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Brück (Köln)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wappen von Brück
Wappen von Brück
Wappen von Köln
Wappen von Köln
Brück
Stadtteil 807 von Köln
Lage von Brück im Stadtbezirk Köln-Kalk
Lage von Brück im Stadtbezirk Köln-Kalk
Koordinaten 50° 56′ 45″ N, 7° 4′ 51″ OKoordinaten: 50° 56′ 45″ N, 7° 4′ 51″ O
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Fläche 7,5 km²
Einwohner 10.083 (31. Dez. 2021)
Bevölkerungsdichte 1344 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Apr. 1914
Postleitzahl 51109
Vorwahl 0221
Stadtbezirk Kalk (8)
Verkehrsanbindung
Autobahn 4
Bundesstraße 55
Stadtbahnlinie 1
Buslinien 154 187
Quelle: Einwohner 2021. (PDF) Kölner Stadtteilinformationen
Datei:Köln-Brück - Em Hähnche.jpg
Wirtshaus „Em Hähnche“ von 1782

Brück (kölsch Bröck<ref>Online-Wörterbuch. Akademie för uns kölsche Sproch, abgerufen am 4. Februar 2026.</ref>) ist ein rechtsrheinischer Stadtteil Kölns und gehört zum Stadtbezirk Kalk.

Lage

Brück liegt an der Grenze zum Bergischen Land und an der Grenze zwischen Niederterrasse und Mittelterrasse in der Kölner Bucht. Brück grenzt im Osten an die Stadtteile Lustheide und Refrath der Stadt Bergisch Gladbach, im Süden befindet sich der Königsforst und Rath, im Westen Merheim und im Norden Dellbrück.

Geschichte

Der Ort entstand am Kreuzungspunkt der alten Handelswege Mauspfad und Brüderstraße. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Brück erfolgte im Jahre 1166. Damals besaß die Abtei Altenberg in Brück einen Hof. Dieser wurde um 1270 von Graf Adolf V. erworben. Seit dem Mittelalter gehörte der Ort politisch zum Kirchspiel Merheim im bergischen Amt Porz, Herzogtum Berg. Im Jahre 1411 wurde erstmals die Zollstation in Brück erwähnt. Sie wurde an verschiedene Brücker Familien verpachtet. Bereits 1437 wurde ein Hospital für Arme gestiftet und 1444 ließ Herzog Gerhard II. von Jülich und Berg eine Kapelle errichten.

Mit der Errichtung des Großherzogtums Berg (1806) und der Neugliederung der Verwaltung nach französischem Vorbild (1808) kam Brück an das Département Rhein. Seit 1815 gehörte Brück zur Bürgermeisterei Merheim im Kreis Mülheim. 1864 erfolgte der Neubau der Hubertus-Kapelle. 1906 wurde Brück durch eine Kleinbahn an Köln angebunden (heutige Stadtbahnlinie 1), die 1913 bis Bensberg verlängert wurde. Zusammen mit der Gemeinde Merheim (rrh.) wurde Brück im Jahre 1914 nach Köln eingemeindet. In den folgenden Jahren erfolgte eine starke Bautätigkeit. So wurde zwischen 1925 und 1940 eine Siedlung auf dem Klausenberg – zunächst wurde an der Brücker Heide angefangen – errichtet. Schließlich erfolgte die Errichtung der Siedlung Gräfenhof 1947/49. 1965 wurde der Grundstein für den Bau der Konrad-Adenauer-Siedlung im Westen von Brück gelegt. Aus dieser neuen Siedlung entstand 1992 der neue Stadtteil Neubrück.

Bevölkerungsstatistik

Struktur der Bevölkerung von Köln-Brück (2021)<ref>Kölner Stadtteilinformationen. Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik, abgerufen am 2. Januar 2023.</ref>:

  • Durchschnittsalter der Bevölkerung: 46,0 Jahre (Kölner Durchschnitt: 42,3 Jahre)
  • Ausländeranteil: 9,7 % (Kölner Durchschnitt: 19,3 %)
  • Arbeitslosenquote: 6,1 % (Kölner Durchschnitt: 8,6 %)

Religion

Einrichtungen

Vereine

Siehe auch

Literatur

  • Johann Bendel, Heimatbuch des Landkreises Mülheim am Rhein, Geschichte und Beschreibung, Sagen und Erzählungen, Köln-Mülheim 1925
  • Christian Schuh: Kölns 85 Stadtteile. Geschichte, Daten, Fakten, Namen. Emons, Köln 2003, ISBN 3-89705-278-4.
  • Kulturpfad Köln-Brück. Köln 2005
  • Zu Fuß durch Brück – Ein Stadtteilführer, Köln-Brück 2004, ISBN 3-931291-10-3
  • Brück und seine Siedlungen : vom Bergischen Straßendorf zum Kölner Stadtteil / Brück : Geschichts- und Heimatverein, Köln 2006, ISBN 978-3-00-019858-8.
  • Gegen das Vergessen, Brück im Nationalsozialismus, Band 10 der Werkstatt für Ortsgeschichte Köln-Brück e. V., Eigenverlag, Köln 2002, ISBN 3-931291-09-X.
  • Udo Mitzschke: Geschichte von Brück, Band 13 der Werkstatt für Ortsgeschichte Köln-Brück e. V., Eigenverlag, Köln 2008, ISBN 978-3-931291-11-2.
  • Geschichtswerkstatt Köln-Brück (Hrsg.): Von Brück in alle Himmelsrichtungen. Ein Radführer zu historischen Orten. Eigenverlag, Köln 2023.

Weblinks

Commons: Köln-Brück – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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