Bruno Vondenhoff
Franz Bruno Vondenhoff (* 16. Mai 1902 in Köln; † 7. Juli 1982 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Dirigent, Intendant, Musikwissenschaftler und Hochschullehrer. Er war Generalmusikdirektor an den Theatern in Halle (Saale) (1935–1937), Freiburg im Breisgau (1938–1944) und Frankfurt am Main (1945–1952). Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sich Vondenhoff um den organisatorischen Wiederaufbau der Oper Frankfurt verdient. Überdies baute er die Opernschule an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf. Früh in seiner Dirigentenkarriere setzte er sich für Neue Musik ein (Alban Berg, Paul Hindemith u. a.). Gemeinsam mit seiner Frau Eleonore Vondenhoff forschte er in seinen späten Jahren intensiv zu Gustav Mahler. Außerdem trat er als Übersetzer und Moderator in Erscheinung.
Leben
Musikstudium in Köln
Bruno Vondenhoff wurde 1902 als Sohn des Restaurateurs<ref>Standesamt Danzig I (Heiratsregister 450/1927).</ref> Joseph Vondenhoff (geb. 1867) und dessen Frau Katharina, geborene Urban (geb. 1873), in Köln am Rhein geboren.<ref name="Müller">Erich H. Müller (Hrsg.): Deutsches Musiker-Lexikon. W. Limpert-Verlag, Dresden 1929.</ref> Ebenda besuchte er das Kreuzgassengymnasium.<ref name="Zander7f"/>
Nach dem Abitur studierte er von 1919 bis 1922 Musikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität zu Köln und für zwei Semester<ref>Amtliches Personal-Verzeichnis der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn und der Landwirtschaftl. Hochschule Bonn-Poppelsdorf für das Sommer-Halbjahr 1920. Carl Georgi, Bonn 1920, S. 139; Amtliches Personal-Verzeichnis der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn und der Landwirtschaftl. Hochschule Bonn-Poppelsdorf für das Winter-Halbjahr 1920/21. Carl Georgi, Bonn 1920, S. 130.</ref> an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.<ref name="Müller"/> Zusätzlich nahm er 1920 ein Musikstudium am Conservatorium der Musik in Coeln auf, wo Peter Dahms in Klavier, August von Othegraven und Franz Bölsche in Theorie sowie Hermann Abendroth in Dirigieren zu seinen Lehrern gehörten.<ref name="Müller"/> Weiteren Einfluss übte auf ihn der Opernkapellmeister und spätere Generalmusikdirektor Otto Klemperer aus.<ref name="Zander7f">Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 7f.</ref>
Dirigierverpflichtungen
Nach seinem Musikstudium 1922 trat er seine erste Stelle als Kapellmeister am Landestheater Coburg in Bayern an; eine begonnene Dissertation über die Klaviersonaten des italienischen Komponisten Muzio Clementi beendete er nicht.<ref name="Zander7f"/> Nach einer Saison wechselte er in gleicher Position an das Städtische Lortzing-Theater in Münster in Westfalen.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 15.</ref>
1925 ging er als Erster Kapellmeister an das Stadttheater Danzig.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 26.</ref> Hier stand er „eher für traditionelle Stoffe und handwerklich gute Inszenierungen. Er setzte hauptsächlich auf Zugpferde, die beim Publikum uneingeschränkt ankamen, und hatte teilweise auch durchaus Erfolg damit“, wie Stephan Wolting ausführte.<ref>Stephan Wolting: Bretter, die Kulturkulissen markierten. Das Danziger Theater am Kohlenmarkt, die Zoppoter Waldoper und andere Theaterinstitutionen im Danziger Kulturkosmos zur Zeit der Freien Stadt und in den Jahren des Zweiten Weltkriegs (= Acta Universitatis Wratislaviensis. No. 2518). Wydawn. Uniwersytetu Wrocławskiego, Wrocław 2003, ISBN 83-229-2377-5, S. 246.</ref> Erfolg hatte Vondenhoff vor allem mit Verdis „Aida“.<ref>Stephan Wolting: Bretter, die Kulturkulissen markierten. Das Danziger Theater am Kohlenmarkt, die Zoppoter Waldoper und andere Theaterinstitutionen im Danziger Kulturkosmos zur Zeit der Freien Stadt und in den Jahren des Zweiten Weltkriegs (= Acta Universitatis Wratislaviensis. No. 2518). Wydawn. Uniwersytetu Wrocławskiego, Wrocław 2003, ISBN 83-229-2377-5, S. 247.</ref> Dennoch blieb er im Schatten von Cornelius Kun, der immer noch allseits geschätzt war.<ref>Stephan Wolting: Bretter, die Kulturkulissen markierten. Das Danziger Theater am Kohlenmarkt, die Zoppoter Waldoper und andere Theaterinstitutionen im Danziger Kulturkosmos zur Zeit der Freien Stadt und in den Jahren des Zweiten Weltkriegs (= Acta Universitatis Wratislaviensis. No. 2518). Wydawn. Uniwersytetu Wrocławskiego, Wrocław 2003, ISBN 83-229-2377-5, S. 248.</ref>
