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Bierkowice (Opole)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bierkowice
Birkowitz
Vorlage:Platzhalterbild
Bierkowice Birkowitz (Polen)
Bierkowice
Birkowitz (Polen)
Bierkowice
Birkowitz
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Opole
Powiat: Kreisfreie Stadt
Stadtteil von: Oppeln
Fläche: 5,5 km²
Geographische Lage: 50° 41′ N, 17° 51′ OKoordinaten: 50° 40′ 55″ N, 17° 51′ 16″ O
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Höhe: 150 m n.p.m.
Einwohner: 600 (2017<ref name="Informator">Broschüre Stadtteile Opole S. 22 (poln.)</ref>)
Postleitzahl: 45-960
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OP (OPO)
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 46 KłodzkoCzęstochowa
DW 414 PrudnikOpole
Nächster int. Flughafen: Breslau

Bierkowice (deutsch Birkowitz, 1936–1945 Birkental) ist ein Stadtteil der kreisfreien Stadt Opole (Oppeln) in der Woiwodschaft Opole in Polen.

Geographie

Datei:627984 Opole wiatrak koźlak 06.JPG
Windmühle im Museum des Oppelner Dorfes
Datei:Zabytkowa kaplica przydrożna w Opolu - Bierkowicach.jpg
Straßenkapelle aus dem 18. Jahrhundert

Das Straßendorf Bierkowice liegt etwa fünf Kilometer nordwestlich der Innenstadt von Opole am Proskauer Bach, einem linken Zufluss der Oder.

Nachbarorte von Bierkowice sind im Norden Slawitz (Sławice), im Osten Półwieś (Halbendorf), im Süden an Zirkowitz (Zerkowice), im Südwesten an Muchenitz (Mechnice) und im Westen an Wreske (Wrzoski).

Geschichte

„Bircovicz“ wurde 1300 erstmals urkundlich erwähnt<ref name="Stadtteile Oppeln"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadtteile Oppelns (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.opole.pl</ref>. Für das Jahr 1394 ist es in der Schreibweise Birkowicz und 1532 als Birkhowitze belegt.<ref name="Knie" />

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Birkowitz mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.

Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Birkowitz ab 1816 zum Landkreis Oppeln, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1822 brannte das Vorwerk nieder und wurde als steinerner Bau wieder aufgebaut. 1845 bestanden im Dorf ein Vorwerk, eine Unterförsterei und 21 Häuser. Die Einwohnerzahl lag damals bei 232, davon elf evangelisch.<ref name="Knie">Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 37.</ref> 1861 hatte der Ort 222 Einwohner. 1865 zählte Birkowitz einen Bauern, sieben Gärtner-, vier Ackerhäusler, sieben Angerhäusler und 20 Einlieger. Eingeschult waren die Schüler damals nach Halbendorf.<ref>Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865</ref> 1885 zählte Birkowitz 343 Einwohner<ref name="Rademacher" />.

1874 wurde der Amtsbezirk Birkenthal gebildet, dem die Landgemeinden Birkowitz, Halbendorf, Leopoldsberg, Slawitz und Zelasno und die Gutsbezirke Birkowitz, Halbendorf, Oberschale und Slawitz eingegliedert wurden.<ref>http://www.territorial.de/obschles/oppeln/birkenta.htm Territorial.de</ref>

Bei der Volksabstimmung am 20. März 1921 stimmten 107 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 100 für Polen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 für den Kreis Oppeln (Memento vom 24. Januar 2017 im Internet Archive) auf home.arcor.de, abgerufen am 18. Februar 2016.</ref>. Birkowitz verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 388 Einwohner. Am 19. Mai 1936 wurde der Ort in Birkental umbenannt. 1939 zählte Birkental 398 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Oppeln.<ref name="Rademacher">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Bierkowice umbenannt. Die deutsche Einwohner wurden, soweit sie nicht vorher geflohen waren, weitgehend vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war.

Von 1945 bis 1950 gehörte Bierkowice zur Woiwodschaft Schlesien, anschließend bis 1975 zur Woiwodschaft Opole. Zwischen 1961 und 1970 wurde im östlichen Teil des Dorfes das Museum des Oppelner Dorfes errichtet und am 23. September 1970 eröffnet. 1975 wurde der Bierkowice in die Stadt Opole eingemeindet. 2015 wurde die Siedlung osiedle Sady mit 40 Reihenhäusern fertiggestellt<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Osiedle Sady (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.osiedle-sady.pl</ref>.

Sehenswürdigkeiten

Vereine

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Bierkowice (Opole) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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