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Blinde Kuh (Suchmaschine)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Vorlage:Medienbox/Kopf
Sprachen deutsch
Betreiber Blinde Kuh e. V.<ref name="info" />
Online 1997 – 2023
https://www.blinde-kuh.de/

Blinde Kuh war von 1997 bis Ende 2023 die erste deutschsprachige Suchmaschine für Kinder<ref name="ksuch2009">M. Zens, F. Siller, O. Vollmers: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Suchmaschinen für Kinder (Memento vom 27. Oktober 2011 im Internet Archive; PDF; 3,07 MB). In: D. Lewandowski (Hrsg.): Handbuch Internet-Suchmaschinen. Akademische Verlagsgesellschaft, Heidelberg 2009, S. 375–402.</ref> und wurde betrieben von dem gemeinnützigen Verein Blinde Kuh e. V. mit Sitz in Hamburg.<ref name="info">Über die Blinde Kuh. In: blinde-kuh.de. Abgerufen am 23. Juli 2022. (Blinde Kuh e.V., Sitz in Hamburg, VR 18261)</ref>

Hintergrund

Hintergrund für die Einrichtung dieses Internetportals war es, Kindern eine Orientierung und einen adäquaten Zugang zum Internet zu bieten. Zielgruppe sind 6- bis 12-Jährige.<ref name="ksuch2009" />

Von 1997 bis 2004 wurden die Internet-Seiten von Blinde Kuh ehrenamtlich betrieben. Von 2004 bis Ende 2023 wurde das Projekt nach dem Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Das Bundesministerium übernahm auch die Traffic-Kosten. Der Hamburger Provider Nexinto übernahm außerdem die Kosten für das Serverhousing.<ref name="geschichte">Geschichte der Blinden Kuh. In: blinde-kuh.de. Abgerufen am 23. Juli 2022.</ref> Wegen der zum 31. Januar 2024 auslaufenden KJP-Förderung wurde die Kindersuchmaschine bereits am 1. Januar 2024 mit dem Hinweis abgestellt, dass nun nach einer anderen Finanzierung gesucht werde.<ref name="startseite_2024">Startseite Blinde Kuh mit Hinweis zum vorläufigen Ende der Kindersuchmaschine. In: blinde-kuh.de. Abgerufen am 8. Januar 2024.</ref>

Gliederung

Blinde Kuh war keine klassische Suchmaschine, die Inhalte mittels eines Crawlers erfasst, sondern ein redaktionell betreutes Webverzeichnis. Die Einträge waren mit einer Beschreibung versehen, nach Zielgruppenalter, Sprache und Herkunftsland klassifiziert und in Kategorien wie Natur, Erdkunde oder Geschichte eingeordnet. Dieser Katalog konnte durchsucht oder auch durchblättert werden.

Daneben bot die Blinde Kuh auch eigene Inhalte an, darunter Lernprogramme, ein Internet-Lexikon, eine Kunstgalerie, Kochrezepte und E-Zines. Im Bereich Aktuelles wurden Schlagzeilen von ausgewählten Websites zusammengefasst.

Auszeichnungen

Blinde Kuh wurde im Jahr 1999 mit dem Kinderkulturpreis,<ref name="DKHW">Deutsches Kinderhilfswerk e.V.: Deutscher Kinderkulturpreis. In: dkhw.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. November 2009.@1@2Vorlage:Toter Link/www.dkhw.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> 1998 mit der medienpädagogischen Auszeichnung Pädi<ref>Pädi 1998. In: blinde-kuh.de. Abgerufen am 23. Juli 2022.</ref> und im Jahr 2006 mit dem „Grimme Online Award Wissen und Bildung“<ref>Grimme-Institut: Grimme Online Award 2006. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Februar 2015; abgerufen am 23. Juli 2022.</ref> ausgezeichnet.<ref>Auszeichnungen für die Blinde Kuh. In: blinde-kuh.de. Abgerufen am 23. Juli 2022.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />