Boltzmann-Medaille
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Die Boltzmann-Medaille ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}) ist eine Auszeichnung der Internationalen Union für Reine und Angewandte Physik (IUPAP) für herausragende Leistungen in der statistischen Physik. Sie wird alle drei Jahre auf der Statphys-Tagung der IUPAP verliehen und ist nach Ludwig Boltzmann benannt, dessen Konterfei die Medaille trägt. Sie gilt als eine der höchsten Auszeichnungen in der statistischen Physik – als deren Gründungsväter Boltzmann und Maxwell gelten – und wird nur an Physiker verliehen, die noch nicht den Nobelpreis erhielten.
Preisträger
- 1975 Kenneth Wilson
- 1977 Ryōgo Kubo
- 1980 Rodney Baxter
- 1983 Michael E. Fisher
- 1986 David Ruelle und Jakow Grigorjewitsch Sinai
- 1989 Leo Kadanoff
- 1992 Joel Lebowitz und Giorgio Parisi
- 1995 Samuel Edwards
- 1998 Elliott Lieb und Benjamin Widom
- 2001 Bernie Alder und Kyozi Kawasaki
- 2004 E. G. D. Cohen und Eugene Stanley
- 2007 Kurt Binder und Giovanni Gallavotti
- 2010 John Cardy und Bernard Derrida
- 2013 Giovanni Jona-Lasinio und Harry Swinney
- 2016 Daan Frenkel und Yves Pomeau
- 2019 Herbert Spohn
- 2022 Deepak Dhar und John Hopfield
- 2025 Yoshiki Kuramoto und Mehran Kardar
Weblinks
- The Boltzmann Medal bei der Internationalen Union für Reine und Angewandte Physik (iupap.org)
<references />