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Brudzewice

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Vorlage:Infobox Ort in Polen

Brudzewice (Vorlage:DeS) ist ein Dorf in der Woiwodschaft Westpommern in Polen. Es gehört zu der Gmina Suchań (Gemeinde Zachan) im Powiat Stargardzki (Stargarder Kreis).

Geographische Lage

Die Ortschaft liegt in Hinterpommern, 48 km südöstlich von Stettin und 14 km östlich von Stargard.

Geschichte

Im Jahr 1474 gab es im Dorf eine Mühle. Um 1487 war das Dorf eine Lehen des Johanniterordens.<ref name="HB">Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern – Schilderung der Zustände dieser Lande in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Teil II, Band 4: Saatziger Kreis, insbesondere Stadt Stargard, Anklam 1867, S. 554–555</ref> Im Jahr 1765 wurde in Brüsewitz eine neue Windmühle erbaut.<ref>Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. II. Teil, Band 1: Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Stettin gehörigen Hinterpommerschen Kreise. Stettin 1784, S. 245, Absatz (1).</ref>

Im Jahr 1945 gehörte das Dorf Brüsewitz zum Amtsbezirk Sukow a./Ihna im Landkreis Saatzig im Regierungsbezirk Köslin der preußischen Provinz Pommern des Deutschen Reichs.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Region im Frühjahr 1945 von der Roten Armee besetzt. Im Sommer 1945 wurde das Dorf zusammen mit ganz Hinterpommern von der Sowjetunion unter polnische Verwaltung gestellt. Danach begann in Brüsewitz die Zuwanderung polnischer Zivilisten. Brüsewitz erhielt den polnischen Ortsnamen Brudzewice. In der Folgezeit wurden die einheimischen Dorfbewohner vertrieben.

Von 1975 bis 1998 gehörte das Dorf zur Woiwodschaft Stettin.<ref>Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 802 kB)</ref> Das Dorf hat eine Fläche von 11,5 km² und 433 Einwohner.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner Anmerkungen
1867 597 <ref name="Gemeindelexikon1871">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1871</ref>
1871 610 darunter 603 Evangelische und sieben Juden<ref name="Gemeindelexikon1871" />
1925 552 darunter 551 Evangelische und eine katholische Person<ref name="GS">Vorlage:Webarchiv (Gunthard Szübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)</ref>
1933 579 <ref name="VG">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 556 <ref name="VG" />

Söhne und Töchter des Ortes

Literatur

  • Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil II, Band 1: Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Stettin gehörigen Hinterpommerschen Kreise. Stettin 1784, S. 237, Absatz (2), und S. 261, Absatz 7.
  • Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern – Schilderung der Zustände dieser Lande in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Teil II, Band 4: Saatziger Kreis, insbesondere Stadt Stargard, Anklam 1867, S. 554–555

Weblinks

Fußnoten

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Suchań

Vorlage:Normdaten