Im Jahr 1928 wurde er Erster Kapellmeister bzw. 1929 musikalischer Oberleiter am Reußischen Theater in Gera.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 39.</ref> Ebendort setzte er sich für zeitgenössische Musik ein. So verantwortete er hier die Uraufführungen von Rudolf Wagner-Régenys „Moschopulos“ (1928), „Der nackte König“ (1928) und „Esau und Jacob“ (1930), von Tibor Harsányis „Häusliches Glück“ (1930) und von Eugene Zádors „x-mal Rembrandt“ (1930). Erstaufführungen von Werken Béla Bartóks, Paul Hindemiths, Darius Milhauds und anderen standen in Gera ebenso auf dem Programm.<ref name="Zander70f">Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 70f.</ref> Hervorzuheben ist vor allem die mitteldeutsche Erstaufführung von Alban Bergs „Wozzeck“.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 45ff.</ref> Beide Musiker pflegten eine freundschaftliche Beziehung.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 430.</ref>
Mit seinem Wechsel nach Königsberg i. Pr. wurde er ab 1931 in der Nachfolge von Werner Ladwig Operndirektor. Außerdem übernahm er von Hermann Scherchen die städtischen Sinfoniekonzerte, wurde Dirigent beim Ostmarken Rundfunk und Leiter des Konzertchors Musikalische Akademie. Gleichzeitig leitete er ab 1932 eine Dirigentenklasse am dortigen Konservatorium.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 53.</ref> 1932 brachte er die Bearbeitung von Johann Friedrich Reichardts „Claudine von Villa Bella“ durch Joseph Müller-Blattau zur Uraufführung.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 457.</ref> Auch in Königsberg gab es zahlreiche Erstaufführungen von Komponisten wie Alban Berg, Paul Hindemith, Arthur Honegger, Darius Milhaud, Dmitri Schostakowitsch, Igor Strawinsky und Rudolf Wagner-Régeny.<ref name="Zander70f"/> Des Weiteren wurde die Oper „Die Bürgschaft“ von Kurt Weill einstudiert.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 459.</ref> Einen durch die Nationalsozialisten geforderten Abbruch lehnte er ab;<ref name="Prieberg7931">Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. 2. Ed., Kopf, Kiel 2009, ISBN 978-3-00-037705-1, S. 7931.</ref> das Stück wurde verboten.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 70f.</ref> Wegen seines Einsatzes für die als jüdisch-entartet diffamierte Musik und damit verbundener „politischer Unzuverlässigkeit“ wurde er im März 1933 kurzzeitig zwangsbeurlaubt.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 71f.</ref> Noch im Frühjahr verließ er Königsberg in Preußen Richtung Köln.<ref name="Zander73">Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 73.</ref>
Generalmusikdirektor
Halle (Saale)
Nach erfolglosen Anläufen u. a. beim Landestheater Oldenburg wurde er im Juni 1933 musikalischer Oberleiter am Stadttheater in Halle (Saale) und Dirigent der Sinfoniekonzerte des Städtischen Orchesters.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 75f.</ref> Hier bezog er in der Altstadt eine Jugendstilwohnung des Pianohändlers Balthasar Döll (Große Ulrichstraße 33/34: 2. Stock mit Blick auf die Kleine Ullrichstraße).<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 95.</ref> 1935 wurde er zum Generalmusikdirektor ernannt.<ref name="Zander82f">Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 82f.</ref> Als Gastdirigenten holte er u. a. den Komponisten Hans Pfitzner nach Halle. Weiterhin trat er in freundschaftlichen Kontakt mit Werner Egk.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 84f.</ref> Unter Vondenhoffs Konzertdirigaten waren in jener Zeit auch zwei Uraufführungen: Hans Kleemanns „Die vier Temperamente“ und Heinz Schuberts „Die Seele“.