ʻAʻā-Lava
ʻAʻā-Lava<ref>Manchmal auch vereinfachend Aa-Lava geschrieben. Siehe: Vulkanische Gesteine (Vulkanite): Brockenlava (Aa-Lava) , klett.de</ref> [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] oder Brockenlava (gelegentlich auch: Zackenlava) ist von den verschiedenen Lava-Arten die zähflüssigste Form. Der Name stammt aus der hawaiischen Sprache<ref name="dict">ʻaʻā. In: Hawaiian Dictionaries.</ref> und wurde von Clarence Dutton in die geologische Fachsprache eingeführt.<ref>James Furman Kemp: A handbook of rocks for use without the microscope : with a glossary of the names of rocks and other lithological terms. 5. Aufl., New York: D. Van Nostrand, 1918, S. 180, 240: C. E. Dutton, 4th Annual Report U.S. Geological Survey, 1883, S. 95; Bulletin of the Geological Society of America, Volume 25 / Geological Society of America. 1914, S. 639</ref> Er bedeutet brennend, feurig, steinig.<ref name="dict" /> In Island wird die Brockenlava apalhraun genannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Erscheinungsformen magmatischer Gesteine: AA - BROCKENLAVA - APALHRAUN ( vom 8. Juli 2009 im Internet Archive), bakip-linz.at</ref>
Beschreibung
Bei der Erstarrung und Teilkristallisation<ref>Vulkanismus bei wetter-observer.de, (PDF-Datei)</ref> des Schmelzflusses zerbricht dessen Kruste und hinterlässt eine Oberfläche, die mit scharfkantigen, ungleichmäßig geformten, zackigen Brocken und Schollen durchsetzt ist.
Im Vergleich zur Pāhoehoe-Lava fließt die ʻAʻā-Lava langsamer und ist kühler; häufig befindet sie sich im unteren Teil von dünnflüssigen Lavaströmen, weil durch Ausgasung und Abkühlung die Zähigkeit zunimmt. Am Ende des Stromes bildet sie eine steile Front.
Siehe auch
Literatur
- Clarence Edward Dutton: Hawaiian volcanoes. IN: U.S. Geological Survey annual report of the director, Vol. 4, 1882/83, Washington 1884, S. 81–219. WorldCat
Weblinks
Einzelnachweise
<references />