365 in der Bundesverwaltung.<ref>Migration auf Microsoft 365: Einführung bei der gesamten Bundesverwaltung beginnt. Medienmitteilung v. 14. Oktober 2024. In: Bundeskanzlei. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Nach der abgeschlossenen Transformation zu einer agilen Organisation steht für das BIT die konsequente Digitalisierung der Prozesse von der Kundenschnittstelle über die Leistungserbringung bis zur voll automatisierten Verrechnung der Leistungen an.<ref>Schweizer Top-CIOs: Dirk Lindemann, BIT. Interview v. 6. März 2023. In: Computerworld. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Mit dem Projekt RUVER (rätoromanisch für «Eiche») wurden 2023 340 Mitarbeitende zusammen mit 500 Fachanwendungen des ehemaligen Leistungserbringers Führungsunterstützungsbasis (FUB) ins BIT integriert.<ref>Mitjahresgespräch der Personalverbände mit der Direktion des BIT vom 6. Juli 2023. In: VKB ACC. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>"Das BIT muss über 1000 Verträge mit IT-Dienstleistern prüfen". Bericht v. 15. Dezember 2023. In: Inside IT. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>FUB gibt in militärischer Zeremonie Fahne ab. Medienmitteilung v. 19. Dezember 2023. In: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> 2024 feierte das BIT 50 Jahre Zugehörigkeit zum Verband swissICT<ref>«Die Digitalisierung der Bundesverwaltung voranzutreiben, ist unser erklärtes Ziel». Interview mit Dirk Lindemann v. 2. April 2024. In: swissICT. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> und 25 Jahre seines Bestehens.<ref>25 Jahre BIT – Bundesinformatik im Wandel der Zeit. Medienmitteilung v. 17. Dezember 2024. In: Bundesamt für Informatik und Telekommunikation. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> 2025 lancierte das BIT unter dem Arbeitstitel BIT AI Assistant (ab 2026 "Koby" genannt) ein Pilotprojekt, das auf einem Open Source Large Language Model basiert und auf eigener Infrastruktur in einer speziell gesicherten Umgebung in den eigenen Rechenzentren betrieben wird und ab 2026 den Verwaltungseinheiten als Service zur Verfügung gestellt wird.<ref>BIT: KI als Schlüsseltechnologie für die öffentliche Verwaltung. In: BIT Eisbrecher. 8. Dezember 2025, abgerufen am 14. Dezember 2025.</ref> Seit Ende 2025 gelten in der Bundesverwaltung Leitlinien, in denen digitale Souveränität für die Schweiz als erforderliche Kontroll- und Handlungsfähigkeit im digitalen Raum definiert ist, um die Erfüllung staatlicher Aufgaben sicherzustellen. Die definierten strategischen Eckwerte rund um Daten, technische Komponenten und rechtliche Rahmenbedingungen bilden die Basis für die weiteren Arbeiten, damit Überlegungen zur digitalen Souveränität systematisch in die Risikobeurteilungen von IT-Vorhaben einfliessen können. Zur Stärkung der digitalen Souveränität dient auch der breite Einsatz von Open Source|Open-Source-Technologien und die Verwendung von offenen Standards bei der Anwendungsentwicklung zur Sicherung der Interoperabilität (z. B. bei der E-ID). Weitere Arbeiten betreffen den Ersatz der aktuell eingesetzten kryptografischen Verfahren zur Verschlüsselung durch solche, die als quantensicher gelten, da die enorme Rechenleistung von Quantencomputern die Sicherheitsgrundlagen klassischer Verschlüsselungsmethoden in den kommenden Jahren aushebeln können.<ref>René Jaun: Interview mit Dirk Lindemann, Direktor BIT. Wie das BIT die digitale Souveränität der Bundesverwaltung stärkt. In: Netzwoche. 26. Februar 2026, abgerufen am 5. März 2026.</ref>

Organisation

Das BIT ist organisatorisch in fünf Hauptabteilungen aufgegliedert: Business Solutions (BS), Platform Services (PS), Defence Platform (DP), Domestic Services (DO) und Strategy & Resources (SR).<ref>Die Organisation des BIT im Überblick. Abgerufen am 25. Mai 2025.</ref> Die organisatorischen Bestimmungen werden in der BIT-Geschäftsordnung (GO) festgehalten und nach Bedarf aufdatiert.

Rechtliche Grundlagen

Zertifizierung

Das BIT wurde Anfang März 2021 von der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme (SQS) gemäss der Norm ISO/IEC 27001:2013 zertifiziert und wiederholt rezertifiziert.<ref>Zertifizierung. Abgerufen am 25. Mai 2025.</ref>

Personalbestand ab 2001

Vorlage:Chart

Standorte

Datei:Titanic Bern.jpg
Ehemaliges BIT-Gebäude "Titanic II" im Berner Monbijouquartier
Datei:Bit-gebaeude-zollikofen.jpg
Eichenweg 1 in Zollikofen (2015)
Datei:BIT Hauptsitz in Zollikofen.jpg
Eichenweg 1–3 in Zollikofen (2025)
Datei:FOITT buildings in Zollikofen.jpg
BIT Hauptsitz bei der RBS Haltestelle Oberzollikofen der S8
Datei:CAMPUS - Military Data Center (52105738647).jpg
Rechenzentrum CAMPUS in Frauenfeld (2022)

Ab Mai 1998 befand sich der Hauptsitz des BIT in der Stadt Bern in dem als «Titanic II»<ref>Fahrt auf dem Verwaltungsdampfer: Verwaltungsgebäude «Titanic II». Abgerufen am 25. Mai 2025.</ref> bekannten Verwaltungsgebäude im Monbijouquartier. Seit 2021 liegt der Hauptsitz des BIT auf dem Campus Meielen in Zollikofen am Eichenweg 1<ref>Neubau Verwaltungsgebäude auf dem Areal Meielen in Zollikofen. In: Bundesamt für Bauten und Logistik BBL. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Bautendokumentation Eichenweg 1. In: Bundesamt für Bauten und Logistik BBL. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref><ref>Neubau Verwaltungsgebäude BIT. In: Emch+Berger. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> und Eichenweg 3.<ref>Erweiterung des Campus Zollikofen bei Bern auf dem Areal Meielen. In: Bundesamt für Bauten und Logistik BBL. Abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Das BIT verfügte zuvor über sieben Aussenstellen, davon ein Rechenzentrum. Neben vier weiteren Standorten in der Stadt Bern, befand sich je eine Niederlassung in Köniz und in Genf. Durch die Neubauten in Zollikofen konnte die Anzahl der Standorte auf einen mit zwei Gebäuden reduziert werden.<ref>Campus Zollikofen: Nachhaltigkeit als Leitgedanke. Abgerufen am 25. Mai 2025.</ref> Seit dem 2. März 2020 betreibt das BIT den zivilen Bereich des Rechenzentrums Frauenfeld (Rechenzentrum des Bundes), welches gemeinsam mit dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport betrieben wird. Die Immobilie wurde von Armasuisse gebaut. Das BIT betreibt in dem neuen Rechenzentrum unter anderem Server des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements.<ref>Neues Rechenzentrum des Bundes geht in Betrieb. Abgerufen am 25. Mai 2025.</ref>

Prüfberichte

Die Eidgenössische Finanzkontrolle überprüfte das BIT in verschiedenen Bereichen:

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 46° 59′ 50,5″ N, 7° 27′ 46,8″ O; CH1903: 601854 / 205146

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