<ref name="Zander82f"/> Die ursprünglich geplante Uraufführung der Oper „Der Günstling“ von Rudolf Wagner-Régeny konnte nicht realisiert werden.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 85ff.</ref> Eva Zander (2005) kommentierte, dass „Uraufführungen von Rang [...] praktisch nur an die namhaftesten und bestausgestatteten Institute unter prominenter, wohl auch politisch einwandfreier Leitung, allen voran Berlin, Dresden und München“ vergeben wurden.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 91.</ref> Darüber hinaus wirkte Vondenhoff mit Händels „Otto und Theophano“ an den Händel-Festspielen mit.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 92f.</ref> 1935<ref>Peter Muck: Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester. Band 3: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Erst- und Uraufführungen. Schneider, Tutzing 1982, ISBN 3-7952-0341-4, S. 267.</ref> war er Gastdirigent beim Beethoven-Zyklus des Berliner Philharmonischen Orchesters.<ref name="Zander94"/> Zwei Jahre nach der Ernennung zum Generalmusikdirektor wurde er wegen seiner Ehe mit einer „Halbjüdin“<ref name="Zander73"/> entlassen; sein Abschiedskonzert gab er im April 1937.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 106.</ref> In der Öffentlichkeit breitete sich nun ein „Mantel des Schweigens“ über seine Person aus.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 106.</ref>
Freiburg im Breisgau
Nachdem der Intendant der Städtischen Bühnen Freiburg, Wolfgang Nufer, bereits im Sommer 1937 Interesse bekundet hatte, wurde der angezählte Vondenhoff ab der Spielzeit 1938/39 als Generalmusikdirektor und Nachfolger von Franz Konwitschny in Freiburg im Breisgau verpflichtet;<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 112.</ref> er setzte sich im Bewerbungsprozess gegen Hans Rosbaud durch.<ref>Thomas Salb: "Trutzburg deutschen Geistes?". Das Stadttheater Freiburg in der Zeit des Nationalsozialismus. Rombach, Freiburg im Breisgau 1993, ISBN 978-3-7930-9091-5, S. 166.</ref> Maßgeblich protegiert wurde Vondenhoff durch seinen früheren Lehrer, den Gewandhauskapellmeister Hermann Abendroth.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 114f.</ref> Vondenhoff erhielt wohl eine „Sondergenehmigung“ durch Joseph Goebbels.<ref name="Prieberg7931"/> Seine Biographin Eva Zander (2005) bewertet die „Freiburger Lösung“ als „vorteilhaft für alle Beteiligten“.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 115.</ref> In Freiburg hatte Vondenhoff die musikalische Oberleitung für verschiedene Opern-Neuinszenierungen von Ottmar Gersters „Enoch Arden“ bis Ermanno Wolf-Ferraris „Die vier Grobiane“ inne. Außerdem dirigierte er die Uraufführungen von Komponisten aus der Region, darunter Josef Schelb, Carl Ueter, Julius Weismann, Eberhard Ludwig Wittmer. Die Freiburger Musikwochen, welche unter seiner Leitung standen, hatten Schubert (1938), Beethoven (1939), Mozart (1941), „Romantiker“ (1942) und Haydn/Brahms (1943) zum Gegenstand.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 155f.</ref> Das Orchester schätzte ihn, so Thomas Salb (1993), weil er „die Musiker am Entstehungsprozeß eines Werkes teilhaben ließ und sie zu eigener Kreativität anregte.“<ref name="Salb167">Thomas Salb: "Trutzburg deutschen Geistes?". Das Stadttheater Freiburg in der Zeit des Nationalsozialismus. Rombach, Freiburg im Breisgau 1993, ISBN 978-3-7930-9091-5, S. 167.</ref> Zwei in Antwerpen<ref>Eric Derom: Symphonic Music in Occupied Belgium, 1940-1944: The Role of "German-Friendly" Music Societies. In: Revue belge de Musicologie / Belgisch Tijdschrift voor Muziekwetenschap 69 (2015), S. 109–125, hier: S. 117.</ref> im besetzten Belgien abgehaltene Konzerte (1941/43) wurden nach Auffassung von Eric Derom (2015) durch Vondenhoff, der Schwierigkeiten mit den Nationalsozialisten hatte, aus Karrieregründen dirigiert.