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Bremische Integrations-Partei Deutschlands

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Die Bremische Integrations-Partei Deutschlands (kurz: BIP; ursprünglich: Bremische Türk Partei) war eine im Oktober 2010 in Bremen gegründete deutsche Kleinpartei. Sie wurde von hauptsächlich türkischstämmigen Einwanderern dominiert und fokussierte sich auf die Integration.<ref name="parl">bundestag.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>

Im September 2011 traten der Vorsitzende Levent Albayrak und sein Stellvertreter Hüseyin Teker in die CDU Bremen über.<ref>Weser Kurier @1@2Vorlage:Toter Link/www.weser-kurier.deGründer der Integrationspartei wechselt zur CDU (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Seitdem ist die Partei nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten.

Wahlen

Die Partei trat zur Bürgerschaftswahl in Bremen 2011 an.<ref>Bremische Integrations-Partei: Neue Bremer Partei packt Integration an, ZDF Heute am 15. März 2011.</ref> Wahlplakate und Wahlwerbung sowie Artikel auf der Internetseite waren stets auf Deutsch und auf Türkisch zu lesen. Die Partei erreichte bei der Bürgerschaftswahl ein Ergebnis von 0,3 %.

Nach eigenen Angaben hatte die BIP 2011 etwa 300 Mitglieder.<ref>integrations-partei.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wir über uns (Memento vom 26. April 2011 im Internet Archive)</ref>

Programm

Die Partei wollte, dass mehr Einwanderer in Berufe gelangen, die eine gute Ausbildung voraussetzen, insbesondere in der Polizeitätigkeit.<ref>BIP in neuer Form. In: integrations-partei.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. Dezember 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/www.integrations-partei.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Sprachkenntnisse wurden als Schlüssel für eine gute Integration angesehen. Daher wollte die Partei Sprachkurse fördern, aber auch andere Projekte für Einwanderer ausbauen und bei frühkindlichen Untersuchungen ansetzen. Schon dort müssten die Ärzte darauf achten, ob die Eltern in der Lage sind, ihren Kindern die Sprache zu vermitteln.<ref>integrations-partei.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sprache ist Schlüssel zur Integration (Memento vom 26. April 2011 im Internet Archive)</ref>

Kritik

Aus konservativen und rechtsgerichteten Kreisen gab es zur Gründung der Partei kritische Reaktionen: In Internetforen und Leserbriefen wurde vor „türkischen Übernahmeaktivitäten“ gewarnt und der BIP unterstellt, sie wolle „Interessen einer fremden Kultur durchsetzen“.<ref name="parl" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />