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Brandbergmassiv

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Vorlage:Infobox Gebirgsgruppe

Das Brandbergmassiv (oft auch einfach nur Brandberg; khoekhoegowab Dâures, otjiherero Omukuruvaro) ist ein Bergmassiv im Damaraland in Namibia. Es liegt in der Region Erongo im Westen des Landes, rund 90 km vom Atlantik entfernt, ist im Mittel Vorlage:Höhe hoch und überragt das umgebende Land um fast Vorlage:Höhe. Sein und gleichzeitig Namibias höchster Berg ist der Königstein mit einer Höhe von Vorlage:Höhe. Eine exponierte Lage besitzt auch die Zisabspitze (Vorlage:Höhe) am Ostrand des Brandbergmassivs. Die gesamte Erhebung ist oval und nimmt eine Fläche von 420 km² ein.

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Name

Datei:Brandberg (Namibia).jpg
Brandberg im Morgenlicht

Frühe Erwähnungen des Brandberges und seiner Bewohner stammen aus dem 19. Jahrhundert, so z. B. von Charles John Andersson<ref name="Andersson 1861" /><ref name="Andersson 1863" /> und Georg Gürich.<ref name="Gürich 1891" /> Dabei dürfte der von Charles John Andersson zitierte Bericht des William Messum eine der ersten Erwähnungen des heutigen Brandberges überhaupt sein. Messum zufolge wurde der Berg, den die Einheimischen als „Dourissa“ bezeichneten, von seinem Entdecker „Messum-Berg“ bzw. „Mount Messum“ genannt.<ref name="Andersson 1861" />

Der Berg ist – mit einer geschätzte Höhe von 3200 Fuß über dem Meeresspiegel – auch auf einer 1856 erschienenen Karte<ref name="Map Andersson" /> eingezeichnet. Die Benennung hat sich nicht durchsetzen können, jedoch lebt der Name von Messum in der Bezeichnung für den 45 km südwestlich gelegenen Messum-Krater fort.

Auf einer Karte von Deutsch-Südwestafrika im 1894 erschienenen Kolonialatlas von Paul Langhans taucht das Brandbergmassiv gleich mit drei verschiedenen Namen auf: „Brandberg“, „Daureb“ und „Omukuruwaro“.<ref name="Viereck 1968" />

Der noch heute genutzte offizielle Name Brandberg stammt von der glühenden Farbe, in der der Berg erscheint, wenn die Sonne von Westen auf das rötliche Granitgestein scheint. Die Khoekhoegowab sprechenden Damara, zu deren Siedlungsgebiet seit jeher der Brandberg zählt, nennen ihn Daureb, Daunas oder Daures, was mit „verbrannter Berg“ übersetzt wird, „weil dort das Land so kahl und ohne Gras und Baum ist, als ob es abgebrannt (daú) wäre“.<ref name="Nienaber Kaper 1977" /><ref name="Breunig Der Brandberg 2003" /> Die Otjiherero sprechenden Herero, die seit Mitte des 18. Jahrhunderts, vom Kaokoveld kommend, in das Damaraland eindrangen, bezeichnen den Brandberg als Omukuruwaro (Berg der Götter) oder Das Land/Gebiet der Alten/Ahnen.<ref name="Breunig Der Brandberg 2003" />

In neuerer Fachliteratur wird er als Dâures Mountain bezeichnet.<ref>Goodman Gwasira: Rethinking the archaeology of the Dâures Mountain in a post-colonial context, In: Namibia Wissenschaftliche Gesellschaft Journal, Ausgabe 66, 2018, ISBN 978-99945-76-60-9, S. 113ff.</ref>

Erstbesteigung

Februar 1914: Die Vermessungssoldaten Claus Burfeindt und Hans Carstensen, beide Angehörige der kolonialen Schutztruppe, stiegen mit großer Mühe und nur durch die Unterstützung einzelner Menschen vor Ort in das Brandbergmassiv.<ref name="Lempp 1960" />

Datei:06.04.1966 Claus-Burfeindt-Horn - einzementierter T.P. - Blick zum Königstein.jpg
Blick vom Horn (mit einzementierter Eisenstange) zum Königstein am 6. April 1966

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Die beiden irrten sich hinsichtlich des höchsten Gipfels: es stellte sich erst sehr viel später heraus (1955), dass sie auf dem Horn waren, dem zweithöchsten Gipfel des Brandbergs, denn man fand auf dem Horn (2519 m) die von Burfeindt einzementierte Eisenstange (vgl. die nebenstehende Abbildung).

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Die eigentliche Erstbesteigung des Königstein im Brandbergmassiv gelang Ernst August Gries, Reinhard Maack und Georg Schulze am 2. Januar 1918. Beim Abstieg entdeckte Maack am 4. Januar die berühmte „White Lady“. Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums der Erstbesteigung wurde der Königstein am 1. Januar 2018 von einer kleinen Gruppe aus Deutschland mit dem Politologen Helge Kleifeld, der Archäologin Martina Trognitz sowie dem Piloten Lukas Gehring unter Führung der Namibier John Dungle, Cohlen Gawanab und Michael Taniseb über die Gaseb-Schlucht auf der Südseite des Brandberges bestiegen.<ref name="AZ 19.12.2017" /><ref name="AZ 9.1.2018" />

Eine Karte des Brandberges, die nach den 1917/18 durchgeführten photogrammetrischen Aufnahmen von Reinhard Maack und Albert Hofmann im Maßstab 1:200.000 angefertigt wurde, ist u. a. im Anlagenband der Dissertation von Jana Moser<ref name="Moser 2007" /> zu finden.

Geographie

Datei:Brand hires trimmed.jpg
Das Brandbergmassiv (Landsat)
Datei:Gipfel am Brandberg.JPG
Nordseite der Tsisab-Schlucht

Der Brandberg liegt zwischen 21° und 21°15′ südlicher Breite und 14°25′ und 14°40′ östlicher Länge und befindet sich in 80–90 km Entfernung von Cape Cross und der Atlantikküste. Er bildet auf einer Fläche von etwa 420 km² (nach anderen Angaben<ref name="Breunig 1990" /> 750 km²) ein leicht ovales Massiv von 26 × 21 km Ausdehnung<ref name="Diehl 1990" /> und einem mittleren Durchmesser von 23 km<ref name="Schmitt et al 2000" />, das seine Umgebung im Durchschnitt um fast 2.000 m überragt und welches die markanteste Geländeerhebung in der zentralen Namib darstellt. Das Massiv ist bei klarer Sicht noch aus über 100 km Entfernung sichtbar. Der nächste Ort ist die in circa 30 km Entfernung vom Brandberg liegende ehemalige Bergbausiedlung Uis.<ref name="Breunig Der Brandberg 2003" /><ref name="Hüser et al" />

Die vier höchsten Gipfel Namibias befinden sich allesamt im Brandbergmassiv: „Königstein“ (Vorlage:Höhe), „Horn“ (oder „Claus-Burfeindt-Horn“) (Vorlage:Höhe), „Numasfels“ (Vorlage:Höhe), „Aigub“ (Vorlage:Höhe) sowie der „Orabes-Kopf“ (Vorlage:Höhe) und die „Zisabspitze“ (auch „Tsisabspitze“) (Vorlage:Höhe). Auf der offiziellen Karte Namibia 1:250.000 Blatt 2114 Omaruru<ref name="2114 Omaruru" /> weichen die Höhen geringfügig von den hier angegebenen Zahlen ab. Aufgrund der geringen Schartenhöhe sowie der Dominanz handelt es sich jedoch nicht um selbständige Gipfel, sondern um Nebengipfel des Königstein in ein und demselben Massiv.

Das Brandbergmassiv wird radial von etwa 20 Hauptentwässerungssystemen durchzogen, wobei sich rings um den Brandberg tief eingeschnittene Schluchten in das Massiv erstrecken (vergleiche dazu die nebenstehende Karte). Von Osten beginnend, sind diese im Uhrzeigersinn die Schluchten „Tsisab“, „Basswald“, „Orabes“, „Ga-Aseb“ (oder „Gaseb“), „Hungorob“, „Amis“, „Kleine Dom“, „Große Dom“, „Numas“, „Weilersbronn“, „Naib“, „Karoab“, „Umoab“, „Nuwoarib“, „Sonusib“ und „Schaf“. Die größten dieser Schluchten sind Numas und Naib im Westen und Tsisab im Osten.<ref name="Diehl 1990" /><ref name="Breunig Der Brandberg 2003" />

Kontinuierlich wasserführende Flüsse existieren im Brandbergmassiv und dessen näherer Umgebung nicht. Eine allenfalls temporäre Wasserführung ist nur bei gelegentlich fallenden Niederschlägen zu verzeichnen, wenn die Flüsse, in dieser Region Riviere genannt, „abkommen“. Nördlich des Brandberges fließt der Ugab, dem alle den Osten, Norden und Westen des Brandbergmassivs entwässernden Riviere einschließlich des Amis zuliefern. Die den südlichen Bereich des Brandbergs entwässernden Riviere fließen in den Messum und den Orawab.

Geologie

Der Pluton des Brandbergmassivs bzw. der Brandberg-Komplex ist eine Granitintrusion und stellt einen anorogenen Ringkomplex des Intraplattentyps dar, dessen Platznahme in der Erdkruste vor ca. 130 Millionen Jahren in der geologischen Epoche im Jura und in der Kreide in einem hohen Krustenniveau stattfand. 40Ar/39Ar-Altersbestimmungen ergaben Alter von 132–130 Millionen Jahren, welche zeigen, dass die verschiedenen granitischen Einheiten des Brandbergs altersmäßig nicht voneinander unterscheidbar sind und dass sie sich gleichzeitig mit den Flutbasalten und dem vergesellschafteten felsischen Vulkanismus der Etendeka-Paraná-Provinz gebildet haben.<ref name="Schmitt et al 2000" /> Die Heraushebung und Abtragung von ca. 5 km überliegendem Gestein geschah vor ca. 60–80 Millionen Jahren.

Der Brandberg rief schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Interesse vieler Geologen, Mineralogen und Petrographen, später auch von Geophysikern, Chemikern, Geochemikern und Physikochemikern, hervor.<ref name="Hüser et al" /> Mit Bau, Bildung und Gestalt des Brandbergmassivs haben sich Hans Cloos und Karl F. Chudoba<ref name="Cloos Chudoba 1931" />, mit seinem Intrusionsmechanismus Hermann Korn und Henno Martin<ref name="Korn Martin 1953" /> befasst. Später beschäftigte sich Frank D. I. Hodgson mit Petrographie und Evolution der Brandberg-Intrusion.<ref name="Hodgson 1973" /> Das ökonomische Potential der Mineralisationen im Brandbergmassiv thematisierten Oleg von Knorring<ref name="von Knorring 1985" />, J. Potgieter<ref name="Potgieter 1987" />, C. Schlag und Alexander Willgallis<ref name="Schlag Willgallis 1988" />, Axel Schmitt und Mitarbeiter<ref name="Schmitt et al 2002" /> sowie Franco Pirajno.<ref name="Pirajno 2007" />

Zu den wichtigsten Veröffentlichungen über die Gesteine des Brandberg-Komplexes gehören Michael Diehls Dissertation zur Geologie, Mineralogie, Geochemie und hydrothermalen Alteration des Brandbergs<ref name="Diehl 1990" /> und die Arbeit von Peter Bowden und Mitarbeitern zur Evolution der anorogenen Granite in Namibia.<ref name="Bowden et al 1990" /> Altersdatierungen an den Gesteinen des Brandbergs nahmen u. a. Ronald T. Watkins und Mitarbeiter<ref name="Walkins et al 1994" /> und Axel K. Schmitt und Mitarbeiter<ref name="Schmitt et al 2000" /> vor. Unter den jüngeren Arbeiten müssen ferner die von Matthias J. Raab und Mitarbeitern<ref name="Raab et al 2005" /> und Tim Vietor und Mitarbeitern<ref name="Vietor et al 2001" /> erwähnt werden.

Aufbau

Datei:Geologische Karte Brandberg.png
Geologische Übersichtskarte des Brandberg-Alkaligesteinskomplexes

Im gegenwärtigen Erosionsniveau zeigt der Komplex eine Reihe von subvulkanischen magmatischen Zentren, die sämtlich eine granitische Zusammensetzung aufweisen. Metalumische Granite und quarzmonzonitische Gesteine nahmen als Ringgänge bzw. Kegelspalten (Cone Sheets) außerhalb der späteren Caldera oder als mächtige, ringförmige Lagen Platz. Peralumische Granite nehmen den Zentralteil des Komplexes ein; zeitlich folgen ihnen peralkalische Granite an der Peripherie des Massivs.

Alle Gesteinstypen des Brandberg-Komplexes weisen signifikante mineralogische und geochemische Merkmale von Graniten mit hoher Wärmeerzeugung (High-heat-producing Granites) bzw. A-Typ-Graniten mit anomal hohen Gehalten an inkompatiblen Elementen auf. Dazu zählen Elemente mit hoher Feldstärke (High Field Strength Elements, z. B. Zr, U, Th, Nb oder Ta) sowie LILE (Large-ion lithophile Elements, das sind Elemente mit großem Ionenradius wie K, Rb, Cs, Sr oder Ba).<ref name="Diehl 1990" />

Es wurden verschiedene Typen postmagmatischer hydrothermaler Alterationsprozesse beobachtet, die solchen, welche mit anorogenen Ringkomplexen in Nigeria vergesellschaftet sind, ähneln. In Abhängigkeit von der ursprünglichen chemischen Zusammensetzung des kristallisierenden Granits und seiner metasomatische Vorgänge auslösenden hydrothermalen Fluide können Prozesse der Kaliummetasomatose, Natriummetasomatose, Vergreisenung, Turmalinisierung und Chloritisierung beobachtet werden. Kationenaustauschprozesse führten zum Zusammenbruch der primären Mineralvergesellschaftung in den Graniten und zur Generierung von hydrothermalen Mineralparagenesen, die lokal mit der Kristallisation von Zink-, Zinn-, Niob-, Yttrium- sowie REE-haltigen Erzmineralen einhergingen. Das Spektrum von Subsolidus-Mineralen in diesen Vergesellschaftungen ist charakterisiert durch das Vorkommen von Albit (Ab99,4–96,8An0,6–3,2), gerötetem Mikroklin, die Destabilisierung von frühkristallisiertem Biotit zugunsten von Glimmern der Siderophyllit-Zinnwaldit-Reihe sowie lokale Konzentrationen von Turmalin.<ref name="Diehl 1990" />

Fenitisierte Granite, die hydrothermal gebildeten zinkhaltigen Fluor-Arfvedsonit und zinnhaltigen Aegirin als neugebildete Minerale enthalten, kommen in geschichteten, agpaitischen Gesteinsserien des Amis-Komplexes, einer Satellitenintrusion am Südwestrand des Brandbergs, vor. In diesem Zusammenhang treten verschiedene Typen und Stile von Mineralisationen auf: disperse Nb-, Ta-, REE-Mineralisationen, fein verteilte Sn-Mineralisationen sowie spalten- und gangkontrollierte Sulfid-/Oxid-Mineralisationen (Zn/Sn). Mineralisationen im Brandberg-Komplex sind generell auf Zonen beschränkt, wo postmagmatische Fluid-Gesteins-Wechselwirkungsprozesse stattfanden, deren Zeitdauer und Intensität hinreichend lang bzw. groß genug war, um Erzminerale zu generieren. Alterationszonen wurden in den Dachbereichen des Komplexes, entlang der Kontakte und der Randbereiche der einzelnen Intrusionen sowie im umgebenden Nebengestein beobachtet.<ref name="Diehl 1990" />

Entstehung

Datei:Brandberg Hornblende-Granit.JPG
Detail des Edenit führenden Granits im Brandbergmassiv

Der Brandberg weist eine ähnliche magmatische Evolution wie auch andere granitische Alkaligesteins-Ringkomplexe auf. Die Bildung des „Brandberg Alkaline Complex“ begann klassischerweise mit einer Aufdomung der Erdkruste, was zur Bildung von Kegelspalten führte und der die Platznahme von Cone Sheets (Ringgängen) folgte. Die früheste vulkanische Aktivität begann wahrscheinlich mit pyroklastischen Produkten und pyroklastischen Strömen rhyodazitischer Zusammensetzung.

Dem Prä-Caldera-Stadium des Komplexes folgte ein vulkanisches Stadium mit heftigen Eruptionen von pyroklastischem Material und Ignimbriten. Infolge der Leerförderung der Magmakammer entstand ein Einbruchskessel, ferner kam es zur Extrusion von ignimbritischen Intra-Caldera-Strömen (Caldera-Stadium). Mit Beginn des plutonischen Stadiums wurde granitisches Magma aufwärts gelenkt, welches dort in mächtigen Massen in höheren Niveaus erstarrte.

Diesem Stadium folgten nacheinander Subsidenz und die Intrusion des nächsten granitischen Magmenimpulses aus derselben Magmakammer. Die Erneuerung der Aufdomung führte zur Bildung eines neuen Zentrums, welches sich anfänglich in der Bildung von Cone Sheets von monzonitischer oder monzogranitischer Zusammensetzung äußerte und mit der Platznahme eines zentralen Doms bzw. einer pfropfenartigen Intrusion endete. Der Platznahme von Alkaligraniten folgte die periphere Intrusion eines lakkolithischen, perfekt geschichteten, peralkalischen Granits und vergesellschafteten Gesteinsgängen. Abschließend wurden radiale Bruchspalten mit Olivin- und Quarz-Doleriten gefüllt.<ref name="Diehl 1990" />

Datei:Doleritgangang Tsisabschlucht Brandberg.JPG
Doleritgang am Eingang zur Tsisabschlucht im Brandbergmassiv

Die verschiedenen Granite intrudierten in der nachstehend genannten Reihenfolge, angeordnet von der ältesten zur jüngsten Einheit:

  • porphyrische Quarzmonzonit-Ringgänge (ungefähre Flächenausdehnung 0,6 km²)
  • Fayalit-Hedenbergit-Granit (15 km²)
  • Edenit-Hedenbergit-Granit (220 km²), auch als „Kerngranit“<ref name="Cloos Chudoba 1931" /> bzw. „Main Granite“<ref name="Hodgson 1973" /> bezeichnet
  • zentraler Hornblende-Biotit-Granit, zum Teil mikroklinisiert (210 km²)
  • Biotit-Granit (24 km²)
  • Quarzmonzonit (7 km²)
  • peralkalischer, agpaitischer Arfvedsonit-Aegirin-Granit (5,5 km²), auch Brandbergit<ref name="Chudoba 1930" /> genannt.<ref name="Diehl 1990" />

Mehrere mächtige Schollen aus etendekazeitlichen Quarzlatiten und Basalten sowie karoozeitlichen Sedimenten, welche auf 800–900 m Seehöhe einen Saum um die Basis des Massivs bilden, finden sich im Ostteil des Brandbergs auch in größerer Höhe (2200 m). Sie wurden durch das intrudierende granitische, hochviskose post-Etendeka-Magma mit nach oben gerissen.<ref name="Cloos Chudoba 1931" /><ref name="Diehl 1990" />

Geschichte

Bei der Untersuchung der besiedlungstechnischen Etappen des Brandbergs wurden in der Amis-Schlucht in zwei Felsdächern Kulturschichten aus dem Middle Stone Age gefunden, die belegen, dass der Brandberg bereits zu dieser frühen Zeit zumindest aufgesucht wurde, was auch mit der Vorstellung übereinstimmt, dass im Middle Stone Age im Gegensatz zum Early Stone Age verstärkt neue Lebensräume und Ressourcen erschlossen wurden. Die Häufigkeit und Regelmäßigkeit von Spuren aus dem jüngeren Later Stone Age (ab dem 6. Jahrhundert v. Chr.) bis zur Zeitenwende zeigen eine Blütezeit bei der Besiedlung des Brandbergmassivs an.

Ab der Zeitenwende gehen die Besiedlungsspuren im Brandberg stark zurück, ohne dass genaue Gründe dafür festzustellen sind. Erst ab etwa 1500, also in den letzten 500 Jahren, nehmen die Besiedlungsspuren, die als „Brandberg-Kultur“ zusammengefasst werden, wieder stark zu. Wahrscheinlich führten die in der Kolonialzeit erfolgten Veränderungen im frühen 20. Jahrhundert zur Aufgabe des Brandbergs als Siedlungsraum.<ref name="Breunig Der Brandberg 2003" /> Die Gründe, den Brandberg längerfristig oder vorübergehend als Lebensraum zu wählen, können für die belegten Besiedlungsphasen unterschiedlich gewesen sein.

