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Bohdan-Ihor Antonytsch

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Datei:Антонич Б.jpg
Bohdan-Ihor Antonytsch

Bohdan-Ihor Antonytsch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), wiss. Transliteration {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 5. Oktober 1909 in Nowica, Uście Gorlickie, Galizien, Österreich-Ungarn; † 6. Juli 1937 in Lwiw, Zweite Polnische Republik) war ein ukrainischer Poet und Prosaist.

Offiziell verboten, erreichte der Schriftsteller in der Ukraine erst Mitte der 1960er Jahre einen breiteren Bekanntheitsgrad. Seine philosophisch-religiöse, mit Komik, folkloristischen und heidnischen Symbolen angereicherte Lyrik hatte großen Einfluss auf die zeitgenössische ukrainische Literatur. In seinem Werk lassen sich Einflüsse von Omar Chajjam, Walt Whitman und Gabriele d’Annunzio erkennen.

Biographie

Antonytsch wurde in Nowica im Landkreis Gorlice (Woiwodschaft Kleinpolen) in die Familie eines Geistlichen geboren. Der Name des Vaters war eigentlich Wasyl Kot. Die Familie änderte ihren Namen vor der Geburt Bohdan-Ihors. Dieser wurde zunächst zu Hause von einer Privatlehrerin unterrichtet und besuchte dann das Königin-Sophia-Gymnasium in Sanok. Bereits in der Mittelschule verfasste er Gedichte in polnischer Sprache, da dies die Unterrichtssprache war und er in einem polnisch geprägten Umfeld lebte.

1928 schrieb sich Antonytsch an der Lemberger Universität ein.<ref>Svitlana Adamenko: Antonyč, Bohdan-Ihor. In: Kindlers Literatur Lexikon (KLL). J.B. Metzler, Stuttgart 2020, ISBN 978-3-476-05728-0, S. 1–1, doi:10.1007/978-3-476-05728-0_77-1.</ref> Der folgende Lebensabschnitt war prägend für die Entwicklung seiner schöpferischen Persönlichkeit. Denn obwohl die Universität eine polnische war, rekrutierte sich die Mehrzahl ihrer Studenten aus dem ukrainischen Bürgertum. Dies bestärkte den jungen Poeten darin, auf Ukrainisch zu schreiben und die ukrainische Literatursprache zu erlernen. Die ersten so entstandenen Gedichte las der Autor im Kreis ukrainischer Kommilitonen. Er tauchte ein in die literarische Welt Lembergs (Lwiw), der Hauptstadt Galiziens. Stoff für seine Auseinandersetzung mit der ukrainischen Sprache fand er nicht nur in Wörterbüchern, sondern auch in den Versen der Dichter der Ukrainischen Sowjetrepublik. 1931 erschien sein erstes veröffentlichtes Gedicht in der Zeitschrift Wohni ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Weitere Veröffentlichungen in Periodika und Sammelbänden folgten. Ungeachtet seiner enormen schöpferischen Produktivität und des schwierigen Prozesses der Aneignung der Literatursprache, fand Antonytsch noch reichliche Zeit auf anderen Feldern publizistisch tätig zu werden. In Vorträgen warb er für die so fremde ukrainische Literatur und übersetzte sie. Er schrieb Rezensionen unter dem Pseudonym Sojl ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), hielt sich dabei aber von der Politik fern. Er veröffentlichte satirische Texte und Parodien, in denen er einen beißenden Humor an den Tag legte. Außerdem versuchte er sich an epischen und dramatischen Formen.

Er hinterließ die unvollendete Novelle „Drei Mandolinen“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) sowie das Fragment einer Erzählung mit dem Titel {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Antonytsch verfasste das Libretto zu der Oper {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von Anton Rudnicki. Außerdem war er Redakteur der Zeitschrift {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und gemeinsam mit Wolodymyr Hawryljuk der Zeitschrift {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), malte spielte Violine und komponierte. Diese Zweige der Kunst, besonders die Malerei, beeinflussten seine Lyrik.

Antonytsch starb im achtundzwanzigsten Lebensjahr an einer Blinddarmentzündung, die auf das Brustfell übergriff und wurde auf dem Janiwskyj-Friedhof in Lwiw bestattet.<ref>75 Jahre seit dem Tod des großen Dichters Bohdan-Ihor Antonytsch auf radiosvoboda.org vom 6. Juli 2012; abgerufen am 17. August 2020 (ukrainisch)</ref>

Werke

  • Autobiographie ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Das grüne Evangelium ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Lwiw, 1938
  • Buch des Löwen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Lwiw, 1936;
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (unvollendet)
  • Begrüßung des Lebens {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Lwiw, 1931;
  • Lied über die Unzerstörbarkeit der Materie ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • rotation ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Lwiw, 1938.
  • Drei Ringe ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Lwiw, 1934;
  • Übersetzung Rainer Maria Rilkes in die ukrainische Sprache

Weblinks

  • Stefan Simonek, Gedichte von Bohdan-Ihor Antonyč in deutscher Übersetzung (ein chronologischer Abriss) [8. Januar 2016]. https://uscholar.univie.ac.at/view/o:423487
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)

Einzelnachweise

<references />

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