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Bojadła

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Bojadła (Boyadel)
Wappen der Gmina Bojadła
Bojadła (Boyadel) (Polen)
Bojadła (Boyadel) (Polen)
Bojadła (Boyadel)
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Lebus
Powiat: Zielonogórski
Gmina: Bojadła
Geographische Lage: 51° 57′ N, 15° 49′ OKoordinaten: 51° 57′ 0″ N, 15° 49′ 0″ O
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Einwohner: 1200 (2006)
Postleitzahl: 66-130
Telefonvorwahl: (+48) 68
Kfz-Kennzeichen: FZI
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Flughafen Posen

Bojadła (deutsch Boyadel) ist ein Ort mit etwa 3300 Einwohnern in der Landgemeinde Bojadła im Powiat Zielonogórski der Woiwodschaft Lebus in Polen. Es liegt etwa 25 Kilometer östlich von Zielona Góra (Grünberg).

Geschichte

Datei:Schloss Boyadel Sammlung Duncker.jpg
Schloss Boyadel um 1861/62, Sammlung Alexander Duncker

Das Gemeindegebiet gehörte bis 1945 zum Landkreis Grünberg. Bekannt war in Boyadel die aus bunten Mustern getragene Festtracht der Männer (mit Zylinderhut) und Frauen (Purrhaube genannt).

Gemeinde

Zur Landgemeinde Bojadła gehören eine Reihe von Dörfern mit Schulzenämtern.


Sehenswürdigkeiten

Datei:Bojadła-pano.jpg
Schloss Boyadel/Bojadła
Datei:SM Bojadła Kościół św Teresy od Dzieciątka Jezus 2018 (1).jpg
Fachwerk-Kirche Therese von Lisieux
  • Schloss Boyadel: Adam Wenzel von Kottwitz erwarb 1680 die Boyadler Güter von den Glogauer Jesuiten. Das 1707 erbaute erste Schloss brannte im Jahre 1731 ab. Der spätbarocke Neubau des jetzigen Schlosses erfolgte 1734 für David Heinrich von Kottwitz. Im Ballsaal im Obergeschoss befinden sich zwei steinerne spätbarocke Kamine. Die beiden zweistöckigen Turmhäuser links und rechts vor der Hauptfassade mit Zwiebeltürmen und hohen Laternen wurden etwas später ergänzt. Gegenüber liegt ein ursprünglich geometrischer Landschaftspark. Die letzten Besitzer waren Reinhard von Scheffel-Boyadel, dem sein Sohn Adolf von Scheffer-Boyadel nachfolgte.<ref>Schlesisches Güter-Adreßbuch. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter sowie der größeren Landgüter der Provinzen Nieder- und Oberschlesien. 1937. In: GAB. 15. Reprint Klaus D. Becker Potsdam Auflage. Niederschlesien. Regierungsbezirk Liegnitz, Kreis Grünberg. 2657. Boyadel. Wilhelm Gottlieb Korn, Breslau 1937, ISBN 3-88372-245-6, S. 429 (google.de).</ref>
  • Die Römisch-katholische Kirche|Römisch-katholische Fachwerk-Kirche mit dem Patrozinium Therese vom Kinde Jesu mit Schrotholzturm wurde 1757–1759 als Bethauskirche von Adam Heinrich von Kottwitz gestiftet; der Turm wurde 1793 nach Entwurf von Johann Christian Valentin Schultze dazugefügt. Die Inneneinrichtung ist teilweise im Rokokostil gehalten. Die farbigen Glasfenster wurden von 1907 bis 1912 geschaffen. Seit der Reformation bis zum Übergang an Polen 1945 diente die Kirche als evangelisches Gotteshaus.

Literatur

  • Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 149f.
  • Helmut Sieber: Schlösser in Schlesien. Weidlich, Frankfurt (Main) 1971, S. 179.
  • Vorlage:SammlungDunckerGrafik

Weblinks

Commons: Bojadła – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />