Božidar Maljković
| Božidar Maljković | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 20. April 1952 | |
| Geburtsort | Otočac, Jugoslawien | |
| Vereine als Trainer | ||
| 1971–1979 Datei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Ušće Belgrade 1979–1981 Datei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg KK Radnički Belgrad 1981–1986 Datei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg KK Roter Stern Belgrad (Co-Trainer) 1986–1990 Datei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg KK Split 1990–1992 Spanien FC Barcelona 1992–1995 Frankreich CSP Limoges 1995–1997 Datei:Flag of Greece.svg Panathinaikos Athen 1997–1998 Frankreich Paris Basket Racing 1999–2003 Spanien Unicaja Málaga 2004–2006 Spanien Real Madrid 2007 Spanien TAU Ceramica 2011–2012 Russland Lokomotive Kuban Krasnodar 2011–2013 Datei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 2012 Datei:Flag of Croatia.svg KK Cedevita | ||
Božidar Maljković (* 20. April 1952 in Otočac, SR Kroatien) ist ein jugoslawischer Basketballtrainer.
Laufbahn
Božidar Maljković begann seine Trainerlaufbahn im Alter von 19 Jahren beim jugoslawischen Verein Ušće Belgrade. Nach weiteren Stationen bei OKK Radnički und Roter Stern Belgrad wechselte Maljković 1986 zu Jugoplastika Split (KK Split). In Split hatte er die erfolgreichste Phase seiner Trainerlaufbahn. Zwischen 1988 und 1990 gewann er drei Mal in Folge das Double aus jugoslawischer Meisterschaft und Pokalsieg sowie zweimal den Europapokal der Landesmeister (1989, 1990). Er wurde zweimal zum Trainer des Jahres in Europa gewählt. Zu seinen Schützlingen in Split gehörten solch große Namen wie Duško Ivanović, Toni Kukoč und Dino Rađa.<ref>Champions Cup 1988-89. In: Pearl Basket. Abgerufen am 15. Juni 2020.</ref> Splits Mannschaft dieser Jahre gilt seinerzeit als eine der besten europäischen Vereinsmannschaften der Basketballgeschichte.<ref>Tres años de magia: la Jugoplastika de Split (1989-1991). In: Solobasket. 7. Dezember 2016, abgerufen am 14. November 2025.</ref>
Ab 1990 arbeitete er als Cheftrainer beim FC Barcelona. In der Saison 1990/91 erreichte er mit den Katalanen das Endspiel des Europapokals der Landesmeister, unterlag dort jedoch seiner ehemaligen Mannschaft aus Split.<ref>Champions Cup 1990-91. In: Linguasport. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. Juni 2019.</ref> In der spanischen Liga reichte es zur Vizemeisterschaft.<ref name=":3">El palmarés de la Liga Endesa. In: Liga ACB. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im November 1991 wurde er in Barcelona entlassen, nachdem er in einem „Rundumschlag“ Kritik an Sportdirektor Aíto García Reneses, an der Vereinsführung sowie an der Mannschaft geübt hatte.<ref>Malaga has Barcelona, not Maccabi Tel Aviv, on its mind. In: Haaretz. Abgerufen am 15. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Er trat im Dezember 1991 das Traineramt bei CSP Limoges in Frankreich an.<ref>Et Limoges régna sur l’Europe. In: Basket USA. Abgerufen am 15. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er brachte in Limoges seine auf körperlich äußerst herausfordernder Trainingsarbeit und starker Verteidigung basierende Philosophie ein.<ref>CSP Limoges, les 20 ans. In: L'Équipe 21. Abgerufen am 31. März 2022.</ref> Wenn er eine Mannschaft als Trainer übernommen habe, sei eine seiner ersten Amtshandlungen stets gewesen, das Wort „Müdigkeit“ zu verbieten, beschrieb Maljković seine Arbeitsweise.<ref name=":1">CSP Limoges, le coup parfait. In: L'Équipe 21 / youtube.com. Abgerufen am 15. Juni 2020.</ref> Er wurde mit Limoges 1992 französischer Vizemeister und baute die Mannschaft anschließend nach seinen Vorstellungen um: Mit Michael Brooks und Stéphane Ostrowski mussten zwei Leistungsträger gehen, er holte mit Jim Bilba, Jurij Zdovc, Michael Young und Willie Redden neue Spieler, die seiner Spielidee entsprachen.<ref name=":1" /> 1993 gewann Maljković den bedeutendsten Wettbewerb Europas für Vereinsmannschaften ein drittes Mal, als er mit Limoges als krasser Außenseiter das Finalturnier in Athen gewann. 1993 und 1994 wurde Limoges unter seiner Leitung französischer Meister,<ref name=":0">Basket Ball - Championnat de France Limoges en observation. In: L'Orient-Le Jour. 25. Januar 1999, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. November 2025.</ref> 1994 und 1995 außerdem Pokalsieger.