Die in auffälligem Kontrast zur wüstenartigen Umgebung stehenden vielfältigen natürlichen Ressourcen des Brandbergmassivs, die angesichts der relativ konstanten Klima- und Umweltverhältnisse im Jungpleistozän und im Holozän über die gesamte Dauer seiner menschlichen Besiedlung vorhanden waren, stellten aber immer einen konstanten Faktor dar. Sie waren sicher einer der Hauptgründe für die temporäre oder längerfristige Besiedlung des Gebirgsmassivs.<ref name="Breunig Der Brandberg 2003" />

Felsbilder

Der Brandberg gilt als der „Louvre der Felsmalerei“.<ref name="Die Zeit 9.6.2016" /> Am Brandberg wurden bis heute rund 50.000 Felsmalereien an 1.000 Fundorten nachgewiesen<ref name="AZ 9.7.2010" /> – zumeist an Überhängen und in unzugänglichem Gelände. Diese große Anzahl deutet auf einen großen Tierreichtum in vergangener Zeit hin. Die bekannteste dieser Kunstwerke ist die ca. 45 cm große Weiße Dame (White Lady), die am 4. Januar 1918 von Reinhard Maack in der Tsisab-Schlucht entdeckt wurde und eine der schönsten vorgeschichtlichen Felsmalereien darstellt.<ref name="AZ 9.1.2018" />

Datei:Wanderung Brandberg.JPG
Pfad zur weißen Dame in der Tsisab-Schlucht
Datei:Weiße Dame Brandberg.JPG
Felsmalereien mit weißer Dame

Neben diesem vermutlichen Krieger, der auch als Schamane gedeutet werden kann, sind zahlreiche weitere Jäger mit Speeren oder Bögen zu sehen. Diese sind umgeben vom typischen Jagdwild wie z. B. Oryxantilopen und Zebras. Das Alter der Zeichnungen wird auf zwei- bis viertausend Jahre geschätzt. Ob es sich dabei nur um Jagdszenen zum Beschwören des Jagdglücks handelt oder um Trancetänze von Schamanen, die mit Hilfe von Geistern in Tiergestalt heilen, ist nicht geklärt.<ref name="Lenssen-Erz Erz 2000" />

Durch den Massentourismus wurden viele der Malereien überschmiert und zerstört, die berühmte Dame wurde zwischenzeitlich durch Gitter geschützt. Um weiteren Vandalismus zu verhindern, muss für die eineinhalb- bis zweistündige Wanderung (komplett, Hin- und Rückweg) ein Führer genommen werden.

Die an Felsbildern reichste Fundstelle im gesamten Brandbergmassiv ist das in der oberen Amis-Schlucht gelegene Felsdach „Amis 10“ (Riesenhöhle), wo über 1.000 Felsmalereien gezählt worden sind. Dieser Platz ist durch seine geschützte Lage, die große überdachte Fläche und das angenehme Mikroklima als ungewöhnlich günstiger Aufenthaltsort gekennzeichnet.<ref name="Breunig Der Brandberg 2003" />

Die Zeichnungen wurden maßgeblich von Harald Pager<ref name="Die Zeit 9.6.2016" /> von der Universität Köln dokumentiert („The Rock Paintings of the Upper Brandberg I–V“). Bis zu seinem Tod 1985 erfasste er in acht Jahren rund 43.000 Zeichnungen von 879 Felsbildstellen auf 6 km Plastikfolie.<ref name="Pager 1989" /><ref name="Pager 1993" /><ref name="Pager 1995" /><ref name="Pager 1998" /><ref name="Pager 2000" />

Weitere Felsmalereien und Petroglyphen gibt es u. a. an der Spitzkoppe und in Twyfelfontein.

Klima

Nach Paul van den Elzen herrscht am Brandberg tropisches, episodisch-periodisch sommerfeuchtes Halbwüsten- bis Trockensavannenklima. Hauptsächlich zwischen Januar und März fällt bei Ostwind Regen, zumeist in Form von Gewittern. Der durchschnittliche Jahresniederschlag beträgt in Gipfelnähe 50–100 mm, an den Randzonen des Massivs 15–30 mm.

Die Hauptwindrichtung ist Südwest, wodurch Feuchtigkeit vom Atlantik in das Brandberggebiet gelangt. Charakteristisch ist das unregelmäßige Auftreten von Nebel. Im Sommer schwanken die Temperaturen zwischen 31 °C und 35 °C mit einem nächtlichen Minimum um 15 °C Durch die Wärmeabstrahlung des aufgeheizten Gesteins können örtlich Mikroklimata mit deutlich höheren Temperaturen entstehen. Dies ist auch die Ursache dafür, dass die umliegende Ebene nachts bedeutend mehr auskühlt als das Granitmassiv.<ref name="Van den Elzen 1983" />

Vorlage:Klimatabelle

Der Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger zufolge ist das Klima im Brandberggebiet vom Typ BWh – es herrscht also Wüstenklima mit ganzjährig kaum Niederschlägen.<ref name="Mindat" /> Die im Folgenden erwähnten Wetterdaten beruhen auf Werten, die Harald Pager an 1354 Tagen zwischen Oktober 1977 und Mai 1985 gesammelt hat.<ref name="Breunig 1990" />

Die wärmsten Monate im Brandbergmassiv sind Dezember, Januar und Februar. In dem erwähnten achtjährigen Beobachtungszeitraum lagen die Mittelwerte für diese Monate bei über 30 °C, die Minimalwerte zwischen 17 °C und 20 °C. Die höchste Temperatur überhaupt wurde in der Karoab-Schlucht mit 43 °C gemessen. Ab März fallen die Temperaturen und liegen im Juni bei minimal 12,5 °C und maximal 22,5 °C. Ab Juli erfolgt eine allmähliche Temperaturerhöhung. Auch in den Wintermonaten fallen die Temperaturen nur selten unter 10 °C. Allerdings sind an Wasserstellen bis zu 1 cm dicke Eisschichten beobachtet worden, so dass auch Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes auftreten.<ref name="Breunig Der Brandberg 2003" /><ref name="Breunig 1990" />

Niederschläge fallen hauptsächlich in den Sommermonaten Januar bis März. In den acht Jahren der detaillierten Niederschlagsmessung fielen im Monatsmittel 15–20 mm Niederschlag. Von April bis Oktober nehmen die Niederschläge mit Ausnahme von Juni und Juli stark ab und erhöhen sich erst in der „kleinen Regenzeit“ im November und Dezember wieder auf Werte unter 10 mm. Die Regenmengen, die im Beobachtungszeitraum im Juni und Juli fielen, sind für Wintermonate außergewöhnlich hoch und wahrscheinlich auf weit nach Norden reichende Sturmausläufer der kapländischen Winterregenzone zurückzuführen.<ref name="Breunig Der Brandberg 2003" /><ref name="Breunig 1990" />

Die Höhe der Jahresniederschläge erweist sich als extrem variabel. Von 1978 bis 1980 fiel die Höhe der Niederschläge von 60 mm auf 35 mm und 1981 auf fast 0 mm. In den folgenden vier Jahren erreichten die jährlichen Niederschlagsmengen Werte zwischen 90 und 110 mm. Das Jahresmittel über die Jahre 1978–1985 beträgt 67 mm. Landesweit wurde dieser Zeitraum als regenarm bezeichnet, so dass unter normalen Bedingungen langfristig von jährlich etwa 100 mm Niederschlag auszugehen sein dürfte.<ref name="Breunig Der Brandberg 2003" /><ref name="Breunig 1990" /> Dies würde auch der Lage des Brandberges im westlichen Teil der Zone mit Jahresniederschlägen von 100–200 mm<ref name="Van der Merwe 1983" /> entsprechen.

Die höchsten Niederschlagsmengen wurden in den Schluchten im Westen und Norden des Massivs gemessen, was aber eher darauf zurückzuführen ist, dass sich H. Pager im südlichen und östlichen Teil des Brandbergmassivs eher selten und dann nur in der trockenen Jahreszeit aufgehalten hat.<ref name="Breunig 1990" />

Ökologie

Flora

Datei:Brandberg-Akazie Brandberg.JPG
Brandberg-Akazie in der Amis-Schlucht
Datei:Boscia albitrunca-Brandberg (1).jpg
Charakteristisch durch seine weiße Rinde: Hirtenbaum

Johan Wilhelm Heinrich Giess zufolge liegt der Brandberg auf der Grenze zwischen der Zone der zentralen Namib und der östlich anschließenden Halbwüste und Savannenübergangszone, in der steigende Niederschlagsmengen einen üppigeren Pflanzenwuchs ermöglichen.<ref name="Giess 1971" />

Das Bild wird hier vor allem von Arten, die im Verhältnis zur Namibflora großwüchsig sind, geprägt. Hierzu gehören Gürichs Wolfsmilch (Euphorbia guerichiana), verschiedene Arten der Gattung Commiphora, die stammsukkulenten Cyphostemma-Arten, Adenolobus garipensis sowie die zu den Akazien gehörende Brandbergakazie (Acacia montis-ustii) und Senegalia robynsiana.<ref name="Giess 1971" /> Innerhalb der Halbwüste/Savannenübergangszone nimmt die Vegetation nach Osten hin zu.

Der Brandberg liegt im vegetationsarmen Westen, der hier nur vereinzelt Busch- und Baumwuchs aufweist und wo Gras nur nach ausreichenden Niederschlägen gedeiht. „Das auf diese Weise von Landschaften mit geringem Pflanzenwuchs umschlossene Gebirge hat mit seinem Vegetationsreichtum den Charakter einer Insel, die sich in eine botanisch viel ärmere Welt vorwagt.“<ref name="Breunig 1990" />

Insgesamt ist die Flora des Brandberges durch die Arbeiten von Willy Giess, Bertil Nordenstam, L. Moisel und Patricia Craven relativ gründlich erforscht. Seine Artenvielfalt ist mit ca. 500 verschiedenen Spezies beträchtlich.<ref name="Craven Craven" /> Hierzu gehören zahlreiche kleinwüchsige Pflanzen, doch auch Sträucher, z. B. die bereits erwähnten, häufig anzutreffenden Commiphora-Arten wie Blaublättrige Commiphora oder Papierrindiger Balsambaum (C. glaucescens), Federblättrige Commiphora (C. kraeuseliana), Felsenmyrrhe oder Felsenbalsambaum (C. saxicola), Ruten-Commiphora (C. virgata) und Eichenblättrige Commiphora (C. wildii), und Bäume wie Maulbeer-Feige (Ficus sycomorus), Hirtenbaum oder Witgatbaum (Boscia albitrunca), Sprokiesboom (Moringa ovalifolia), Akazienarten wie Anabaum (Faidherbia albida), Kameldorn (Vachellia erioloba), Bergdorn (Vachellia hereroensis), Brandbergakazie, Schwarzborkenbaum oder Harpuisboom (Ozoroa crassinervia), Butterbaum (Cyphostemma currorii), Dombeya rotundifolia, Stinkbäume wie Sterculia africana und S. quinqueloba sowie der Köcherbaum (Aloe dichotoma). Häufig kommt die Namibische Giftwolfsmilch (Euphorbia virosa) vor, deren milchiger Saft karzinogene Stoffe enthält.<ref name="Koenen 1977" />

Riesige Ausmaße von gelegentlich mehr als 1 m Höhe erreicht im Brandberg der Wüstenkohlrabi (Adenia pechuelii). Die Pflanze ist am Namibrand verbreitet und wird ansonsten zusammen mit Lithops ruschiorum und anderen kleinwüchsigen Sukkulenten zu den Kleinsukkulenten gerechnet. Die Herkunft der seltenen Tabakart Nicotiana africana, die nicht von den neuweltlichen Tabakpflanzen abstammt, gilt als pflanzengeographisches und phylogenetisches Rätsel.<ref name="Merxmüller Butler 1975" />

Datei:Blütenpflanze Hungorob-Schlucht Brandberg.JPG
Blütenpflanze in der Hungorob-Schlucht

Am Brandberg weist die Vegetation einen starken Höhengradienten auf, wobei die für Regionen mit stärkerem Regen charakteristischen Arten in Gipfelnähe prominenter werden. Im unteren Bereich der Hänge des Brandbergmassivs treten für die Halbwüste und Savannenübergangszone charakteristische Pflanzen auf. Zu ihnen gehören Moringa ovalifolia sowie die bereits oben erwähnten Adenolobus gariepensis und verschiedene Spezies der Genus Commiphora.

Sowohl im unteren als auch im mittleren Bereich der Hänge finden sich Brandbergakazie und Gürichs Wolfsmilch, wohingegen der Butterbaum nur im oberen Brandbergmassiv vorkommt. Der Gummiarabikumbaum (Senegalia senegal var. rostata) ist an die Anwesenheit von Basalt gebunden. Für die Hochlandsavanne (Bergdorn-Savanne) charakteristische Spezies finden sich im oberen Brandbergmassiv. Zu ihnen zählen Bergdorn, Euclea undulata, Dombeya rotundifolia, Rhus marlothii, Schwarzborkenbaum und Olivenbaum (Olea europaea subsp. africana). Am Eingang zu den Schluchten, angrenzend an die Namib-Ebene, oder in Wasserläufen an der Basis des Massivs, kommen Spezies vor, die für die westliche Fluss-Baumsavannen-Zone charakteristisch sind, wozu z. B. Kameldorn, Anabaum, Ahnenbaum bzw. Bleibaum (Combretum imberbe), die zu den Tamarisken gehörende Tamarix usneoides, der Falsche Ebenholzbaum (Euclea pseudebenus) und der Zahnbürstenbaum bzw. Löwenbusch (Salvadora persica) zu rechnen sind.<ref name="Craven Craven" />

Im Brandbergmassiv kommen sieben endemische Pflanzenarten vor: Felicia gunillae (Asteraceae), Hermannia merxmuelleri (Sterculiaceae), Lithops gracilidelineata subsp. brandbergensis (Mesembryanthemaceae), Nidorella nordenstamii (Asteraceae), Pentzia tomentosa (Asteraceae), Plumbago wissii (Plumbaginaceae) und Ruellia brandbergensis (Acanthaceae). Von diesen sieben für den Brandberg endemischen Pflanzen sind drei nur einmal in einem Jahr (1963) mit ungewöhnlich guten Regenfällen gesammelt worden.

