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Bogandinski

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Siedlung
Bogandinski
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Flagge Wappen
[[Datei:{{#property:P41}}|120px|rand|zentriert|alt=|Flagge]] [[Datei:{{#property:P94}}|80px|zentriert|alt=|Wappen]]
Föderationskreis Ural
Oblast Tjumen
Rajon Tjumen
Gegründet 1913
Siedlung seit 2009
Bevölkerung 9894 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Höhe des Zentrums 70 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 345
Postleitzahl 625520
Kfz-Kennzeichen 72
OKATO 71 244 552
Geographische Lage
Koordinaten 56° 54′ N, 65° 53′ OKoordinaten: 56° 53′ 34″ N, 65° 53′ 24″ O
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Lage in Russland
Lage in der Oblast Tjumen

Bogandinski ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Siedlung im Südwesten der Oblast Tjumen (Russland), knapp 40 Kilometer südöstlich des Zentrums ihrer Hauptstadt Tjumen. Sie hat 9894 Einwohner (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geschichte

Mit dem Bau des Abschnittes der Transsibirischen Eisenbahn von Tjumen nach Omsk wurde 1913 die Bahnstation Bogandinskaja errichtet, benannt nach dem in die einige Kilometer nördlich fließende Pyschma mündenden Bach Boganda und dem unweit gelegenen See Bogandinskoje.

Noch zehn Jahre später gab es in der bei der Station entstandenen Siedlung nur sieben Wohnhäuser mit insgesamt 54 Einwohnern. 1925 wurde eine Grundschule eingerichtet. Um 1930 wurde Bogandinski Verwaltungssitz der umliegenden Kolchosen. In den 1940er-Jahren kamen Zuwanderer aus der Ukraine, die im Krieg vor der heranrückenden deutschen Wehrmacht geflohen waren. In dieser Zeit entstand neben einer Ziegelei auch eine Fabrik für Bahnschwellen. 1960 ließ sich ein großer Bullen-Mastbetrieb nieder.

In den frühen 1960er-Jahren wurde westlich des Ortes ein umfangreiches Raketenlager mit Bahnanschluss eingerichtet. Von 1967 bis 2009 besaß der Ort den Status einer Siedlung städtischen Typs. Im Rahmen der jüngsten Verwaltungsreform wurde Bogandinski wieder ländliche Siedlung als einzige Ortschaft der gleichnamigen Landgemeinde (Selskoje posselenije).

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1970 4762
1979 6598
1989 8829
2002 9647
2010 9894

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Ort lebt von der Backstein-Herstellung<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interregional Construction Company, Russia (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/lands-sale.com</ref> und von einer Erdölraffinerie des Lukoil-Konzerns. Außerdem gibt es hier Nahrungsmittelproduktion, insbesondere Milch- und Fleischherstellung.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/rusfirm.comRussian Yellow Pages, business directory (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Durch den Ort führen die Transsibirische Eisenbahn (Stationsname Bogandinskaja; Streckenkilometer 2176 ab Moskau) sowie die der Bahnstrecke von Tjumen über Jalutorowsk und Ischim nach Omsk folgende Föderale Straße R402.

Einzelnachweise

<references />