Bis(diphenylphosphino)methan
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Struktur von dppm | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Bis(diphenylphosphino)methan | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C25H22P2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißes kristallines Pulver<ref name="Alfa" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 384,40 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
118–119 °C<ref name="Alfa" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser<ref name="Alfa" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Bis(diphenylphosphino)methan ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der Phosphane. Sie wird als Ligand für katalytisch aktive Komplexe eingesetzt.
Darstellung
Dppm kann durch die Reaktion von Diphenylphosphan mit Dichlormethan in Gegenwart einer Base erhalten werden. Als Base dient hierbei eine Lösung aus Kaliumhydroxid und Kaliumcarbonat.<ref>E. N. Tsvetkov, N. A. Bondarenko, I. G. Malakhova, M. I. Kabachnik: A Simple Synthesis and Some Synthetic Applications of Substituted Phosphide and Phosphinite Anions. In: Synthesis. Band 1986, Nr. 3, 1986, S. 198–208, doi:10.1055/s-1986-31510.</ref>
Alternativ kann dppm durch die Reaktion des weniger reaktiven Triphenylphosphan mit Lithium und Dichlormethan dargestellt werden.<ref>Klaus Sommer: Zur Spaltung tertiärer Phosphine. I. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie. Band 376, Nr. 1, August 1970, S. 37–43, doi:10.1002/zaac.19703760106.</ref>
Eine weitere Möglichkeit ist die Reaktion von Chlordiphenylphosphan mit metallischem Lithium und Dichlormethan.<ref>Kurt Issleib, Dietrich-Wolfgang Müller: Alkali-Phosphorverbindungen und ihr reaktives Verhalten, III. Darstellung ditert. Phosphine R2P–[CH2]n–PR2. In: Chemische Berichte. Band 92, Nr. 12, Dezember 1959, S. 3175–3182, doi:10.1002/cber.19590921221.</ref>
Verwendung
Dppm ist ein gängiger Phosphanligand in der homogenen Übergangsmetallkatalyse.<ref name="Alfa" /> Er fungiert in der Regel als zweizähniger Chelatligand, wobei er über seine beiden Phosphoratome am Zentralatom koordiniert.
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Hautreizender Stoff
- Augenreizender Stoff
- Atemwegsreizender Stoff
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- Phenylphosphan
- Chelatligand