Zwei davon, Felicia gunillae und Pentzia tomentosa, wurden nahe dem Gipfel des Königssteins gefunden, während die krautartige Nidorella nordenstamii auf der Westseite der Orabeswand in einem trockenen Wasserlauf angetroffen wurde. Plumbago wissii wurde auf dem Königstein und auf dem Aigub geborgen. Die Sukkulente Lithops gracilidelineata subsp. brandbergensis tritt zwischen 2300 m und 2400 m auf und stellt damit das höchste jemals angetroffene Habitat für die Genus Lithops dar.<ref name="Cole 1988" /> Die beiden häufigsten Endemiten sind diejenigen, die auch in niedrigeren Bereichen des Massivs gefunden wurden: Ruellia brandbergensis und Hermannia merxmuelleri. Hermannia merxmuelleri war allerdings ursprünglich nur aus der Tsisabschlucht bekannt.<ref name="Craven Craven" />

Einige der von Bertil Nordenstam im Jahre 1974 als für den Brandberg endemisch bezeichneten Pflanzen wurden seitdem auch in anderen Gebieten Namibias angetroffen. Dazu zählen Euphorbia monteiroi subsp. brandbergensis, eine im oberen Brandbergmassiv häufige Pflanze, die auch an der Spitzkoppe gefunden wird, Hoodia montana (synonym mit Hoodia currorii), Mentha wissii (synonym mit der auch in der Naukluft sowie südlich des Orange River angetroffenen Mentha longifolia subsp. Wissii), Scirpus aciformis (synonym mit Isolepis hemiuncialis) sowie Scirpus hystricoides (synonym mit Lipocarpha rehmannii). Othonna brandbergensis findet sich auch am Gamsberg. Die nach dem Brandberg benannte Acacia montis-usti kommt zwar nur in Namibia vor, ist aber nicht endemisch für den Brandberg.<ref name="Craven Craven" />

Fauna

Vorlage:Zitat

Datei:Brandberg-Rock dassie.jpg
Klippschliefer im Hohen Brandberg

Das größte Tier im Hohen Brandberg ist der Leopard (Panthera pardus), dessen Nahrung auch im Brandbergmassiv überwiegend aus Klippspringern, Klippschliefern und anderen kleinen Tieren bestehen dürfte.<ref name="Breunig Der Brandberg 2003" />

Datei:Klippschliefer-Latrine.JPG
Klippschliefer-Latrine mit Hyraceum, einer verfestigten Masse aus dem Kot und Urin der Tiere

Die den Meerschweinchen ähnelnden Klippschliefer (Procavia capensis) leben in felsigen Unterschlüpfen, in deren Umgebung die Felswände von einer als Hyraceum bezeichneten, verfestigten und ausgebleichten Masse aus dem Kot und Harn der Tiere mit weißen Streifen bedeckt sind, welche die Behausung einer Klippschliefer-Kolonie weithin sichtbar machen. Möglicherweise ist dieses weiße „Hyraceum“ auch als Bestandteil der weißen Farbe für die Felsmalereien verwendet worden, wie es ähnlich für Fäkalien von Greifvögeln oder Hyänen-Kot bekannt ist.<ref name="Prinsloo et al 2013" /> Andererseits wird der Einfluss von „Hyraceum“ auf den Zerfallsprozess der Felsmalereien diskutiert.<ref name="Prinsloo 2007" />

Die einzige im Brandbergmassiv vorkommende Antilope ist der Klippspringer (Oreotragus oreotragus), der standorttreu ist und meist paarweise auftritt.<ref name="Breunig Der Brandberg 2003" /> Obwohl im Brandberggebiet nicht heimisch, streifen doch – zu erkennen am hinterlassenen Dung – gelegentlich Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis) und Afrikanischer Elefant (Loxodonta africana) im unteren Bereich der Schluchten, um dort zu weiden, wobei dort u. a. Akazien zu ihrer Nahrung gehören.

Wasserstellen ziehen Vögel an, die von den in ihrer Vielfalt überhaupt nicht erfassten Insekten profitieren. Erwähnt werden verschiedene Taubenarten, Rosenpapageien, Tukane, Eulen, Felsenadler und zahlreiche Kleinvögel. In den Schluchten und ihren Ausläufern sind Perl- und Sandhühner beobachtet worden.<ref name="Viereck 1968" /> Eine neuere Arbeit listet für den Brandberg 120 verschiedene Vogelarten auf, von denen sechs Arten als verbreitet bezeichnet werden. Zu ihnen zählen Palmtaube (Spilopelia senegalensis, Vorlage:EnS), Rosenköpfchen (Agapornis roseicollis, Vorlage:EnS), Pycnonotus nigricans (Vorlage:EnS), Bergsteinschmätzer (Oenanthe monticola, Vorlage:EnS), Onychognathus nabouroup (Vorlage:EnS) und Cinnyris fuscus (Vorlage:EnS).<ref name="Brown 1991" />

Weitere 16 werden als häufig genannt. Zu ihnen zählen der zu den Falken gehörende Falco rupicolus (Vorlage:EnS), der zu den Trappen zählende Eupodotis rueppellii (Vorlage:EnS), Felsentaube (Columba livia, Vorlage:EnS), Kaptäubchen (Oena capensis, Vorlage:EnS), Perlzwergkauz (Glaucidium perlatum, Vorlage:EnS), Südlicher Gelbschnabeltoko (Tockus leucomelas, Vorlage:EnS), Rotstirn-Bartvogel (Tricholaema leucomelas, Vorlage:EnS), der zu den Schwalben gehörende Ptyonoprogne fuligula (Vorlage:EnS), Oenanthe familiaris (Vorlage:EnS), Prinia flavicans (Vorlage:EnS), Batis pririt (Vorlage:EnS), Südlicher Fiskalwürger (Lanius collaris, Vorlage:EnS), Bokmakiri (Telophorus zeylonus, Vorlage:EnS), der Finkenvogel (Crithagra albogularis, Vorlage:EnS) sowie Kapammer (Emberiza capensis, Vorlage:EnS) und Emberiza impetuani (Vorlage:EnS), die beiden zu den Ammern gehören.<ref name="Brown 1991" />

Nach einer Studie von Paul van den Elzen<ref name="Van den Elzen 1983" /> über die Herpetofauna des Brandbergmassivs gibt es hier 26 Eidechsenarten, von denen einige sehr häufig sind. Endemisch ist der Pachydactylus gaiasensis (Vorlage:EnS). Von den fünf belegten Froschlurchen werden im offenen Wasser oft Kaulquappen beobachtet.

Unter den zehn Schlangenarten finden sich der Angolapython (Python anchietae), die Braune Hausschlange (Boaedon fuliginosus), die Mopane-Schlange (Hemirhagerrhis nototaenia viperina), die Karoo-Sandschlange (Psammophis notostictus), die Psammophis sibilans leopardinus (Vorlage:EnS), Pythonodipsas carinata (Vorlage:EnS), die lange als Unterart der Afrikanischen Speikobra (Naja nigricolis nigricincta) geführte, aber nun eigenständige Art Naja nigricincta (Zebraschlange oder Zebra-Speikobra), die Puffotter (Bitis arietans) und die Gehörnte Puffotter (Bitis caudalis). Insgesamt sind am Brandberg 41 Formen von Amphibien und Reptilien bekannt.<ref name="Van den Elzen 1983" /><ref name="Breunig Der Brandberg 2003" />

Besonders vielfältig sind die Skorpione mit 20 verschiedenen Arten in sieben Gattungen (Brandbergia, Lisposoma, Hottentotta, Parabuthus, Uroplectes, Hadogenes und Opistophthalmus) in vier Familien (Bothriuridae, Buthidae, Hemiscorpiidae, Scorpionidae) vertreten. Das Vorkommen am Brandberg wird als die reichste Skorpion-Fauna in Namibia, wenn nicht sogar im gesamten südlichen Afrika, angesehen und zählt zu den reichsten Skorpion-Faunen der Welt.<ref name="Prendini Bird 2008" /> Reich vertreten sind auch die Springspinnen, von denen im Bereich des Brandbergs neunzehn verschiedene Arten, darunter die nach der Lokalität benannte Mashonarus brandbergensis, vorkommen.<ref name="Wesolowska 2006" />

Die in den zahlreichen Felsmalereien des Gebirges wiedergegebene Tierwelt findet sich im Brandbergmassiv nicht wieder. Auch wenn das Klima zu Lebzeiten der Felsbildkünstler ein wenig anders als heute gewesen sein mag, wird der obere Teil des Berges für die hauptsächlich dargestellten Großsäuger unzugänglich geblieben sein. Bemerkenswerterweise sind die Tiere, die als Nahrung in Frage kommen und wie Klippschliefer nachweislich auch gejagt wurden, unter den Felsbildern fast überhaupt nicht dargestellt.<ref name="Breunig Der Brandberg 2003" />

Das Brandbergmassiv geriet jüngst durch die sensationelle Entdeckung einer neuen Insektenordnung, der sogenannten Gladiatoren, die nur in dieser indigenen Region vorkommen, in das Rampenlicht der Forschung. An der Entdeckung sowie Artenbestimmung war ein deutsch-namibischer Student der Universität Bremen wesentlich beteiligt, während ein anderer Deutscher weitere Forschungsarbeit dazu beitrug. Die Gladiatoren verbleiben gegenwärtig (2005) noch in der vertiefenden Erforschung durch Entomologen.<ref name="Klass et al 2002" /><ref name="AZ 19.3.2002" /><ref name="Webarchiv" />

Weitere lebende Fossilien stellen zwei Vertreter der Gattung Alavesia aus der Familie der Buckeltanzfliegen (Hybotidae) dar. Bis 2007 kannte man diese Tiere nur aus 112–89 Millionen Jahre alten Bernsteininklusen aus Nordspanien und Burma. Sinclair und Kirk-Spriggs berichten 2009, dass bereits 1998 die ersten lebenden Fliegen dieser Gattung auf dem Brandbergmassiv nachgewiesen werden konnten.<ref name="Sinclair Kirk-Spriggs 2009" /> Unter den Insekten sind für das Brandberggebiet die Langbeinfliege Schistostoma brandbergensis, der Wurmlöwe Leptyoma monticola, die zu den Mythicomyiidae gehörende Gattung Hesychastes und die Art Psiloderoides dauresensis endemisch.<ref name="Kirk-Spriggs Stuckenberg 2009" />

Wirtschaft

Nationaldenkmal und Welterbekandidat

Vorlage:Infobox Nationales Denkmal in Namibia Seit dem 15. Juni 1951 gehört das Brandbergmassiv zum Nationalen Erbes Namibias.<ref name="Brandberg National Monument" /><ref name="Vogt 2004" /> Seit 2002 ist das Brandbergmassiv auch ein Kandidat für das Welterbe in Namibia und ist in eine Tentativliste mit Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind.

Landwirtschaft und Tourismus

Eine landwirtschaftliche Nutzung des Brandbergmassivs oder Teilen davon hat in den letzten einhundert Jahren nicht stattgefunden und wird auch in absehbarere Zeit keine Rolle spielen. Heute ist das Brandbergmassiv vor allem für die Felsmalereien und Felsgravuren bekannt, die einen beträchtlichen Anteil an der touristischen Bedeutung und Erschließung des Gebirgsmassivs haben, die an der Grenze zum Massentourismus steht.

Angesichts der Notwendigkeit, für die Wanderung zum Beispiel zur Weißen Dame einen lizenzierten Führer des Brandberg Community Tourist Project zu mieten, ist einerseits der Schutz der Kunstwerke durch die Anwesenheit der Führer gewährleistet und wird andererseits auch ein Beitrag zur Beschäftigung der Bevölkerung geleistet.

Die grandiose Natur, die bei der Verwitterung der verschiedenen Granitvarietäten entsteht und vor allem der Nimbus des höchsten Berges Namibias führen zu einer weiteren touristischen Komponente mit Möglichkeiten zum Bergwandern und Felsklettern.<ref name="Burhardt 2010" /> Auch der Königsstein als die höchste Erhebung im Brandbergmassiv kann bestiegen werden. Das ist aber nur mit einem Führer in den Monaten mit gemäßigten Temperaturen (April bis August/September) im Rahmen einer mehrtägigen Tour möglich. Die günstigste Route geht von der Südseite aus.<ref name="www.info-namibia.com" />

Bergbau

Datei:Brandberg Pyrophyllite.JPG
Am Eingang der Hungorob-Schlucht im Brandbergmassiv anstehende Brekzie aus Pyrophyllit und Peliten der Karoo-Sequenz

Obwohl die „Brandberg West Mine“ den Namenszusatz „Brandberg“ trägt, liegt sie in einer Entfernung von ca. 45 km vom Brandbergmassiv. Hier sind von 1946 bis 1980 im Tagebau Zinn- und Wolframerze gewonnen worden.<ref name="Pirajno" /> Das Brandbergmassiv selbst enthält in den Aegirin-Arfvedsonit-haltigen Gesteinen des „Amis Layered Complex“ Gesamtgesteinsgehalte von bis zu 1600 ppm Zinn und bis zu 1800 ppm Zink.<ref name="Diehl 1990" /> Ein möglicher Abbau der Vererzungen kommt jedoch aufgrund der Einstufung des Massivs als National Monument<ref name="Brandberg National Monument" /> nicht in Frage.

