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Bloskülb

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Vorlage:Infobox Berg

Der Bloskülb ist ein Vorlage:HöheVorlage:GeoQuelle hoher Berg im mittleren Pfälzerwald. Er befindet sich vollständig auf der Gemarkung der Gemeinde Elmstein.

Geographie

Lage

Der Berg liegt im Südwesten der Ortsgemeinde Elmstein nordwestlich des Ortsteils Iggelbach, dessen Bebauung an seinem Südostfuß beginnt und sich am unmittelbar anschließenden Bergsattel fortsetzt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> An seinem Nordostfuß entspringt der Haselbach und an seinem Südfuß der Iggelbach. Umliegende Berge sind der Möllberg im Nordosten, das Kurze Eck im Osten und der Bragberg im Süden.

Naturräumliche Zuordnung

  1. Großregion 1. Ordnung: Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens
  2. Großregion 2. Ordnung: Pfälzisch-saarländisches Schichtstufenland
  3. Großregion 3. Ordnung: Pfälzerwald
  4. Region 4. Ordnung (Haupteinheit): Mittlerer Pfälzerwald
  5. Region 5. Ordnung: Frankenweide

Natur

Mehrere Objekte auf dem Berg sind als Naturdenkmale eingestuft. Darunter befindet sich die sogenannte Bloskülbrundsicht in Gipfelnähe, ein ursprünglich freies Plateau. Durch den Baumwuchs der vergangenen Jahrzehnte ist diese Rundsicht inzwischen jedoch nicht mehr gegeben.<ref name="bloskülbrundsicht">Vorlage:Internetquelle</ref>

Der Stammingerbrunnen – alternativ „Stamminger Brunnen“ geschrieben – ist die gefasste Quelle des Haselbachs und wurde nach Johann Stamminger (1869–1923) benannt, der von 1911 bis 1916 das Forstamt Elmstein-Süd leitete.<ref>Vorlage:Literatur</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Am Nordhang befindet sich die Felsformation Kurfürstenstuhl.

Ein weiteres Naturdenkmal war die Brandbuche am Westhang.<ref>Verordnung zur Sicherung von Naturdenkmalen im Landkreis Bad Dürkheim vom 25. Oktober 1971, hier Nr. 48</ref> Sie wurde 1994 gefällt und ihr „Namensschild“ auf einen anderen Baum in der unmittelbaren Nähe umgehängt.<ref name="brandbuche">Vorlage:Internetquelle</ref>

Geschichte

Bereits zu Zeiten der Kurpfalz war der Bloskülb Namensgeber eines Reviers, das zusätzlich einige benachbarte Berge umfasste. Ab 1822 gehörte der Berg zum neu gegründeten Forstamt Elmstein; das gleichnamige Revier existierte weiterhin. Seit 1838 befindet sich auf dem Berg ein Bayerischer Niveaustein.<ref name="bloskülbrundsicht"/> Ab 1885 unterstand er dem neu gebildeten Forstamt Elmstein-Süd.<ref>Vorlage:Literatur</ref> Ab 1996 wurde er vom wieder gebildeten Forstamt Elmstein verwaltet; seit 1. Januar 2004 untersteht er als Teil des Staatsforstes Johanniskreuz dem Forstamt Johanniskreuz und ist dort Teil des Forstreviers Elmstein.<ref name="moser121">Vorlage:Literatur</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Verkehr und Wanderwege

Entlang des Bloskülb-Südhangs verläuft die Kreisstraße 17, die von der Bundesstraße 48 über Iggelbach in das Helmbachtal führt.

Entlang des Nord- und Westhangs verlaufen die dritte Etappe des Prädikatsfernwanderwegs Pfälzer Hüttensteig und ein mit einem gelb-roten Balken gekennzeichneter Weg, der von der Burg Lichtenberg nach Wachenheim führt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Unweit des Standortes der einstigen Brandbuche befindet sich eine Schutzhütte.<ref name="brandbuche" /> Zudem führt der Rundwanderweg 16 über den Berg.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Rezeption

Neben dem erwähnten Revier war der Berg Namensgeber für das abgegangene Jagdhaus Bloskülb, das jedoch auf dem benachbarten Bragberg stand.<ref name="moser121"/><ref>Vorlage:Literatur</ref>

Einzelnachweise

<references />