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Bishōnen

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{{#if: behandelt einen japanischen Begriff. Für den chinesischen Film siehe Bishonen... Beauty.

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Datei:Bishounen Oranges.jpeg
Beispiel eines Bishōnen

Der Begriff Bishōnen (japanisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „schöner Junge“) ist die japanische Bezeichnung für das Idealbild eines schönen jungen Mannes, insbesondere in Mangas und Anime. Das Gegenstück für Frauen heißt Bishōjo.

Bedeutung im Zusammenhang mit Mangas und Animes

Bishōnen bezeichnet einen nach japanischem Schönheitsideal gestalteten, androgynen männlichen Charakter.<ref>Ga-netchû! Das Manga-Anime-Syndrom S. 266. Henschel Verlag, 2008</ref> Bishōnen treten besonders in Werken des Shōjo-Genres auf, die sich an ein weibliches Publikum richten. Diese handeln teilweise auch von homosexuellen Beziehungen, sodass sie in dem Genre Boys Love zuzuordnen sind.<ref name="Napier" /> Historisch wurde dieses daher auch neben Shōnen-ai als Bishōnen-Manga bezeichnet.<ref name=":15">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Ursprung

Schlanke Gestalt und feminine Gesichtszüge sind ein noch heute in Japan verbreitetes Schönheitsideal für Männer, das auch daraus entstand, dass in der japanischen Literatur und Kunst häufig mit vertauschten Geschlechterrollen gespielt wurde. So werden im Kabuki-Theater die Frauenrollen von Männern gespielt und in den Takarazuka-Theatergruppen die Männerrollen von Frauen übernommen.<ref name=Napier>Susan J. Napier: Anime-from Akira to Princess Mononoke. S. 59 f. Palgrave, 2000</ref>

Weblinks

Literatur

  • Mark McLelland: The “Beautiful Boy” in Japanese Girls’ Manga. In: Toni Johnson-Woods (Hrsg.): Manga – An Anthology of Global and Cultural Perspectives. Continuum Publishing, New York 2010, ISBN 978-0-8264-2938-4, S. 77–92.

Einzelnachweise

<references />