Zum Inhalt springen

Buchara-Fritillarie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Buchara-Fritillarie
Datei:Fritillaria bucharica 1.jpg

Buchara-Fritillarie (Fritillaria bucharica)

Systematik
Monokotyledonen
Ordnung: Lilienartige (Liliales)
Familie: Liliengewächse (Liliaceae)
Unterfamilie: Lilioideae
Gattung: Fritillaria
Art: Buchara-Fritillarie
Wissenschaftlicher Name
Fritillaria bucharica
Regel

Die Buchara-Fritillarie (Fritillaria bucharica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Fritillaria in der Familie der Liliengewächse (Liliaceae).

Datei:Fritillaria bucharica 2.jpg
Blütenstand

Beschreibung

Die Buchara-Fritillarie ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 30 Zentimetern erreicht. Dieser Geophyt bildet Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Die Blätter sind graugrün. Die unteren Blätter sind ungefähr 8 Zentimeter und 4 Zentimeter breit, die oberen sind lanzettlich und im Blütenstand gegenständig. Die Perigonblätter sind weiß oder blasslila, haben grüne Nerven, sind nickend oder abstehend und nicht nach außen gebogen. Sie sind selten ab 10, meist 15 bis 20 Millimeter lang und 4 bis 5 Millimeter breit. Meist sind 3 bis 10, selten 1 bis 15 Einzelblätter in einer lockeren Traube angeordnet. Die Fruchtkapsel ist 15 bis 20 Millimeter breit.

Die Blütezeit reicht von April bis Mai.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.<ref name="Tropicos" />

Vorkommen

Die Buchara-Fritillarie kommt in Mittelasien im West-Pamir-Alai und in Nord-Afghanistan auf steinig-kiesigen und feinerdereichen Hängen, zwischen Felsen und in lockerem Gebüsch in Höhenlagen von 900 bis 2400 Metern vor.

Taxonomie

Die Buchara-Fritillarie wurde 1884 durch Eduard August von Regel in Trudy Imperatorskago S.-Peterburgskago Botaniceskago Sada. Acta Horti Petropolitani Band 8 Seite 652 als Fritillaria bucharica erstbeschrieben. Ein Synonym ist Rhinopetalum bucharicum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Regel) Losinsk.<ref name="POWO" />

Nutzung

Die Buchara-Fritillarie wird selten als Zierpflanze in Steingärten und Alpinhäusern genutzt.

Belege

  • Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Tropicos"> Tropicos. [1]</ref> <ref name="POWO">Datenblatt Fritillaria bucharica bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> </references>

Weblinks

Commons: Buchara-Fritillarie (Fritillaria bucharica) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien