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Borschtschiw

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{{#if: befasst sich mit der ukrainischen Stadt; für weitere Orte gleichen Namens in der Ukraine siehe Borschtschiw (Begriffsklärung).

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Diese Weiterleitung ist grundsätzlich kein Gegenstand von SLA.; {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=ru|SCRIPTING=Cyrl|SERVICE=russisch}}) ist eine Stadt im Süden der ukrainischen Oblast Ternopil mit etwa 10.370 Einwohnern.

Datei:Народний будинок (мур) Борщів.jpg
"Russisches Haus" in Borschtschiw

Borschtschiw war bis Juli 2020 das Zentrum des gleichnamigen Rajons und liegt östlich des Flusses Nitschlawa, einem Zufluss des Dnister. Nördlich liegt Tschortkiw und, etwa 110 Kilometer entfernt, die Oblasthauptstadt Ternopil.

Geschichte

Ein genaues Gründungsdatum von Borschtschiw ist unbekannt. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1456. 1629 erhielt der Ort das Stadtrecht nach Magdeburger Recht. Damals lag der Ort in der Woiwodschaft Podolien in der Adelsrepublik Polen-Litauen.<ref>Rizzi Zannoni, Karta Podola, znaczney części Wołynia, płynienie Dniestru od Uścia, aż do Chocima y Ładowa, Bogu od swego zrzodła, aż do Ładyczyna, pogranicze Mołdawy, Woiewodztw Bełzkiego, Ruskiego, Kiiowskiego y Bracławskiego.; 1772</ref> Nach der ersten polnischen Teilung 1772 fiel die Stadt als östlicher Teil von Galizien an die Habsburgermonarchie und war hier Sitz der Bezirkshauptmannschaft des Bezirkes Borszczów. Der Bau der Lokalbahn Teresin–Iwanie Puste durch die ostgalizischen Lokalbahnen von Tschortkiw kommend nach Iwane-Puste im Jahre 1898 bewirkte einen wirtschaftlichen Aufschwung für Borschtschiw.

Nach dem Zusammenbruch der Habsburgermonarchie am Ende des Ersten Weltkriegs im November 1918 war die Stadt kurzzeitig Teil der Westukrainischen Volksrepublik. Im Polnisch-Ukrainischen Krieg besetzte das neu gegründete Polen im Juli 1919 auch die letzten Teile der Westukrainischen Volksrepublik. Am 21. November 1919 sprach der Hohe Rat der Pariser Friedenskonferenz Ostgalizien Polen zu.

1919 eroberte Polen unter Józef Piłsudski im Rahmen des polnisch-sowjetischen Krieges Teile der Ukraine und damit auch Borschtschiw, das der neuen Woiwodschaft Tarnopol eingegliedert wurde. Bis 1939, als der Landesteil in Folge der sowjetischen Besetzung Ostpolens an die Ukrainische SSR fiel, war die Stadt polnisch. Seit 1991 gehört Borschtschiw zur unabhängigen Ukraine.

Verwaltungsgliederung

Am 30. Juni 2016 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Borschtschiw ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), zu dieser zählen auch noch die 8 Dörfer Koroliwka, Muschkatiwka, Pyschtschatynzi, Sloboda-Muschkatiwska, Strilkiwzi, Werchnjakiwzi, Wyssitschka und Zyhany,<ref>Відповідно до Закону України "Про добровільне об'єднання територіальних громад" у Тернопільській області у Борщівському районі</ref> bis dahin bildete sie die gleichnamige Stadtratsgemeinde Borschtschiw (Борщівська міська рада/Borschtschiwska miska rada) im Zentrum des Rajons Borschtschiw.

Am 12. Juni 2020 kamen noch weitere 17 in der untenstehenden Tabelle aufgelistetenen Dörfer zum Gemeindegebiet.<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 724-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Тернопільської області"</ref>

Seit dem 17. Juli 2020 ist sie ein Teil des Rajons Tschortkiw.<ref>Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX "Про утворення та ліквідацію районів"</ref>

Folgende Orte sind neben dem Hauptort Borschtschiw Teil der Gemeinde:

Name
ukrainisch transkribiert ukrainisch russisch polnisch
Babynzi Бабинці Бабинцы (Babinzy) Babińce (ad Krzywcze)
Chudijiwzi Худіївці Худиевцы (Chudijewzy) Chudyjowce
Hlybotschok Глибочок Глубочок (Glubotschok) Głęboczek
Hrabiwzi Грабівці Грабовцы (Grabowzy) Grabowiec
Konstanzija Констанція Констанция Konstancja, Konstancya
Koroliwka Королівка Королёвка (Koroljowka) Korolówka
Kosatschtschyna Козаччина Козаччина (Kosatschtschina) Kozaczyzna
Krywtsche Кривче Кривче (Kriwtsche) Krzywcze
Laniwzi Ланівці Лановцы (Lanowzy) Łanowce
Muschkatiwka Мушкатівка Мушкатовка (Muschkatowka) Muszkatówka, Muszkatowce
Oserjany Озеряни Озеряны Jezierzany
Pylatkiwzi Пилатківці Пилатковцы (Pilatkowzy) Piłatkowce
Pyschtschatynzi Пищатинці Пищатинцы (Pischtschatinzy) Piszczatyńce
Sapohiw Сапогів Сапогов (Sapogow) Sapohów, Sapahów
Schuparka Шупарка Шупарка Szuparka
Schylynzi Жилинці Жилинцы (Schilinzy) Zielińce
Schyschkiwzi Шишківці Шишковцы (Schischkowzy) Szyszkowce
Skowjatyn Сков'ятин Сковятин (Skowjatin) Skowiatyn
Slobidka-Muschkatiwska Слобідка-Мушкатівська Слободка-Мушкатовская (Slobodka-Muschkatowskaja) Słobódka Muszkatowiecka
Strilkiwzi Стрілківці Стрелковцы (Strelkowzy) Strzałkowce
Tulyn Тулин Тулин (Tulin) Tulin
Werchnjakiwzi Верхняківці Верхняковцы (Werchnjakowzy) Wierzchniakowce
Wowkiwzi Вовківці Волковцы (Wolkowzy) Wołkowce (ad Borszczów)
Wyssitschka Висічка Высичка Wysuczka
Zyhany Цигани Цыганы (Zygany) Cygany

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Oblast Ternopil

Vorlage:Normdaten