Zum Inhalt springen

Brivio

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

{{#if: beschreibt die Gemeinde Brivio. Zu weiteren Bedeutungen siehe Brivio (Begriffsklärung).

 | Vorlage:Hinweisbaustein 
 | {{#ifeq: 0 | 0 |}}

}} Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien

Datei:Map of comune of Brivio (province of Lecco, region Lombardy, Italy).svg
Die Gemeinde Brivio innerhalb der Provinz Brivio

Brivio ist eine Gemeinde mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD) in der Provinz Lecco, Region Lombardei.

Geographie

Die Gemeinde umfasst die Fraktionen Bella Venezia, Beverate, Foppaluera, Toffo und Vaccarezza. Im Jahr 1971 hatte die Gemeinde Brivio eine Fläche von 795 Hektar.

Die Nachbargemeinde sind Airuno, Calco, Calolziocorte, Cisano Bergamasco, Monte Marenzo, Olgiate Molgora, Olginate, Pontida und Villa d’Adda.

Entfernungen

Geschichte

Das älteste Dokument, das die Existenz des Dorfes Brivio belegt, ist jedoch eine notarielle Urkunde aus dem Jahr 960 über eine Schenkung des Alcherius, Herr von Airuno, an die plebejische Kirche von Sant’Alessandro. In dieser Zeit war Brivio ein Castrum. In Wirklichkeit war der Kern von Brivio bereits in Römerzeit bewohnt, wie einige Marmorplatten aus dem 3. und 4. Jahrhundert belegen.

Ursprünglich bestand das Dorf Brivio aus zwei Weilern, die durch die Add getrennt waren. Am Ostufer befand sich das Brivium da za (heute La Sosta di Cisano Bergamasco), ein Teil, in dem sich einige Häuser befanden (u. a. das der Familie Vimercati, der lokalen Gutsherren und Grundbesitzer des Val Martinos); am Westufer lag das Brivium de là, wo sich weitere Häuser, ein Schloss und zwei Kirchen befanden: die Kirche San Leonardo und die plebanische Kirche der Heiligen Sisinnio, Martirio und Alessandro.

Im Jahr 1445 wurde Brivio von der Miliz der Republik Venedig erobert, die eine Brücke errichtete, die die beiden Ufer miteinander verband. Als die Adda im Frieden von Lodi als Staatsgrenze zwischen der Serenissima und dem Herzogtum Mailand festgelegt wurde, wurde die Brücke abgerissen; Brivio entwickelte sich am linken Ufer des Flusses und war viele Jahre lang eine Grenzstadt.

Im Jahr 1726, während des Königreichs Lombardo-Venetien, umfasste die Pieve Brivio folgende Gemeinden: Verderio Superiore und Inferiore, Merate, Novate, Imbersago, Pianezzo, Brivio, Porchera, Calco, Robbiate, Mondonico, Olgiate, Bagaggera, Aizurro, Sartirana, Paderno, Airuno, Beverate, Arlate und Sabbioncello.

Bei der Gründung des Königreichs Italien im Jahr 1861 hatte die Gemeinde 2.073 Einwohner (Volkszählung 1861). Nach dem Gemeindegesetz von 1865 wurde die Gemeinde von einem Bürgermeister, einer Junta und einem Rat verwaltet. Im Jahr 1867 wurde die Gemeinde in denselben Bezirk, Kreis und dieselbe Provinz eingegliedert (Verwaltungsbezirk 1867). Im Jahr 1888 wurden bei Ausgrabungsarbeiten an der Stelle des alten Baptisteriums zwei alte Reliquienschreine gefunden. Während von der ersten aus Marmor alle Spuren verloren gegangen sind, wird die zweite im Pariser Louvre aufbewahrt und ist ein Zeugnis der frühchristlichen Kunst. Es handelt sich um eine Capsella, eine kleine Schatulle von elliptischer Form, die aus Silberfolie mit Prägungen gefertigt und mit vergoldeten Teilen versehen ist. Der Reliquienschrein, auf dem die Auferstehung des Lazarus und die Anbetung der Könige abgebildet sind.