1995 wechselte Maljković zum griechischen Rekordmeister Panathinaikos Athen. Mit Panathinaikos gewann Maljković, unter anderem mit Dominique Wilkins, 1996 zum vierten Mal den Europapokal der Landesmeister und sogar den Intercontinental Cup. Das Endspiel im Europapokal der Landesmeister '96 war äußerst ereignisreich, Maljkovićs Mannschaft gewann knapp mit 67:66, ein Protest des FC Barcelona wegen eines angeblich regelwidrigen Blocks Sekunden vor dem Spielende wurde abgewiesen.<ref>European League 1995-96. In: Linguasport. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Mai 2008.</ref> In der Saison 1997/98 war er Trainer von Paris Basket Racing. Obwohl er in Paris einen Dreijahresvertrag abgeschlossen hatte,<ref>Bozidar Maljkovic entraînera l'équipe du PSG-Racing. In: Le Monde. 25. Mai 1997, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. November 2025.</ref> endete die Zusammenarbeit bereits nach einem Jahr.<ref>Basket : saison 1998 – 1999. In: Paris Canal-historique. 1. Februar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. August 2020.</ref> Ab Januar 1999 war er Berater in Limoges.<ref name=":0" /> Zur Saison 1999/2000 trat er das Traineramt bei Unicaja Málaga an und blieb bis 2003 im Amt.<ref>Bozidar Maljkovic / Entrenador. In: Unicaja Málaga. Abgerufen am 15. Juni 2020.</ref> Maljković erreichte mit Málaga 2000 die beiden Endspiele im Korać-Cup, verlor dort aber gegen seine frühere Mannschaft aus Limoges,<ref>Korac Cup 1999-2000 (Game details). In: Linguasport. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Mai 2019.</ref> 2001 gewann er dann den Wettbewerb, 2002 wurde er spanischer Vizemeister.<ref name=":3" /> Er wechselte 2004 zu Real Madrid und führte die Mannschaft 2005 zum Gewinn der spanischen Meisterschaft.<ref name=":3" /> Im März 2007 trat Maljković das Traineramt bei TAU Ceramica an und führte die Mannschaft in der Euroleague sowie in der spanischen Meisterschaft ins Halbfinale.<ref>Maljkovic leaves Tau. In: FIBA. 19. Juli 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Anschluss an die Saison 2006/07 endete seine dortige Tätigkeit wieder.<ref>Maljkovic quitte Vitoria. In: Le Figaro. 18. Juli 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 12. Dezember 2010 übernahm er die slowenische Nationalmannschaft und trainierte ab Sommer 2011 zusätzlich die russische Mannschaft Lokomotive Kuban Krasnodar.<ref>Vsak dan prvi. In: 24ur.com. Abgerufen am 15. Juni 2020.</ref> Er betreute Krasnodar bis November 2011.<ref>Maljković, ipak, preuzima Cedevitu? In: Mondo. 1. Juli 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. November 2025.</ref> Von Juli<ref>Bozidar Maljkovic wird neuer Trainer bei KK Cedevita. hrsport.de, 2. Juli 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Juli 2012.</ref> bis November 2012 war er Trainer beim kroatischen Verein KK Cedevita, der auch im höchsten europäischen Vereinswettbewerb Euroleague teilnahm, bevor er zurücktrat.<ref>Božo Maljković podnio ostavku u Cedeviti. In: Al Jazeera. 20. November 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die slowenische Nationalmannschaft betreute er bei den Europameisterschaften 2011<ref>Slovénie, Eurobasket (2011). In: FIBA. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. November 2025.</ref> und 2013.<ref>Slovenia, EuroBasket (2013). In: FIBA. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. Dezember 2024.</ref>
Im Mai 2017 wurde er ins Amt des Vorsitzenden des Nationalen Olympischen Komitees Serbiens gewählt.<ref>Bozidar Maljkovic is the new President of the Serbian Olympic Committee. In: Eurohoops.net. 9. Mai 2017, abgerufen am 15. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er übte diese Tätigkeit bis 2025 aus.<ref>Olimpijski komitet Srbije dobija novog predsednika: Ko će zameniti Božidara Maljkovića? In: Mondo. 23. Oktober 2025, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Erfolge
- Europapokal der Landesmeister: 1989, 1990, 1993, 1996
- Korać-Cup: 2001
- Intercontinental Cup: 1996
- Jugoslawischer Meister: 1988, 1989, 1990
- Spanischer Meister: 2005
- Französischer Meister: 1993, 1994
- Jugoslawischer Pokalsieger: 1988, 1989, 1990
- Spanischer Pokalsieger: 1991
- Französischer Pokalsieger: 1994, 1995
- Griechischer Pokalsieger: 1996
Auszeichnungen
- Europas Trainer des Jahres: 1989, 1990, 1995
- FIBA-Trainer des Jahres: 1993, 1996
- Trainer des Jahres in Jugoslawien: 1988, 1989, 1990
- Trainer des Jahres in Frankreich: 1993, 1994
- Trainer des Jahres in Spanien: 2005
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Maljković, Božidar |
| KURZBESCHREIBUNG | serbischer Basketballtrainer |
| GEBURTSDATUM | 20. April 1952 |
| GEBURTSORT | Otočac |
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