<ref>Eric Derom: Symphonic Music in Occupied Belgium, 1940–1944: The Role of "German-Friendly" Music Societies. In: Revue belge de Musicologie / Belgisch Tijdschrift voor Muziekwetenschap 69 (2015), S. 109–125, hier: S. 123.</ref> Mit der Spielzeit 1944/45 wurde er durch Wilhelm Schleuning (unter Zahlung einer Abfindung) als Generalmusikdirektor abgelöst, zuletzt erhielt er Hausverbot.<ref>Thomas Salb: "Trutzburg deutschen Geistes?". Das Stadttheater Freiburg in der Zeit des Nationalsozialismus. Rombach, Freiburg im Breisgau 1993, ISBN 978-3-7930-9091-5, S. 170f.</ref> Im Gegensatz zu anderen Künstlern hielt er trotz dieser Entbehrungen zu seiner „nichtarischen“ Frau.<ref>Thomas Salb: "Trutzburg deutschen Geistes?". Das Stadttheater Freiburg in der Zeit des Nationalsozialismus. Rombach, Freiburg im Breisgau 1993, ISBN 978-3-7930-9091-5, S. 172.</ref> Während der alliierten Luftangriffe auf Freiburg am 27. November 1944 wurde das Stadttheater zerstört.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 154.</ref>
Frankfurt am Main
Nach Hilmar Hoffmann (2008) hat er sich „trotz politischer Beargwöhnungen durch die [sic!] NS-Kulturapparat als starker Orchestererzieher qualifiziert.“<ref>Hilmar Hoffmann: Frankfurts Stardirigenten. Frankfurt am Main 2008, S. 42.</ref> Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte er Städtischer Musikdirektor sowie Leiter der Konzerte der Frankfurter Museumsgesellschaft (mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester) und des Cäcilien-Vereins werden. Im Oktober 1945 berief ihn die Stadt Frankfurt am Main als Nachfolger von Franz Konwitschny zum musikalischen Oberleiter und Opernintendanten. Zu letzterem wurde er durch Kulturrat Eberhard Beckmann und die US-amerikanische Militärregierung ausdrücklich gedrängt.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 166f.</ref> Maßgeblich verantwortete er den organisatorischen Wiederaufbau der Oper Frankfurt.<ref name="Hoffmann40"/> Bereits im September 1945 wurde der Spielbetrieb im umgebauten Saal der Getreidebörse mit Giacomo Puccinis „Tosca“ wiederaufgenommen.<ref name="Hoffmann40"/> Ende 1951 eröffnete er die wiederaufgebaute Spielstätte am Theaterplatz.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 337.</ref> Als Intendant (1945–1951) – ab 1948 der gesamten Städtischen Bühnen Frankfurt – verpflichtete er u. a. die Gesangssolisten Georg Stern, Christa Ludwig, Kurt Wolinski, Heinrich Bensing, Toni Blankenheim, Kurt Marschner, Rosl Zapf und Ludwig Welter.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 192.</ref> Nach Frankfurt holte er Regisseure wie Walter Felsenstein, Otto Schenk und Wieland Wagner.<ref>Hilmar Hoffmann: Frankfurts Stardirigenten. Frankfurt am Main 2008, S. 43.</ref> Anlässlich der „Hindemith-Tage“ zum 50. Geburtstag des Komponisten (1945) holte Vondenhoff die Musik des emigrierten Komponisten nach Frankfurt zurück. Vondenhoff leitete die deutsche Erstaufführung von Hindemiths „Thema mit Vier Variationen. Die vier Temperamente“.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 170.</ref> Weitere deutsche Erstaufführung von Bedeutung sollten folgen u. a. Alban Bergs „Violinkonzert“ (1946),<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 203f.</ref> Frank Martins „Golgotha“ (1950)<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 287ff.</ref> und Richard Strauss’ „Vier letzte Lieder“ (1950)<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 301.</ref>. Daneben leitete Vondenhoff die Uraufführung mehrerer Konzerte in Frankfurt (u. a. Walter Abendroth, Anton Biersack, Walter Braunfels, Gerhard Frommel, Harald Genzmer, Erich Sehlbach<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 473ff.</ref>). 1952 gab er das Generalmusikdirektorenamt an Georg Solti ab, verblieb aber noch bis 1955 als Dirigent.<ref>Hilmar Hoffmann: Frankfurts Stardirigenten. Frankfurt am Main 2008, S. 45.</ref> Vondenhoff belebte ab 1945 auch den Cäcilien-Chor wieder.<ref name="Hoffmann40"/> In seine Chorleiterzeit (1945–1949) fiel etwa die Wiedereröffnung der Frankfurter Paulskirche (1948).<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 188.</ref> Ferner wurde er als Gastdirigent im In- und Ausland verpflichtet. Als sein Markenzeichen – auch im privaten Kontext – galt der Querbinder.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 438.</ref>
