Biosphärenpark Großes Walsertal
Biosphärenpark Großes Walsertal
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Blick auf den Biosphärenpark Großes Walsertal von der Alpe Steris aus | ||||||
| Lage | Großwalsertal, Vorarlberg (Österreich) | |||||
| Fläche | 19.231 ha<ref name="foh">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kurz gesagt.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Mai 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> | |||||
| WDPA-ID | {{#property:p809}} | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| Geographische Lage | 47° 9′ N, 9° 49′ O
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| Einrichtungsdatum | {{#property:p571}} | |||||
| Besonderheiten | seit 2000 UNESCO-Biosphärenreservat<ref name="foh">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kurz gesagt.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Mai 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> | |||||
Der Biosphärenpark Großes Walsertal ist ein Naturschutzgebiet im namensgebenden Großen Walsertal in Vorarlberg (Österreich).
Der Biosphärenpark Großes Walsertal ist seit November 2000 UNESCO-Biosphärenpark.<ref>Österreichische UNESCO-Kommission: Biosphärenparks in Österreich. Abgerufen am 10. Mai 2022.</ref>
Das Reservat setzt sich für nachhaltige Wirtschaft und nachhaltigen Tourismus in der Region ein und fungiert als Plattform für den Diskurs über Gesellschaft, Politik und Wissenschaft.<ref name=":0">Kurz gesagt. Abgerufen am 1. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Laut eigenen Angaben zählt der Biosphärenpark rund 180.000 Nächtigungen pro Jahr.<ref name=":0" />
Geografie
Die Fläche des Biosphärenpark Großes Walsertal beträgt 19.231 ha. Die Höhenerstreckung reicht von 580 m bis 2.704 m Seehöhe.<ref name=":1">Natur- und Kulturlandschaft. Abgerufen am 10. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Der Biosphärenpark erstreckt sich über die Gemeinden Blons, Fontanella, Raggal, Sonntag, St. Gerold und Thüringerberg. Der nördliche Teil ist geprägt von den sanften grünen Flyschbergen des Walserkamms, der südliche Teil von den schroffen Gipfeln und Geröllhängen der Kalkhochalpen.<ref name=":1" />
Das Naturschutzgebiet zählt 3.420 Einwohner und rund 180 Bauernhöfe, darunter 42 Prozent Biobauernhöfe.<ref name=":0" />
Zonen
Zu den Aufgaben von Biosphärenreservaten zählen der Schutz der natürlichen Vielfalt, die nachhaltige Entwicklung der Region sowie Bildung und Forschung. Um diese unterschiedlichen Aufgaben erfüllen zu können, werden sie in Zonen eingeteilt. Jede Zone konzentriert sich auf bestimmte Schwerpunkte:<ref>RIS - Verordnung der Landesregierung über den "Biosphärenpark Großes Walsertal" - Landesrecht konsolidiert Vorarlberg, Fassung vom 01.09.2022. Abgerufen am 1. September 2022.</ref><ref>Biosphärenpark – Mensch und Natur im Einklang. Abgerufen am 1. September 2022.</ref>
- Kernzone: Kernzonen sind möglichst frei von menschlichen Eingriffen. Sie dienen dem klassischen Naturschutz und richten sich nach rechtlich verbindlichen, nationalen Schutzbestimmungen. Im Großen Walsertal sind rund 20 Prozent der Gesamtfläche des Tals Kernzonen. In Österreich sind mindestens 5 Prozent an Kernzonenflächen vorgeschrieben. Die Kernzonen umfassen das Gadental (Naturschutzgebiet sowie Natura-2000-Gebiet), Faludriga-Nova (Naturschutzgebiet), das Hochmoor Tiefenwald (Hochmoorschutz), der Oberlauf der Lutz (Fließgewässerschutz), Kirschwald-Ischkarnei und die Rote Wand (Schutz der Alpinregion).<ref name=":2">Zonierung. Abgerufen am 1. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Pflegezone: Die Pflegezone ist zwischen Kernzone und Entwicklungszone gelegen. Sie wird möglichst naturnah und umweltverträglich genutzt: Holznutzung, Wiesen- und Weidewirtschaft, Tourismus und Bildungsaktivitäten werden hier ausgeführt. Im Großen Walsertal werden rund 65 Prozent der Gesamtfläche als Pflegezone genutzt. Dazu gehören ausgedehnte Alpweiden sowie traditionell genutzte Bergwiesen und Bergwälder. Laut österreichischer Kriterien für Naturparks soll die Pflegezone mit der Kernzone zusammen mindestens 20 Prozent der Gesamtfläche einnehmen.<ref name=":2" />
- Entwicklungszone: Die Entwicklungszone ist der Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum der Bevölkerung und umfasst auch die Siedlungsgebiete. In der Entwicklungszone sollen nachhaltige, ökologische und soziale Wirtschaftsweisen getestet werden. Im Großen Walsertal gehört der gesamte Dauersiedlungsraum zur Entwicklungszone.<ref name=":2" />
- Regenerationszone: Regenerationszonen sind optionale Zonen mit dem Ziel, die ökologische Funktionsfähigkeit wiederherzustellen. Im Großwalsertal ist der ausgeleitete Lutz-Fluss unterhalb des Stausees als Regenerationszone ausgewiesen. In Zukunft soll in der Entnahmestrecke der Lutz wieder genügend Wasser fließen.<ref name=":2" />
Kultur
Das biosphärenpark.haus ist das Besucherzentrum des Biosphärenparks Großes Walsertal.<ref>biosphärenpark.haus. Abgerufen am 10. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die „Biosphärenpark.Ausstellung“ bietet Hintergrundinformationen in Form von Filmen, interaktiven Modulen, Schaukästen und einem Herbarium.<ref>Biosphärenpark Ausstellung. Abgerufen am 1. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Der Walserherbst ist ein Musik-, Literatur- und Kulinarikfestival im Biosphärenpark Großes Walsertal. Das Festival wird alle zwei Jahre im August/September ausgetragen und dauert ungefähr drei Wochen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Das Festival | WALSERHERBST.] In: walserherbst.at. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. Juni 2021.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Der Walderlebnispfad Marul ist ein Wanderweg mit Geschicklichkeitsspielen und informativer Beschilderung zu Natur und Geologie. Der Erlebnispfad lässt sich in zwei verschiedenen Routen erkunden: kurze Route (3,4 km, Gehzeit ca. 1½ Stunden, ca. 300 Höhenmeter) oder lange Route (5,6 km, Gehzeit ca. 2½ Stunden, ca. 450 Höhenmeter).<ref>Walderlebnispfad | Marul. Abgerufen am 10. Mai 2022.</ref>
Die Propstei St. Gerold ist seit dem 10. Jahrhundert im Besitz des Benediktinerordens.<ref>Propstei St. Gerold | Unterkunft und Herberge in Bludenz. Abgerufen am 10. Mai 2022.</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Propstei St. Gerold im Großen Walsertal.] In: www.vorarlberg-alpenregion.at. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
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Wanderer am Marul-Wanderpfad
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
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