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Bonyhád

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Bonyhád
Datei:HUN Bonyhád Címer.svg
Basisdaten
Staat: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
Region: Südtransdanubien
Komitat: Tolna
Kleingebiet bis 31.12.2012: Bonyhád
Kreis: Bonyhád
Koordinaten: 46° 18′ N, 18° 32′ OKoordinaten: 46° 17′ 53″ N, 18° 31′ 56″ O
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Fläche: 72,13 km²
Einwohner: 11.788 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 163 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 74
Postleitzahl: 7150
KSH-kód: 06497
Struktur und Verwaltung (Stand: 2023)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeisterin: Ibolya Gyöngyi Filóné Ferencz (Fidesz-KDNP)
Postanschrift: Széchenyi tér 12
7150 Bonyhád
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Bonyhád [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈboɲhaːd] (deutsch Bonnhard)<ref name="Mh">Magyarország helységnévtára: Bonyhád. Központi Statisztikai Hivatal, abgerufen am 24. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Tolna. 15 Prozent der Einwohner gehören zur Volksgruppe der Ungarndeutschen.<ref name="Mh" />

Geografische Lage

Bonyhád ist das wirtschaftliche, kulturelle und Verwaltungszentrum des gleichnamigen Kreises. Die Stadt liegt in der Nähe des Mecsekgebirges, 14 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Szekszárd und 34 Kilometer nordöstlich der Großstadt Pécs.

Größere Orte der näheren Umgebung im Umkreis von etwa 30 Kilometern sind Bátaszék (Komitat Tolna), Decs, Kakasd, Komló, Lengyel, Magyaregregy, Mecseknádasd, Murga, Nagypall, Óbánya, Pécs, Pécsvárad, Sióagárd, Szászvár, Szedres, Tolna, Szekszárd, Zengővárkony und Zomba.

Name

Der Name geht entweder auf Bony (mooriger, wässriger Ort) oder auf den Herzog Bonyha aus der Zeit der Árpáden zurück.

Geschichte

Bonyhád erhielt im Jahr 1782 von Kaiser Joseph II. den Rang des Marktfleckens und wurde zum Zentrum der Region. Im Zeitalter des Feudalismus entwickelte sich die Wirtschaft unter anderem durch das Bonyháder Rind, die Emaillefabrik (seit 1909) und die Schuhfabrik (seit 1917). Auch seine vielen Schulen haben Bonyháds regionale Bedeutung gesteigert.

Städtepartnerschaften

Bauwerke und Einrichtungen

Datei:Bonyhád, Perczel mansion, now library, aerial - Garden.jpg
Luftaufnahme: Bonyhád – Schloss

Im Ort befinden sich eine römisch-katholische und eine evangelische Kirche, die Alte Synagoge der neologen Gemeinde von 1795, eine ehemalige Synagoge der orthodoxen Gemeinde von 1924, die Krypta der Familie Ermel-Vojnits und einige Kapellen. Zum Ort gehört auch der Ortsteil Börzsöny. Außerdem gibt es ein Museum der Region Völgység und ein Feuerwehrmuseum, das „schwäbische“ Zimmer im Haus der Ungarndeutschen (Donauschwaben), eine Ausstellung zur Geschichte der Emailleproduktion, die Stadtbibliothek „Imre Solymár“ und das nach Mihály Vörösmarty benannte Jugend- und Kulturzentrum.

Kultur

Die donauschwäbischen Traditionen und die deutsche Sprache werden noch heute gepflegt, so erscheinen im Ort die deutschsprachigen Bonnharder Nachrichten.<ref>Bonnharder Nachrichten. Stadt Bonyhád, abgerufen am 24. April 2023.</ref>

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Commons: Bonyhád – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Bonyhád

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