Bistum Pécs
| Bistum Pécs | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat | Ungarn |
| Metropolitanbistum | Erzbistum Kalocsa-Kecskemét |
| Diözesanbischof | László Felföldi |
| Emeritierter Diözesanbischof | Mihály Mayer |
| Gründung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Fläche | 8196 km² |
| Pfarreien | 155 (2019 / AP 2020) |
| Einwohner | 657.330 (2019 / AP 2020) |
| Katholiken | 432.560 (2019 / AP 2020) |
| Anteil | 65,8 % |
| Diözesanpriester | 85 (2019 / AP 2020) |
| Ordenspriester | 5 (2019 / AP 2020) |
| Katholiken je Priester | 4806 |
| Ständige Diakone | 3 (2019 / AP 2020) |
| Ordensbrüder | 5 (2019 / AP 2020) |
| Ordensschwestern | 18 (2019 / AP 2020) |
| Ritus | Römischer Ritus |
| Liturgiesprache | Ungarisch |
| Kathedrale | St. Peter und Paul |
| Anschrift | Pécsi Egyházmegye P.O. Box 113 Szent Istvan-ter 23 H-7624 Pécs |
| Website | pecsiegyhazmegye.hu |
Das in Ungarn gelegene Bistum Pécs bzw. Bistum Fünfkirchen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in Fünfkirchen wurde bereits im Jahre 1009 gegründet und 1135 der Kirchenprovinz des Erzbistums Kalocsa unterstellt.
Geschichte
Die Entstehungsgeschichte des Bistums ist umstritten. Als wahrscheinlich gilt, dass im Jahre 1009 König Stephan I. von Ungarn die Diözese nach der Unterwerfung der schwarzen Magyaren (lat.: Ungri Nigri) gründete.<ref>Bruno von Querfurt: Vita quinque fratrum eremitarum; Vita vel passio Benedicti et Iohannis sociorumque suorum.</ref> Zu ihrem Besitz gehörten seither ehemalige Gebiete der besiegten und christianisierten Magyaren.<ref>Alfried Wieczorek, Hans-Martin Hinz (Hrsg.): Europas Mitte um 1000. Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1544-8, ISBN 3-8062-1545-6.</ref> Seine Grenzen lagen auf einer Line zwischen den Orten Zemogny und Tápé auf der einen Seite, zwischen den Flüssen Kapos und Almás sowie einem römischen Aquädukt zwischen den Flüssen Donau und Save auf der anderen Seite. Es erstreckte sich somit über die Gebiete der ehemalige Komitate Tolna, Baranya und Pozsega.<ref>H. Wickham Steed, Walter Alison Phillips, David Hannay: A short history of Austria, Hungary an Poland. The Encyclopaedia Britannica Company LTD, London 1914 (online)</ref> Die Bischöfe von Pécs waren Suffraganbischöfe der Erzdiöszese von Esztergom. Gleichzeitig waren sie aufgrund ihrer kirchlichen Dignität traditionell „Erbobergespan“ (lat.: Baraniensis perpetuus supremus comes)<ref>Anm.: Die ungarische Bezeichnung lautet: „Baranya vármegye örökös főispánja“</ref> des Komitates Baranya.<ref>Zoltán Fallenbüchl: Magyarország főispánjai 1526–1848. Argumentum, Budapest 1994</ref>
Basilika und Bischofspalast
Die Kathedrale ist den Aposteln Petrus und Paulus geweiht und befindet sich in der Mitte der Stadt. Ihre Grundmauern stammen aus dem Ende des 4. Jahrhunderts. Die Vorgängerkirche des heutigen Doms galt in ihrer Zeit als eines der vier größten Bauwerke dieser Art in Europa. Sie wurde 1991 von Papst Johannes Paul II. zu einer Basilica minor erhoben.<ref>Liste aller Basilica minor weltweit auf der Website von gcatholic.org</ref> Ihre früheren Skulpturen und Reliefs sind heute im Dommuseum und im Lapidarium ausgestellt. Auf dem Balkon des nahe gelegenen Bischofspalastes steht eine Statue des Komponisten Franz Liszt. Ebenfalls in der Nähe<ref>Anm.: in der Szepessy Ignác Straße</ref> befindet sich mit der Bibliothek des Bischofs György Klimó eines der wichtigsten Teile der ungarischen und europäischen Kulturgeschichte.
-
Luftaufnahme
-
Innenansicht der Kathedrale
-
Bischofspalast
Siehe auch
Anmerkungen / Einzelnachweise
<references />
Literatur
- Gyula László: The Magyars. Their life and civilisation. Corvina, Budapest 1997 ISBN 963-13-4807-5.
Weblinks
- Eintrag zu Bistum Pécs auf catholic-hierarchy.orgVorlage:Abrufdatum (englisch)
- Eintrag zu Bistum Pécs auf gcatholic.orgVorlage:Abrufdatum (englisch)
Erzbistum Eger: Bistum Debrecen-Nyíregyháza | Bistum Vác
Erzbistum Esztergom-Budapest: Bistum Győr | Bistum Székesfehérvár
Erzbistum Kalocsa-Kecskemét: Bistum Pécs | Bistum Szeged-Csanád
Erzbistum Veszprém: Bistum Kaposvár | Bistum Szombathely
Immediat: Territorialabtei Pannonhalma | Militärordinariat