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Blumenhagen (Schwedt/Oder)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Blumenhagen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(216)&title=Blumenhagen 53° 7′ N, 14° 18′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(216) 53° 6′ 49″ N, 14° 17′ 32″ O
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Höhe: ü. NHN 6 m
Fläche: 3,64 km²
Einwohner: 216 (31. Dez. 2021)<ref>Stadt Schwedt/Oder - Pressestelle: Ortsteil Blumenhagen | Stadt Schwedt/Oder. 19. Dezember 2022, abgerufen am 30. Dezember 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner/km²
Eingemeindung: 6. Dezember 1993
Eingemeindet nach: Schwedt
Postleitzahl: 16303
Lage von Blumenhagen in Brandenburg
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Blumenhagen ist ein Ortsteil der Stadt Schwedt/Oder im Landkreis Uckermark in Brandenburg.

Am 6. Dezember 1993 wurde die vormals selbständige Gemeinde Blumenhagen in die Stadt Schwedt/Oder eingegliedert<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref>, deren Zentrum etwa fünf Kilometer entfernt liegt.

Der Ort liegt links der unteren Welse, die hier in das breite Odertal eintritt, das Hauptbestandteil des Nationalparkes Unteres Odertal ist. Nordwestlich des Ortes erheben sich die bis zu 58 m ü. NHN erreichenden Müllerberge, eine Endmoräne der letzten Eiszeit. Auf der sich in den Müllerbergen befindlichen Motocross-Strecke fanden 2009 erstmals Läufe der MX3-Weltmeisterschaft sowie der MX2-Europameisterschaft statt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />MOZ-Artikel zur Motocross-WM in Blumenhagen vom 29. Juli 2009 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Oktober 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.moz.de</ref>

Blumenhagen tauchte erstmals 1265 als Blomenhagen in einer Urkunde auf, in der die Zugehörigkeit zur Vogtei Vierraden bestätigt wurde. Durch seine Lage nahe der Mündung der Welse in die Oder und an der brandenburgisch-pommerschen Grenze war Blumenhagen oft Schauplatz von kriegerischen Auseinandersetzungen.

Der Tabakanbau hat in Blumenhagen und Umgebung eine lange Tradition, die auf die eingewanderten Hugenotten zurückzuführen ist. Sie siedelten sich nach dem Potsdamer Edikt auch im während des Dreißigjährigen Krieges völlig zerstörten Blumenhagen an. Die Ostuckermark ist eines der größten deutschen Tabakanbaugebiete, davon zeugen viele typische Tabakscheunen und das nahegelegene Vierradener Tabakmuseum.<ref>Tabakmuseum Vierraden auf museen-brandenburg.de, abgerufen am 3. Juli 2023.</ref>

Blumenhagen liegt nahe der Bundesstraße 2 zwischen Schwedt und Gartz (seit 2005 Umgehungsstraße).

Seit 1990 besteht eine Gemeindepartnerschaft mit Blumenhagen/Landkreis Peine.<ref>Partnerschaft mit der gleichnamigen Gemeinde in Schwedt/Oder auf blumenhagen.info, abgerufen am 3. Juli 2023.</ref>

Literatur

  • Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VIII, Uckermark, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2

Belege

<references />

Weblinks

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