Blauburger
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| Synonyme | {{#if:keine|– für weitere}} siehe Abschnitt Synonyme}}
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| Zuchtnummer | Klosterneuburg 181-2 oder Zweigeltrebe 181-2
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| Blauburger}}
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| Art | vinifera | Edle Weinrebe = Edle Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera)| labrusca | Fuchsrebe | Fuchs-Rebe = Vitis labrusca| riparia | Uferrebe | Ufer-Rebe = Ufer-Rebe (Vitis riparia)| rupestris | Felsrebe | Fels-Rebe = Vitis rupestris| berlandieri | Kalkrebe | Kalk-Rebe = Vitis berlandieri| IC = Interspezifische Kreuzung| #default = vinifera}}
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| Beerenfarbe|Gruppe}} | schwarzblau
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| Verwendung|Titel für Gruppe2 fehlt.}} | {{#if:|
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| Herkunft | Österreich
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| bekannt seit |
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| [[{{#if:|{{{Züchter Link}}}|Pflanzenzüchtung}}|Züchter]] | Fritz Zweigelt, Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau
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| {{#if:Fritz Zweigelt, Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau|Institut|[[{{#if:|{{{Züchter Link}}}|Pflanzenzüchtung}}|Institut]]}} |
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| Züchtungsjahr | 1923
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| Markteinführung |
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| Abstammung | ||
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Blauburger ist eine Rotweinsorte, die aus einer Kreuzung aus Blauem Portugieser und Blaufränkisch an der Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg von Fritz Zweigelt ab 1923 gezüchtet wurde.<ref name="Bauer">Karl Bauer, Ferdinand Regner, Barbara Schildberger: Weinbau, avBuch im Cadmos Verlag, Wien, 9. Auflage 2013, ISBN 978-3-7040-2284-4</ref>
Abstammung, Herkunft
Kreuzung von Blauer Portugieser x Blaufränkisch aus Österreich.<ref name="Bauer" />
Verbreitung
Die Sorte ist hauptsächlich in Österreich verbreitet und zwar mit einer Fläche von 750 ha (2015). Davon in Niederösterreich 603 ha, Burgenland 117 ha und in der Steiermark 20 ha.<ref>Weingartengrunderhebung 2015, Statistik Austria</ref>
2010 gab es eine weltweite Anbaufläche von 1340 ha. Eine größere Anbaufläche von 435 ha (2010) gibt es in Ungarn und kleine Flächen in Deutschland (3 ha) und Neuseeland (5 ha).<ref name="Anderson">K. Anderson, N. R. Aryal: Database of Regional, National and Global Winegrape Bearing Areas by Variety, 2000 and 2010, Wine Economics Research Centre, University of Adelaide, Dezember 2013 (erste Überarbeitung April 2014) (zweite Überarbeitung Mai 2014) (dritte Überarbeitung Juli 2014).</ref>
Ampelografische Merkmale
- Die Triebspitze ist grün und schwarz bronziert und glatt.
- Der Triebwuchs ist stark.
- Das Blatt ist groß, derb, wenig gelappt und stumpf gezähnt.
- Die Traube sind groß, kegelförmig mit mittelgroßen hartschaligen, schwarzblau gefärbten und stark bereiften Beeren.
Reife: früh
Ertrag
Der Ertrag ist hoch und regelmäßig. Ertragsregulierung für gute Weinqualität notwendig.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Bringt sehr dunkel gefärbte Rotweine.
- Durch seinen neutralen Weincharakter ist er auch zum Verschnitt mit anderen Sorten gut geeignet, um die Farbintensität des Verschnittpartners zu verbessern.
- frühe Reife
- schnelle Weinreife
- hohe Blütenfestigkeit
- stellt geringe Ansprüche an Boden und Lage
- unempfindlich gegen Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea), Echten Mehltau, Stielfäule und Stiellähme.
Nachteile
Ansprüche
Stellt an Boden und Klima keine besonderen Ansprüche.
Wein
Der Blauburger ergibt farbintensive, samtige, früh reifende und gut haltbare Rotweine. Sie haben ein intensives, aber neutrales Rotweinbukett. Sind die Erträge zu hoch oder die Lagen nicht günstig, werden die Weine sehr ausdrucksschwach. Aus diesem Grund wird Blauburger auch als Deckwein verwendet.
Siehe auch
Literatur
- Ferdinand Regner: Verzeichnis der österreichischen Qualitätsweinrebsorten und deren Klone, 2008, LFZ Klosterneuburg
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Weblinks
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Einzelnachweise
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