An der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main begründete er 1954 eine Opernschule,<ref name="Hoffmann40">Hilmar Hoffmann: Frankfurts Stardirigenten. Frankfurt am Main 2008, S. 40.</ref> an die er 1955 zum Professor berufen wurde.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 406.</ref> Wiederholt arbeitete er bei Aufführungen mit Paul Hindemith zusammen.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 404f.</ref> 1967 erfolgte seine Verabschiedung aus dem Hochschuldienst.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 408.</ref>
Übersetzer und Moderator
Von 1967 bis 1969 war er künstlerischer Leiter der „Gießener Musiktage“ für junge Solisten des Hessischen Rundfunks.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 415f.</ref> Ebenda moderierte er von 1967 bis 1969 die achtteilige Sendereihe „Musik und Wort“.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 417f.</ref> 1970 folgte die Moderation eines zehnteiligen Beethoven-Zyklus beim Hessischen Fernsehprogramm.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 420ff.</ref>
Für den Suhrkamp Verlag übersetzte er das „Wagner-Brevier“ von Bernard Shaw aus dem Englischen ins Deutsche (Erscheinungsdatum: 1973). Darüber hinaus transkribierte er die Anmerkungen Arnold Schönbergs zum „Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst“ von Ferruccio Busoni (Erscheinungsdatum: 1974). Außerdem war er als Übersetzer italienischer Opernlibretti für den Ricordi-Verlag tätig. In den rororo-Opernbüchern erschienen seine Erstübersetzungen (u. a. Otello 1981, La Bohème 1981, Rigoletto 1982).<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 424.</ref>
Bruno Vondenhoff lebte seit 1945 mit seiner österreichischstämmigen Frau, der Schauspielerin und Sammlerin Eleonore Vondenhoff, geb. Murhammer (1900–1994), in Frankfurt-Dornbusch.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 197.</ref> Das Paar heiratete 1927 römisch-katholisch in der Danziger Marienkirche; zu den Trauzeugen gehörte u. a. Generalmusikdirektor Cornelius Kun.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 34.</ref> Vondenhoff starb 1982 an den Folgen eines Unfalls in der U-Bahn Frankfurt und wurde auf dem Frankfurter Waldfriedhof Goldstein beigesetzt.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 445.</ref>
Mahler-Sammlung und Nachlass
Als Pensionist widmete er sich gemeinsam mit seiner Frau intensiv der Person und dem Werk Gustav Mahlers,<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 441.</ref> wobei er laut Eleonore bei der Veröffentlichung „die entscheidende Arbeit“ übernahm.<ref>„Mich hat auch der Mensch ungemein interessiert, der hinter dieser Musik steht.“ Eleonore Vondenhoff im Gespräch mit Andreas Maul über die Entstehung des Gustav-Mahler-Archivs „Sammlung Eleonore Vondenhoff“. In: Österreichische Musikzeitschrift 45 (1990) 1, S. 15–24, hier: S. 22.</ref> Nach Eva Zander (2005) ist die Gustav-Mahler-Dokumentation „zum unverzichtbaren Hilfsmittel der internationalen Mahler-Forschung geworden“.<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 443.</ref> Die Privatsammlung ist seit 1992 in der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien untergebracht.<ref name="Zander444"/> Sie umfasst mehr als 7000 Unterlagen zu Mahler und dessen Umfeld.<ref>Vorlage:OeML</ref> Erschlossen ist sie durch Katalogbände.<ref name="Brosche"/>
Vondendroffs Nachlass befindet sich ebenfalls in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien; er umfasst einen Zeitraum von ca. 1930 bis 1970.<ref name="Brosche">Günter Brosche: Neuerwerbungen der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek im Jahre 1992. In: Studien zur Musikwissenschaft 43 (1994), S. 335–363, hier: S. 363.</ref> Ein weiterer Teil wird in der Frankfurter Musikhochschule verwahrt.<ref>Vorlage:Kalliope</ref>
