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Branko Radičević

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Branko Radičević

Branko Radičević ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 28. März 1824 in Slavonski Brod; † 1. Juli 1853 in Wien) war ein serbischer Dichter der Romantik des 19. Jahrhunderts. Neben Jovan Jovanović Zmaj gilt er als einer der wichtigsten und beliebtesten romantischen Dichter Serbiens. Auch wenn er unter dem Einfluss Byrons (welchen er in deutscher Übersetzung las) und deutscher Romantiker (Heine, Schiller und Uhland) stand, blieb seine Hauptquelle der Inspiration die mündliche serbische Folklore.<ref name="oral tradition"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nada Milošević: Branko Radičević and the Serbian Oral Tradition (Memento vom 23. März 2014 im Internet Archive)</ref> Neben Đuro Daničić war er der glühendste Anhänger der Sprachreform Vuk Karadžićs.

Leben

Er besuchte zunächst die Schule in Karlovci. In seinem Poem Đački rastanak (Schülerabschied) verklärt er in lyrisch autobiografischer Form die Schulzeit.<ref>Birgitta Gabriela Hannover Moser: Serbien: Natur und Kultur zwischen Vojvodina und Balkangebirge. Trescher Verlag, 2017, ISBN 978-3-89794-351-3, S. 89 (google.de [abgerufen am 1. März 2026]).</ref> Von 1841 bis 1843 besuchte er die philosophische Schule in Temeschwar, bevor er Jura in Wien studierte. Unterstützt von Fürst Mihailo Obrenović studierte er ab 1853 Medizin in Wien, wo er dem engsten Freundeskreis von Vuk Karadžić angehörte.<ref>Österreichisches Biographisches Lexikon und biographische Dokumentation: Radičević, Branko (Aleksa). 2003, abgerufen am 1. März 2026.</ref> Vorlage:Hinweisbaustein

Werke

Neben epischen Gedichten im Stil traditioneller serbischer Volksepik (Gojko, Hajdukov grob, Stojan, Uroš, Utopljenica) zählen vor allem seine kurzen lyrischen Gedichte (Devojka na studencu, Cic, Ajduk, Vragolije, Sretan pastir, Molitva, Jadna draga, Neka sunca, Ukor, Đački rastanak, Kad mlidijah umreti) zu den besten der serbischen Lyrik. Wie bei Goethe, Petöfi und Burns sind manche seiner Gedichte zur Volkstradition geworden.

  • 1847: Pesme I (Gedichte I): 20 kürzere und 2 längere Gedichte (Đački rastanak, Put).
  • 1851: Pesme II (Gedichte II): zwei epische Gedichte (Gojko, Hajdukov grob).
  • 1862: Pesme III (Gedichte III, posthum von seinem Vater herausgegeben): 14 kürzere und 5 längere epische Gedichte sowie der lyrische Zyklus Tuga i Opomena.
  • 1923: Gesamtausgabe unter Berücksichtigung des handschriftlichen Nachlasses
  • 1925: Kritische Gesamtausgabe im Verlag der Srpska književna zadruga

Literatur

Weblinks

Quellen

<references />

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