Ein hauptsächlich aus Pyrophyllit bestehendes Gestein ist sporadisch in der Amis-Schlucht an den Westhängen des Brandbergs abgebaut worden, steht aber z. B. auch in der Hungorob-Schlucht an. Der Pyrophyllit ist mit tief rötlichbraunen Peliten der Karoo-Sequenz vergesellschaftet, die einer niedriggraden Metamorphose und einer sauren Metasomatose unterworfen waren. Die Pelite befinden sich im Kontakt mit den peralkalischen Graniten des „Amis Layered Complex“. Der Pyrophyllit hat sich wahrscheinlich metasomatisch während der Interaktion zwischen Fluiden und dem anstehenden Gestein bei niedrigen Temperaturen gebildet.

Das alterierte Sediment besteht aus faserigen Pyrophyllit-Kristallen in Verbindung mit Quarz, Hämatit sowie akzessorischem Turmalin und Zirkon. Der Abbau erfolgte in der Vergangenheit nur sehr unregelmäßig. Das relativ weiche Material wird „Brandberg Pyrophyllite“ genannt und für Steinschnitzarbeiten (Aschenbecher, Dekorationsgegenstände) verwendet, die in Souvenirgeschäften (in Windhoek, aber auch in Uis) angeboten worden sind.<ref name="Schneider 1992" /><ref name="Schneider Jahn 2006" />

Obwohl das Massiv ein ausgewiesenes National Monument<ref name="Brandberg National Monument" /> und deshalb das Sammeln von Mineralen hier ausdrücklich verboten ist, fand in den vergangenen Jahren in den südöstlichen Schluchten des Massivs (z. B. Orabes) ein illegaler Abbau von Mineralen wie auf Feldspat sitzenden Amethyst-Zepterkristallen, Epidot, Prehnit, Magnetit und Zeolithen statt. Im Jahre 2007 erreichten von hier stammende Topas-Kristalle mit attraktiven Flüssigkeitseinschlüssen den Mineralmarkt. Die bis 16 cm großen Topas-Kristalle gehören zu den größten je in Namibia gefundenen Vertretern dieser Mineralart.<ref name="Bezing et al 2007" /><ref name="Bezing et al 2014" />

Amethyst-Zepterkristalle mit einer sehr kräftigen violetten, jedoch ungleichmäßigen Färbung sind im Übrigen im Gebiet des Brandbergmassivs bereits in den 1930er Jahren gefunden worden. Sie zeigen häufig Zonarschichtung und eine sanduhrförmige Verteilung der Farbe sowie zahlreiche Einschlüsse, auch Flüssigkeitseinschlüsse mit Libelle.<ref name="Menzer 1936" />

„Brandberg“ wird fälschlicherweise auch als Fundort für die in den Gobobosebbergen (Tafelkop) oder im Messum-Krater gefundenen Minerale wie Amethyst, Prehnit oder Zeolithe verwendet.<ref name="Schneider Jahn 2006" />

Literatur

  • Vorlage:Literatur
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  • Claus Burfeindt: Der Weg zum Brandberg. Selbstverlag, 1970.
  • Goodman Gwasira: Rethinking the archaeology of the Dâures Mountain in a post-colonial context. In: Namibia Wissenschaftliche Gesellschaft Journal, Ausgabe 66, 2018, ISBN 978-99945-76-60-9, S. 113ff.
  • Detlev Henschen: Namibias vergessene Welt: Der Brandberg. Delius Klasing Verlag, Bielefeld 2006, ISBN 978-3-7688-1778-3.
  • Vorlage:Literatur
  • Vorlage:Literatur

Siehe auch

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="2114 Omaruru"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Andersson 1861"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Andersson 1863"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Map Andersson"> British Library: India Office Records and Private Papers - Map of Damara and Great Namaqua Land and the Adjacent Countries to and beyond Lake Ngami as explored and surveyed by Messrs Galton & Andersson </ref> <ref name="AZ Februar 1955"> Allgemeine Zeitung Zeitung Namibia, Februar 1955 (unvollständige Quelle) </ref> <ref name="AZ 19.3.2002"> Allgemeine Zeitung, Artikel «Neue Ordnung» vom 19. März 2002 von Anonymus </ref> <ref name="AZ 28.5.2010"> Allgemeine Zeitung, Artikel «Brandberg: Much more than the highest mountain in Namibia» vom 28. Mai 2010 von Anonymus </ref> <ref name="AZ 9.7.2010"> Allgemeine Zeitung, Artikel «Felsmalereien geben Rätsel auf» vom 9. Juli 2010 von Anonymus </ref> <ref name="AZ 19.12.2017"> Allgemeine Zeitung, Artikel «Vor 100 Jahren – Erstbesteigung des Königsteins im Brandbergmassiv» vom 19. Dezember 2017 von Anonymus </ref> <ref name="AZ 9.1.2018"> Allgemeine Zeitung, Artikel «Erfolgreiche „Jubiläums-Besteigung“ des Königsteins im Brandbergmassiv» vom 9. Januar 2018 von Wiebke Schmidt </ref> <ref name="Bezing et al 2007"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Bezing et al 2014"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Breunig 1990"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Breunig Der Brandberg 2003"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Brown 1991"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Brandberg National Monument"> Brandberg National Monument: National Monuments – Brandberg (englisch) </ref> <ref name="Burfeindt"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="claus-burfeindt.blogspot"> Blogspot – Claus Burfeindt </ref> <ref name="Bowden et al 1990"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Burhardt 2010"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Chudoba 1930"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Cloos Chudoba 1931"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Cole 1988"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Craven Craven"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Diehl 1990"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Die Zeit 9.6.2016"> Die Zeit, Artikel «Von dieser Kunst besessen» vom 9. Juni 2016 von Urs Willmann </ref> <ref name="Lenssen-Erz Erz 2000"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Giess 1971"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Gürich 1891"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Hodgson 1973"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Hüser et al"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Klass et al 2002"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Koenen 1977"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Kirk-Spriggs Stuckenberg 2009"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Korn Martin 1953"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Lempp 1960"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Menzer 1936"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Mindat"> Mindat – Brandberg </ref> <ref name="Moser 2007"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Merxmüller Butler 1975"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Nienaber Kaper 1977"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Pager 1989"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Pager 1993"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Pager 1995"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Pager 1998"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Pager 2000"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Pirajno"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Pirajno 2007"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Potgieter 1987"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Prendini Bird 2008"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Prinsloo et al 2013"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Prinsloo 2007"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Raab et al 2005"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Schlag Willgallis 1988"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Schmitt et al 2000"> Vorlage:Literatur Vorlage:Toter Link </ref> <ref name="Schmitt et al 2002"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Schneider 1992"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Schneider Jahn 2006"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Sinclair Kirk-Spriggs 2009"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Van den Elzen 1983"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Van der Merwe 1983"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Viereck 1968"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Vietor et al 2001"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Vogt 2004"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="von Knorring 1985"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Walkins et al 1994"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Webarchiv"> Vorlage:Webarchiv Pressemitteilung Nr. 219 / 10. Oktober 2002 der Universität Bremen. </ref> <ref name="Wesolowska 2006"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="www.info-namibia.com"> Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten im Brandbergmassiv </ref> </references>