Auszeichnungen
- 1935: Händel-Plakette der Stadt Halle<ref name="Zander94">Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 94.</ref> in Bronze<ref>Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. 2. Ed., Kopf, Kiel 2009, ISBN 978-3-00-037705-1, S. 2817.</ref>
- 1949: Erinnerungsplakette (im Goethe-Jahr 1949) der Stadt Frankfurt am Main<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 279, 285.</ref>
- 1967: Großes Goldenes Ehrenzeichen der GDBA<ref name="Zander409">Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 409.</ref>
- 1968: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland<ref name="Zander409"/>
- 1977: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (zusammen mit seiner Frau Eleonore Vondenhoff)<ref name="Zander444">Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 444.</ref>
- 1982: Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main<ref>Ehrenträger*innen, frankfurt.de, abgerufen am 7. Juli 2022.</ref>
- 1982: Goldene Mahler-Medaille der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft Wien (posthum<ref>Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt. Der Dirigent Bruno Vondenhoff. Mainz 2005, S. 446.</ref>; zusammen mit seiner Frau Eleonore Vondenhoff)<ref>Die goldene Mahler-Medaille, gustav-mahler.org, abgerufen am 2. November 2014.</ref>
Schriften
- Gustav-Mahler-Dokumentation, Sammlung Eleonore Vondenhoff. Materialien zu Leben und Werk (= Publikationen des Instituts für Österreichische Musikdokumentation. 4/9/21). 3 Bände, Hauptband und Ergänzungsband 1 hrsg. von Bruno und Eleonore Vondenhoff, Ergänzungsband 2 bearb. durch Veronika Freytag. Schneider, Tutzing 1978, 1983 (ISBN 978-3-7952-0397-9), 1997 (ISBN 978-3-7952-0908-7).
Literatur
- Erich H. Müller (Hrsg.): Deutsches Musiker-Lexikon. W. Limpert-Verlag, Dresden 1929.
- Herbert A. Frenzel, Hans Joachim Moser (Hrsg.): Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz. de Gruyter, Berlin 1956.
- Friedrich Herzfeld (Hrsg.): Das neue Ullstein-Lexikon der Musik. Mit 5000 Stichwörtern, 600 Notenbeispielen. Ullstein, Frankfurt am Main u. a. 1993, ISBN 3-550-06523-X.
- Hubert Deutsch: Gedanken über Eleonore und Bruno Vondenhoff. In: Renate Grasberger (Hrsg.): Hans Pfitzner und Eleonore, Bruno Vondenhoff. Aussprüche, Gespräche, Erinnerungen. Nebst Pfitzner-Karikaturen von Helmut Jürgens, Hans Schneider, Tutzing 1997, ISBN 978-3-7952-0901-8, S. 45–49.
- Alain Pâris: Klassische Musik im 20. Jahrhundert: Instrumentalisten, Sänger, Dirigenten, Orchester, Chöre. 2. erweiterte, völlig überarbeitete Auflage, dtv, München 1997, ISBN 3-423-32501-1, S. 825f.
- Reinhard Frost: Vorlage:Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), sowie in: {{#ifexist:Vorlage:bibISBN/{{#invoke:URIutil|plainISBN|3782904591}}
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- Eva Zander: Im Rhythmus der verwirrten Welt – Der Dirigent Bruno Vondenhoff (= Musik im Metrum der Macht. Bd. 2). Are Edition, Mainz 2005, ISBN 978-3-924522-20-9.
- Hilmar Hoffmann: Frankfurts Stardirigenten. Erinnerungen. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-7973-1069-9, S. 40–46.
- Vorlage:DeutBiogrEnz
- Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. 2. Ed., Kopf, Kiel 2009, ISBN 978-3-00-037705-1, S. 7931f. online
- Thomas Salb: "Trutzburg deutschen Geistes?". Das Stadttheater Freiburg in der Zeit des Nationalsozialismus. Rombach, Freiburg im Breisgau 1993, ISBN 978-3-7930-9091-5, S. 166–172.
- Hans Sarkowicz: Hessen hat ein Gesicht. Außergewöhnliche Persönlichkeiten gestern und heute. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-95542-020-8, S. 207–209.
Weblinks
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- Vorlage:Kalliope
- Bruno Vondenhoff in der Online-Datenbank "Verzeichnis der künstlerischen, wissenschaftlichen und kulturpolitischen Nachlässe in Österreich"
Einzelnachweise
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