Im Jahr 1924 wurde die Gemeinde in den Bezirk Lecco der Provinz Como eingegliedert. Nach der Gemeindereform im Jahr 1926 wurde die Gemeinde von einem Podestà verwaltet. Nach der Gemeindereform von 1946 wurde die Gemeinde Brivio von einem Bürgermeister, einer Junta und einem Gemeinderat verwaltet. Im Jahr 1971 hatte die Gemeinde Brivio eine Fläche von 792 Hektar.

Bevölkerungsentwicklung

<timeline> Colors=

 id:lightgrey value:gray(0.9)
 id:darkgrey  value:gray(0.8)
 id:sfondo value:rgb(1,1,1)
 id:barra value:rgb(0.6,0.7,0.8)

ImageSize = width:660 height:300 PlotArea = left:50 bottom:50 top:30 right:30 DateFormat = x.y Period = from:0 till:5000 TimeAxis = orientation:vertical AlignBars = late ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:1000 start:0 ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:200 start:0 BackgroundColors = canvas:sfondo

BarData=

 bar:1861 text:1861
 bar:1871 text:1871
 bar:1881 text:1881
 bar:1901 text:1901
 bar:1911 text:1911
 bar:1921 text:1921
 bar:1931 text:1931
 bar:1936 text:1936
 bar:1951 text:1951
 bar:1961 text:1961
 bar:1971 text:1971
 bar:1981 text:1981
 bar:1991 text:1991
 bar:2001 text:2001
 bar:2021 text:2021

PlotData=

 color:barra width:26 align:left
 bar:1861 from:0 till: 2073
 bar:1871 from:0 till: 2146
 bar:1881 from:0 till: 2132
 bar:1901 from:0 till: 2266
 bar:1911 from:0 till: 2520
 bar:1921 from:0 till: 2301
 bar:1931 from:0 till: 2535
 bar:1936 from:0 till: 2668
 bar:1951 from:0 till: 3042
 bar:1961 from:0 till: 3125
 bar:1971 from:0 till: 3407
 bar:1981 from:0 till: 3786
 bar:1991 from:0 till: 3831
 bar:2001 from:0 till: 4115
 bar:2021 from:0 till: 4466

PlotData=

 bar:1861 at: 2073 fontsize:S text: 2.073 shift:(-12,5)
 bar:1871 at: 2146 fontsize:S text: 2.146 shift:(-12,5)
 bar:1881 at: 2132 fontsize:S text: 2.132 shift:(-12,5)
 bar:1901 at: 2266 fontsize:S text: 1.266 shift:(-13,5)
 bar:1911 at: 2520 fontsize:S text: 2.520 shift:(-12,5)
 bar:1921 at: 2301 fontsize:S text: 2.301 shift:(-12,5)
 bar:1931 at: 2535 fontsize:S text: 2.535 shift:(-12,5)
 bar:1936 at: 2668 fontsize:S text: 2.668 shift:(-12,5)
 bar:1951 at: 3042 fontsize:S text: 3.042 shift:(-10,5)
 bar:1961 at: 3125 fontsize:S text: 3.125 shift:(-12,5)
 bar:1971 at: 3407 fontsize:S text: 3.407 shift:(-12,5)
 bar:1981 at: 3786 fontsize:S text: 3.786 shift:(-12,5)
 bar:1991 at: 3831 fontsize:S text: 3.831 shift:(-12,5)
 bar:2001 at: 4115 fontsize:S text: 4.115 shift:(-12,5)
 bar:2021 at: 4466 fontsize:S text: 4.466 shift:(-12,5)

TextData=

 fontsize:S pos:(20,20)
 text:"Quelle: ISTAT"

</timeline>

Sehenswürdigkeiten

Söhne & Töchter der Stadt

  • Cesare Cantù (1804–1895), italienischer Gelehrter und Schriftsteller.

Literatur

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 111.
  • Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Brivio Online

Weblinks

Vorlage:Commonscat

  • Brivio auf lombardiabeniculturali.it (italienisch)
  • Brivio auf tuttitalia.it (italienisch)
  • Brivio auf comuni-italiani.it (italienisch)
  • Brivio auf lombardia.indettaglio.it (italienisch)

Einzelnachweise

<references />

Datei:Panoramica riva fiume Adda a Brivio.jpg
Brivio und Adda (Fluss)

Vorlage:Navigationsleiste Gemeinden Provinz Lecco